Heute ist Mode dagegen oft furchtbar laut, mehr Konsumgut als eigener Stil. Doch wer sich mit Kleidung wirklich auskennt, weiß: Eleganz fällt nicht auf, sie bleibt im Gedächtnis zurück.
Kaum eine andere Marke transportiert dieses Credo so stark wie bugatti: Qualität als inhärenter Wert; alltagstauglich, ohne am Design zu sparen; im Business Meeting genauso zuhause wie an der Hotelbar; zurückhaltend und gedeckt, gleichzeitig stark im Statement. bugatti besitzt einen sehr eigenen Stil, verwurzelt in europäischer Tradition, zeitlos und trotzdem modern.
Dieses Bild in die digitale Welt zu übertragen, stand weit oben in unserem Pflichtenheft, während wir den Relaunch des bugatti-Onlinestores auf Shopify begleiten durften. Unsere Case Study zum Projekt legt daher zunächst ein besonderes Augenmerk auf UX- und UI-Design des neuen Shops. Gleichzeitig spielt für ein international operierendes Unternehmen wie bugatti die Technik zwischen Automatisierungen, ERP und PIM sowie der Verzahnung aller Bauteile zu einer Connected-Commerce-Landschaft eine entscheidende Rolle. Auch auf sie werfen wir einen intensiven Blick. Von bugatti selbst begleitet uns dabei Bastian Droege, der als E-Commerce-Verantwortlicher für das Unternehmen agiert.
bugatti launcht seinen Flagship Store komplett neu auf Shopify
Diese Themen findest du im Folgenden:
- Eine kurze Einordnung: Wer ist bugatti?
- Ausgangslage: Der bugatti-Webstore vor der Migration zu Shopify
- Mission Statement: Ein Flagshipstore im Web
- Unter der Haube: Die Technik im neuen bugatti-Shop
- The Big Three: Schwierigkeiten im Projekt, die Zusammenarbeit und die Kosten
- … was können wir für dich tun?
Eine kurze Einordnung: Wer ist bugatti?
Die Marke bugatti erblickte 1978 im westfälischen Herford das Licht der Welt – zunächst als ein Label, das ausschließlich Herrenmäntel herstellte. Der Überlieferung nach stammt der Name der Brand aus dem Mailänder Telefonbuch: Auf der Suche nach einem möglichst klangvollen italienischen Wort wälzte der damalige Marketingleiter die Gelben Seiten der Metropole.In den 1980ern erweiterte das Unternehmen erstmals sein Angebot. Zunächst auf den Hosenbereich, später wurde auch Herren-Sportswear ins Programm aufgenommen. Immer weiter diversifizierte sich das Portfolio um Accessoires, um Schuhe und auch Damenbekleidung, ohne dabei den Markenkern aus dem Blick zu verlieren: hochwertige Mode, funktional und dennoch elegant.
Heute besitzt bugatti über 40 eigene Stores, allen voran der Flagship Store in Münster, exportiert seine Waren in 60 Länder und kooperiert weltweit mit einem breiten Netzwerk aus Modehäusern und Boutiquen. Seinen familiären Charakter hat das Unternehmen trotzdem nicht verloren; immer noch ist es im Besitz der Gründerfamilie Brinkmann – mittlerweile in der dritten Generation.
Ausgangslage: Der bugatti-Webstore vor der Migration zu Shopify
Dass ein Unternehmen wie bugatti auch einen eigenen Shop im Web besitzt, bedarf keiner weiteren Erwähnung. Bis zum Relaunch auf Shopify lag die komplette Software auf einem proprietären Custom-System, das über APIs mit ERP und PIM verbunden war.Aus diesem Setup resultierte gleich eine ganze Reihe von Problemen:
Unflexibel: Zwar ließ der alte Store die Gestaltung von PDPs per Drag-and-drop zu, war in seinen Möglichkeiten allerdings sehr beschränkt. Individuell gestaltete Landingpages oder ansprechende PDPs waren kaum möglich.
Nicht skalierbar: Skalierbarkeit basiert in der IT immer auf Automatisierungen. Diese ließen sich mit dem alten System kaum – und wenn, dann nur unter hohem Aufwand – realisieren.
Schlechte Datenqualität: Auch die Anbindung von ERP und PIM erwies sich als problematisch. Daten konnten nur unvollständig oder unsauber importiert werden.
Unvorteilhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis: Im Resultat war das Team von bugatti auch für kleine Aufgaben rund um den Store auf die Arbeit einer IT-Agentur angewiesen. Das verlangsamte alle Prozesse und machte sie kostspielig.
Unter der Ägide von Bastian entschied sich bugatti 2025 daher für das Ziehen der Reißleine und den Wechsel zu Shopify.
Warum wechselte bugatti zu Shopify?
Die Wahl der neuen Plattform erklärt Bastian so:„Den Ausschlag für Shopify gaben eine Vielzahl von Argumenten. Zunächst ist das System effizient, flexibel und maximal skalierbar; nicht mehr die Software für kleine Stores, sondern schon längst geeignet für große Brands.
Weiterhin steht bei Shopify die Internationalisierung im Vordergrund. Das ist für uns und alles, was wir in Zukunft für unseren Store planen, ein wichtiger Faktor.
Und zuletzt ist das System einfach zukunftssicher. Wer sich ein wenig mit Shopsystemen beschäftigt, sieht sofort, wie viel Geld Shopify in Forschung und Entwicklung investiert – nicht nur in Automatisierungen oder KI, sondern zum Beispiel auch in seinen B2B-Bereich. Shopify ist, anders als andere Plattformen, inzwischen einfach too-good-to-fail.
Warum wandte bugatti sich an Eshop Guide?
Wieso das Unternehmen auf uns zukam, ist schnell erzählt. Bastian dazu:„Eshop Guide war eine persönliche Empfehlung des ehemaligen Europaleiters von Shopify. Spätestens nach dem ersten Pitch stand dann endgültig fest, dass wir unsere neue Agentur gefunden haben.“
„Als Westfalen neigen wir eher nicht zu emotionalen Ausbrüchen. Aber als Eshop Guide uns bereits im ersten Pitch ein Design präsentiert hat, das wir nur noch in minimalen Details anpassen mussten, war das schon so etwas wie ein Wow-Moment.“ – Bastian Droege, bugatti
Mission Statement: Ein Flagshipstore im Web
Bereits vor dem ersten Pitch stand das Verstehen. Denn bugatti schlägt mit seinem Store einen anderen Weg ein als viele andere Unternehmen. Bastian erklärt es so:„Wer sich über unsere Marke im Web informiert, stößt zum einen auf unsere Social-Auftritte und zum anderen unweigerlich auf unseren Shop. Genau dort müssen wir unsere Markensprache mit unserer Social-Media-Präsentation in Einklang bringen: Die Menschen sollen unsere Mode entdecken, sich von ihr inspiriert fühlen und ihre Hochwertigkeit förmlich spüren können.
Es geht uns nicht darum, den Store auf maximalen Umsatz zu trimmen, sondern ihn als Leuchtturm auszugestalten, der unsere Markenbotschaft bestmöglich repräsentiert. Wir nennen dieses Prinzip „Brandformance“.
Auf den Punkt gebracht: bugatti wollte keinen Store, der seinen Kund:innen auch noch den letzten Euro aus der Tasche leiert, denn das widerspräche allem, wofür die Marke steht. Vielmehr soll es sich für Besucher:innen zunächst anfühlen, als würden sie ein hochwertiges Fashionmagazin durchblättern. Entdecken sie dann etwas, das sie anspricht, setzt sich die Customer Journey fort, wie in einer ausgezeichneten Boutique: Es zählen Beratung, Komfort und eine gewisse Diskretion.
Realisiert haben wir all das so:
UX mit starker Markenwirkung
Vom ersten Klick an wirkt der bugatti-Onlinestore wie der Blick in ein stilvolles Schaufenster in einer mondänen europäischen Metropole. Die großformatige Hero-Area, flankiert von professionellen Kampagnenfotografien, zieht Besucher:innen sofort in ihren Bann. Beim Weiterscrollen tritt die bugatti-DNA dann noch stärker hervor: zeitlose Eleganz, dezente Farben, klare Typografie und viel Weißraum.Hier wird nichts verkauft (tatsächlich nicht, auf der gesamten Startseite findest du nicht eine einzige Preistafel), hier erzählt die Marke ihre Geschichte. Die Bildwelt, die Ruhe der Gestaltung und die harmonische Balance aus Text und Visuals vermitteln auf den ersten Blick: bugatti ist eine Brand, die Wert auf Stil, Qualität und Haltung legt. Der Onlineauftritt wird so zum digitalen Spiegelbild der Markenidentität: modern und trotzdem edel zugänglich.
Usability, die überzeugt
Wer sich dann von der Startseite losreißen kann und tiefer in die bugatti-Kollektionen vordringt, wird durch den Store geführt, als stünde die persönliche Modeberaterin ihr und ihm immer zur Seite. Mühelos lassen sich Produktkategorien über die Titelleiste ein- oder ausblenden und dank vielfältiger Filterfunktionen ganz nach Wunsch sortieren.Das stets präsente Burgermenü (horizontale Linien und ein verstecktes Menü) erlaubt den direkten Sprung in einen völlig anderen Bereich des Stores, während über einen eigenen Button zwischen Damen- und Herrenkollektionen gewechselt werden kann, ohne dabei zuvor gesetzte Filter zu verlieren.
Auf den PDPs selbst geht es dann tief in den Service: Eine intelligent angelernte KI macht selbstständig Vorschläge, die einen Look komplettieren oder um ein Accessoire ergänzen. Kleine Details, wie die Möglichkeit, Sakko und Hose zwar gebundelt, aber dennoch in verschiedenen Größen zu bestellen, runden das Gefühl kompetenter Beratung endgültig ab.
UI in klarer Linearität
So magazinartig der Store wirkt, so einfach ist es für die Besuchenden, aus der Entscheidung für ein Produkt einen Kauf zu machen. Der Weg zum Checkout ist vollkommen unverstellt. Kein Pop-up und kein Cross-Selling-Angebot stören den Weg zur Kasse.Gezahlt wird dann schnell und umstandslos in einem One-Pager. Nur die nötigsten Daten eingeben, die gewünschte Bezahloption auswählen und der Einkauf ist abgeschlossen. Eben genau so, wie Kund:innen es von einem ausgezeichneten Modegeschäft in der Offline-Welt kennen. Dort fragt der Kassierer auch nicht nach der Stempelkarte oder dem Interesse an der Club-Mitgliedschaft, sondern übergibt mit einem höflichen Lächeln Ware und Quittung.
Content mit Mehrwert
Begleitet wird das komfortable Einkaufserlebnis von allem, was Besucher:innen sonst noch von der Qualität einer Marke überzeugt: dem Blog mit Trends und Lifestyle-Tipps, Ratgeberartikeln zu Outfits, Textilpflege oder Stylings, Editorials zu aktuellen Entwicklungen in der Fashion-Szene.Dazu gesellen sich Seiten, die das Unternehmen und die Marke vorstellen, denn Menschen lernen gerne die Gesichter hinter der Brand kennen. Außerdem finden sich Presseartikel für den Social Proof, ein Storefinder für alle, die lieber vor Ort shoppen wollen, und natürlich FAQs zu den häufigsten Fragen rund um Versand, Zahlung und Retouren.
Der Mehrwert ist dabei gleich doppelt gegeben. Denn zum einen sind da natürlich die Kund:innen, die vom vielfältigen Content profitieren. Zum anderen katapultiert so viel kompetent formulierter Inhalt den Store auch in Suchmaschinen-Rankings ganz weit nach vorn. Stichwort SEO und vor allem GEO, denn gerade KIs bewerten Webseiten nach ihrem Content. Vor allem lieben sie FAQs und Blogbeiträge – erstere, weil sie mit ihrer Hilfe User-Fragen sicher beantworten können, zweitere, weil sie ein starker Indikator für eine gute Webseite sind.
Success Story: Was hat der Relaunch gebracht?
Für aussagekräftige Zahlen ist es leider noch zu früh; der bugatti-Relaunch erfolgte erst vor wenigen Wochen. Allerdings berichtet Bastian Folgendes:„Für unseren alten Store haben wir nie Feedback erhalten. Außer natürlich, es gab irgendwo Probleme. Aber für den neuen Store haben wir tatsächlich Komplimente von unseren Kundinnen und Kunden bekommen. Das ist genau die Wirkung, auf die wir gehofft haben.“
Schön, dass wir die Besucher:innen des Stores mit dem neuen Design begeistern konnten. Allerdings sind da ja auch noch die Menschen, die tagtäglich mit dem Store arbeiten- und damit kommen wir zu:
Unter der Haube: Die Technik im neuen bugatti-Shop
Das Team von bugatti wünschte sich einen Store, den es großteils selbst verwalten kann, in dem sich neue Ideen auch ohne Agenturunterstützung schnell umsetzen lassen und der mit den Plänen des Unternehmens skaliert.„Wir führen jetzt einen Store, bei dem wir selbst die Piloten sind, alles eigenständig steuern und ausbauen können und das Lenkrad in der Hand behalten. Und sollte es doch einmal Schwierigkeiten geben, haben wir mit Eshop Guide eine starke Boxencrew.“ – Bastian Droege, bugattiVieles davon liefert das Shopify-Framework bereits von Haus aus. An anderen Stellen haben wir ein wenig Schützenhilfe geleistet. Zum Beispiel bei:
APIs zu ERP und PIM
Es versteht sich von selbst, dass bugatti sein ERP nicht händisch synchron halten will und Produktdaten nicht via Copy-Paste aus dem PIM ziehen möchte. Also haben wir beides über APIs an Shopify angebunden.Für das ERP sind wir dabei eher konservativ vorgegangen. Die Datenübertragung erfolgt sehr klassisch über CSV-Dateien. Zwar gäbe es auch andere Möglichkeiten, die performanter sein können, aber für bugatti war dieser Weg ein wichtiges Anliegen. In der Vergangenheit gab es nämlich immer wieder Schwierigkeiten in der Kommunikation zwischen dem alten Store und dem Logistikpartner des Unternehmens. Ein gebranntes Kind scheut das Feuer, deshalb haben wir hier auf die robuste Methode gesetzt.
Das PIM hat dagegen eine eigene, strahlend neue Synesty-API erhalten, die Team bugatti den Arbeitsalltag deutlich erleichtert. So sorgen zum Beispiel sage und schreibe 94 Metafelder dafür, dass Produktdetails – vom Pflegehinweis, Ausführungen hin zum Kollektionsjahr – global für jedes einzelne Produkt verwaltet werden. Wird eine neue PDP erstellt, laufen ERP und PIM endgültig zusammen: Die Stammdaten kommen aus dem ERP, alle weiteren Produktinformationen aus dem PIM.
Automatisierungen
Weiterhin haben wir zahlreiche Automatisierungsfunktionen realisiert, die nicht nur die Arbeit im Store vereinfachen, sondern der Kundschaft auch ein besseres Einkaufserlebnis bieten. Um dir ein Beispiel zu geben:Wenn einzelne Varianten eines Artikels ausverkauft sind – also etwa eine Hose in einer bestimmten Farbe und in einer bestimmten Größe –, wird ein Back-in-Stock-Widget eingeblendet. Ein Klick, eine kurze Eingabe der E-Mail-Adresse, und Kund:innen werden dank Klaviyo automatisiert benachrichtigt, sobald ihre Wunschvariante wieder verfügbar ist. Sollten dagegen alle Varianten eines Artikels ausverkauft sein, wird das Produkt automatisch aus dem Store entfernt.
Damit wird der kompetente Fachhandel eins zu eins abgebildet. Schließlich lässt man den Platz im Regal dort auch nicht leer, wenn ein Produkt komplett abverkauft wurde, denn das sähe ziemlich schäbig aus.
Sinnvoller KI-Einsatz
Die Künstliche Intelligenz ist momentan noch ein sehr ambivalentes Thema, denn sie kann viel weniger, als die Werbung uns weismachen will. Überall, wo sie kreative Prozesse ersetzen soll, geht die Sache gründlich in die Hose. Was AI dagegen verdammt gut beherrscht, ist Muster zu erkennen und genau so setzt bugatti sie ein.Auf jeder PDP finden sich zwei Bereiche: „Zusammen kaufen mit“ und „Ähnliche Produkte“. In der ersten Kategorie findest du Artikel, die sich mit dem gerade betrachteten Produkt kombinieren lassen. Betrachtest du etwa eine Hose, werden dir passende Schuhe und Oberteile vorgeschlagen. Die zweite Kategorie präsentiert weitere Hosen: gleiche Farbe, ähnliche Passform.
Beides wird von VisionAI gesteuert. Selbstverständlich nicht aufs Geratewohl, sondern nach einer gründlichen Anlernphase für die Software. Inzwischen kennt die KI den bugatti-Katalog aus dem Effeff und die Ergebnisse passen hervorragend.
404-Vermeidung
Wie jedes Modelabel wechselt auch bugatti regelmäßig die Kollektionen. Daraus resultieren zweimal im Jahr zahlreiche URLs, die plötzlich tot sind. Die …/chino-tapered-fit-mit-soft-touch-in-grau-2025 wird es 2026 nicht mehr geben.Aber was ist, wenn sich eine Kundin die PDP als Favorit abgespeichert hat? Schlimmstenfalls würde sie eine 404-Fehlermeldung zu sehen bekommen, bestenfalls wäre sie auf eine mehr oder weniger passende Kategorieseite weitergeleitet worden.
Allerbestenfalls (wir sagen auch eshopguidefalls) hilft auch hier die KI weiter: Bei bugatti zieht sich VisionAI im Falle eines 404 nämlich alle nötigen Informationen aus der URL, um sie sinnvoll für eine Produktsuche einzusetzen. So findet unser Favoritenabspeicherer vielleicht nicht mehr genau diese eine Chino, dafür aber andere Tampered-Fit Chinos in grau – so, als würde ihm ein gewissenhafter Verkäufer alle möglichen Alternativen präsentieren.
Connected Commerce
Connected Commerce ist die nahtlose Verzahnung aller Systeme, aus denen sich eine Softwarelandschaft zusammensetzt. Dadurch entstehen Synergieeffekte und Automatisierungen, die ohne Connected Commerce nicht möglich wären. Ein Beispiel:Bei bugatti fungiert Shopify inzwischen als zentraler Hub für sämtliche Produktfeeds. Möchte das Unternehmen eine Ware etwa auf einem Marktplatz präsentieren oder auf Social Media bewerben, muss es sich nicht mehr durch ERP und PIM quälen oder alle Informationen händisch kopieren. Shopify funkt sie über Schnittstellen einfach an die gewünschte Stelle im Web.
„Das harmonische Zusammenspiel aller Drittsysteme mit Shopify und untereinander war für uns ein wichtiger Faktor. In Zukunft werden wir den Connected Commerce-Ansatz wohl noch stärker verfolgen. Denkbar wäre zum Beispiel, nicht nur unseren eigenen Retail, sondern auch den Fachhandel einzubeziehen, der unsere Produkte anbietet.“ – Bastian Droege, bugattiDas ist dir noch zu abstrakt? Dann ein weiteres Beispiel: Sämtliche Bilder einer Webseite sollten immer mit Alt-Texten versehen werden. Zunächst, um den Crawlern der Suchmaschinen die Arbeit zu erleichtern, vor allem aber um sehbehinderten Menschen ein barrierefreies Surferlebnis zu bieten. Wie viel Arbeit das Erstellen dieser deskriptiven Texte für eine bildgewaltige Brand wie bugatti bedeutet, kannst du dir sicher denken.
Fotos wandern aus dem bugatti-PIM daher nicht direkt in den Store, sondern über eine eigene API zunächst zu ChatGPT. Dort untersucht die KI das Bild und generiert automatisch einen Alt-Text. Erst dann werden die Fotos inklusive ihrer neuen Alt-Tags Richtung Shop gepusht. Der gesamte Prozess funktioniert komplett automatisch, lässt sich bei Bedarf aber immer auch manuell feinjustieren – und erspart – du kannst es dir denken – Stunden an Arbeit.
Cookieless Tracking
Zuletzt noch dieser wichtige Punkt: Hast du auf dem Schirm, dass den armen, kleinen Cookies bald der Garaus gemacht wird? In Safari und Firefox funktioniert Tracking via Keks schon länger nicht mehr und sogar Googles Chrome zieht demnächst angeblich nach.Datengewinnung funktioniert zukünftig nur noch über das sogenannte Server-Side-Tracking – und gemeinsam mit Elevar haben wir diese neue Methode für bugatti umgesetzt. Zwar finden sich vereinzelt noch Cookies im Store, werden aber sukzessive auf die Serverseite verlagert. Zuverlässiges Tracking bleibt so auch zukünftig möglich – egal, ob das Event durch Besucher:innen, eine Shopify-App oder ein Drittsystem ausgelöst wird.
The Big Three: Schwierigkeiten im Projekt, die Zusammenarbeit und die Kosten
Machen wir die Case Study abschließend komplett rund, denn was nutzt der schönste Store, wenn der Weg dorthin eine Katastrophe war, man sich am liebsten gegenseitig an die Gurgel gegangen wäre oder die Kosten völlig aus dem Ruder laufen?Und da wir uns schlecht selbst beweihräuchern können, überlassen wir zu allen drei Punkten Bastian das Wort:
Schwierigkeiten im Projekt
„Während des gesamten Projektes gab es kein einziges echtes Bauchschmerzthema. Alles, was uns im Vorfeld Sorgen bereitet hat, zum Beispiel die Anbindung unseres Fulfillments, konnte schnell entschärft werden – durch beispielhaftes Projektmanagement, gute Kommunikation und den intelligenten Einsatz aller zur Verfügung stehenden Ressourcen.Zusammenarbeit
„Um die Zusammenarbeit in drei Worten zusammenzufassen: kompetent, zuverlässig, transparent. Das ganze Projekt ging nicht nur in time über die Bühne, sondern auch in budget, und war dabei fast schon entspannt. Alles lief unaufgeregt, flexibel und absolut geräuschlos.“An dieser Stelle müssen wir Bastian kurz ins Wort fallen, denn das Kompliment möchten wir gerne zurückgeben: Zusammenarbeit funktioniert nur, wenn beide Seiten mitspielen – und das Team von bugatti hat durchgehend kompetent und konsequent geliefert, wenn wir auf seine Mitarbeit angewiesen waren. Vielen Dank dafür!
„Ich habe für bugatti schon viele Projekte umgesetzt – und keines von ihnen lief so nahtlos wie der Relaunch unseres Stores zusammen mit Eshop Guide.“ – Bastian Droege, bugatti
Kosten
„Als familiengeführtes Unternehmen kommt jeder Euro direkt aus der Firma. Value for Money war daher kein unwichtiges Thema. Aber auch hier konnte Eshop Guide komplett überzeugen: Unsere Wünsche und Vorstellungen wurden bereits im Vorfeld antizipiert und anschließend konsequent umgesetzt. Dabei hat das Team unsere Ideen, wenn nötig, auch gechallanged. So lag der Fokus immer klar auf den Dingen, die uns weiterbringen.“Es dürfte also niemanden überraschen, dass bugatti sich für eine langfristige Zusammenarbeit mit uns entschieden hat. Die nächsten Meilensteine drehen sich vor allem um das Thema Internationalisierung. Gelauncht wurde der Store nämlich zunächst in Deutschland und Österreich, aber der Auftritt für die Niederlande steht bereits in den Startlöchern. Langfristig folgt dann das UK. Aber bis es soweit ist…
… was können wir für dich tun?
Solltest du ebenfalls auf der Suche nach einem dauerhaften Partner für den Erfolg deines Onlinestores sein, dann sind wir gerne für dich da.Schreib einfach unserem Team für die Migration, wenn du mit deinem Business zu Shopify wechseln möchtest, so, wie bugatti es getan hat.
Bist du dagegen bereits bei Shopify und außerdem der Meinung, dass du dringend etwas Neues brauchst, dann melde dich gerne bei unserer Crew für den Relaunch.
Denn, um unserem Gast das Abschlusswort zu überlassen:
„Ich denke, dass viel mehr Brands davon profitieren würden, wenn sie sich noch stärker als Marke inszenieren. Für Markenshops führt der Weg zum Erfolg über Emotionen und die Bindung zu ihrer Brand – am besten in einem schlanken System wie Shopify.“ – Bastian Droege, bugatti

