Branche: Brillen & Eyewear

Downtime, Abstürze oder Bugs nach Relaunch: 0

Fachgeschäfte im B2B Portal: 3500+

Migration: Custom ➔ Shopify Plus

Ausgangslage

15 Jahre Custom-Shop. Und irgendwann reicht's.

gloryfy startete 2010 mit einer maßgeschneiderten Lösung – damals die einzige Option. Doch je schneller das Unternehmen wuchs, desto schwerer wurde jede Änderung. Selbst kleine Anpassungen wurden zu Projekten. Das Marketing konnte nicht autark handeln und Daten kamen aus zehn verschiedenen Quellen.

„Wenn selbst kleine Anpassungen im Shop Entwicklerzeit brauchen, bremst das jede gute Idee aus."
– Claudio Blassnig, Head of Marketing bei gloryfy

Feature Highlights

Von Legacy zu Shopify Plus: B2C, B2B und alles dazwischen.

Von der Markenpräsenz bis zum komplexen Brillenkonfigurator – jede Ebene des Stores hat ihre eigene Lösung.

01 - Visual identity

Headless ist kein Muss. gloryfy beweist es.

Der gloryfy-Shop ist nah am Shopify-Standard gebaut und sieht trotzdem besonders aus. Bold im Branding, konsequent im USP "Unbreakable". Startseiten-Video, starke Bildsprache, klare Markenhaltung auf jeder Seite. Der Beweis: Headless ist kein Muss für einen außergewöhnlichen Store.

02 - Bundle Builder

Unbreakable Bundles. Einfach in den Warenkorb.

Gläser und Rahmen kombinieren, direkt in den Warenkorb legen – der Bundle Builder macht es möglich. Früher nur mit Developer-Aufwand denkbar, heute Self-Service. Ein Conversion-Hebel, der im alten System nicht existierte.

03 - Virtual Try-On

Brille anprobieren. Ohne Laden. Ohne Risiko.

Direkt auf der Produktseite: die virtuelle Anprobe. Kund:innen sehen die Brille an sich selbst, bevor sie kaufen. Weniger Retouren, mehr Kaufsicherheit und ein Feature, das die Premium-Positionierung von gloryfy digital erlebbar macht.

04 - Unternehmenseiten

Mehr als ein Shop: Die digitale Heimat einer Marke.

Für alle, die fragen, ob Shopify auch als CMS taugt: Hier ist eure Antwort. gloryfy ist ein Familienunternehmen aus Tirol mit Geschichte. Der Shop trägt genau das: Blog, Editorials, Unternehmensportrait, Employer Branding. Alles auf Shopify.

05 - B2B-Produktkonfigurator

Das eigentliche Herzstück: Brillen mit Sehstärke. Direkt aus dem Shop ins ERP.

3500 +

Fachgeschäfte kaufen im B2B-Store ein.

50 %

des Umsatzes wird über den B2B-Store gemacht.

Über 3.500 Fachgeschäfte in DACH und Benelux ordern Brillen mit Sehstärke über das B2B-Portal. Kollektionsauswahl, Glastyp, Beschichtung, individuelle Brillenwerte – alles in einem Schritt. Eine Custom-Entwicklung von Eshop Guide, die in Shopify so nicht out-of-the-box existiert.

06 - Klayvio Integration

6 automatisierte Flows als Gamechanger.

gloryfy wechselte von Mailchimp zu Klaviyo und die Zahlen sprechen für sich. Neben dem Newsletter laufen personalisierte Flows automatisch, wann immer ein Event eintritt. Die Ergebnisse liegen weit über dem Branchenschnitt von 20–30 % Open Rate und 2–5 % CTR.

6

Personalisierte Flows

Laufen automatisch, wann immer ein Event Eintritt.
50 %

Open Rate

vs. 20–30 % Branchenschnitt
12 %

Click-Through-Rate

vs. 2–5 % Branchenschnitt
 Claudio Blassnig
Head of Marketing bei gloryfy

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Egal ob Migration, Optimierung oder langfristige Begleitung deines Shops – wir stehen dir zur Seite, dein Umsatz zu skalieren.

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In dem Blogbeitrag unten erzählen wir nochmal alles im Detail.

B2C & komplexes B2B: gloryfy migriert zu Shopify Plus und macht 50 % mehr Umsatz

Aktualisiert am
Macbook-Mockup von der gloryfy-Homepage
Brillen sind längst nicht mehr nur Sehhilfen und Augenschutz. Viele Menschen betrachten sie als Ausdruck ihrer Persönlichkeit, gewissermaßen als Markenzeichen. Versuche einfach mal, dir John Lennon ohne runde Nickelbrille, Steve Jobs ohne randlose Brille oder Karl Lagerfeld ohne eckige Sonnenbrille vorzustellen.

Wenn eine Brille mal kaputtgeht, ist das also gleich doppelt schlimm. Denn zum einen erweist es sich oft als unmöglich, genau das eine perfekte Modell wiederzufinden. Zum anderen haben wohl nur die wenigsten der gut 54 Millionen Brillentragenden in Deutschland eine Ersatzbrille zu Hause. Sportler:innen, denen ihre Brille mitten auf der Piste zerbricht, sind richtig gekniffen. Eine schwarze Abfahrt nehmen, während dich die Sonne blendet? Viel Glück!

Gut also, dass es gloryfy gibt. Seit über 15 Jahren produziert das Unternehmen aus dem österreichischen Schlitters unzerbrechliche Brillen für alle Bedürfnisse: Sportbrillen, Sonnenbrillen, Brillen mit Sehstärke für Damen, Herren und Kinder. Die längste Zeit seiner Existenz nutzte gloryfy für den Vertrieb an Privatkund:innen und Optiker:innen einen customprogrammierten Onlinestore – bis der Moment kam, an dem klar wurde: Wenn wir weiter wachsen wollen, muss sich etwas ändern.

Unsere Case Study verrät dir die wichtigsten Details zur Migration zu Shopify Plus. Von gloryfy unterstützt uns dabei der Head of Marketing, Claudio Blassnig.

gloryfy migriert B2C-Shop und B2B-Store inklusive komplexem Produktkonfigurator zu ShopifyWichtigsten Infos der Migration von gloryfy in Tabellenformat



Lesetipp: Shopware, Spryker oder doch Shopify? In unserem Systemvergleich siehst du, wie sich die großen Anbieter im B2B-Kontext schlagen – und welche Lösung sich für Mittelständler wirklich lohnt. Jetzt Beitrag lesen

Verworrene Situation: Warum ein Wechsel des Shopsystems für gloryfy dringend notwendig wurde

Fast 15 Jahre lang setzte gloryfy für sein Onlinebusiness also auf eine Custom Solution. Dieser Ansatz war 2010 keinesfalls ungewöhnlich – damals gab es einfach noch keine unkomplizierten und praktikablen Lösungen, um ein Business für einen Preis ins Netz zu bringen, der sich für ein mittelständisches Unternehmen rechnet.

Dennoch: Die Probleme häuften sich. Denn ein Softwaresystem, das 15 Jahre lang mit einem Unternehmen mitwächst, wird so gut wie immer zu einem Labyrinth aus Modulen, Abhängigkeiten und Datentypen. Neue Funktionen werden ergänzt, immer mehr externe Systeme werden angebunden. Am Ende steht ein Moloch wie MS Word, bei dem du dich durch drei Untermenüs klicken musst, nur um eine Absatzformatierung zu ändern.
„Wenn selbst kleine Anpassungen im Shop Entwicklerzeit brauchen, bremst das jede gute Idee aus. Für uns war klar: Wir müssen schneller werden.“

– Claudio Blassing, Head of Marketing bei gloryfy
Folgende Punkte bereiteten laut Claudio die größten Schwierigkeiten:
  • Auslesen von KPIs: Etliche Datenströme kamen aus den unterschiedlichsten Quellen. An ein 15 Jahre altes Custom-System hängst du nicht einfach Google Analytics an und liest deine Geschäftszahlen aus. Zahlreiche wichtige Informationen gingen für gloryfy so verloren.
  • Autarkes Gestalten des Frontend: Ob die Erstellung performanter Landingpages, Anpassungen auf der PDP oder das Optimieren von Kollektionsseiten – im alten System konnte das Marketing nur sehr begrenzt autark Anpassungen vornehmen, ohne dafür Developer-Zeit abrufen zu müssen. Das hemmte in vielen Momenten die Weiterentwicklung des Shops.
Der Wechsel zu einem Industriestandard war schlussendlich nicht mehr zu vermeiden. Die Frage war nur, zu welchem System.

Du planst selbst einen B2B-Store mit Shopify?

Ob mit App oder Plus – B2B auf Shopify ist keine Raketenwissenschaft, wenn Setup und Strategie stimmen. Auf unserer B2B-Page erfährst du, welche Funktionen dir zur Verfügung stehen, welche Setups sich bewährt haben und wie wir dich konkret unterstützen können. Mehr erfahren auf unserer B2B-Seite

Eine neue Heimat für gloryfy: Darum wurden es Shopify und Eshop Guide

Ein Rahmen für das neue Shopsystem konnte schnell abgesteckt werden: B2B, D2C, keine Abstriche an Funktionalität, Komfort beim Produktkonfigurator für Fachhandelspartner:innen – und natürlich sollten alle bestehenden Probleme aus der Welt geschafft werden. Trotzdem zog sich der Entscheidungsprozess über ein halbes Jahr hin.

Warum ist Eshop Guide der beste Shopify-Partner für das Projekt?

Den Ausschlag gaben schlussendlich Empfehlungen, sowohl seitens Judith Williams Cosmetics als auch von GIESSWEIN. Als beide Unternehmen unabhängig voneinander durchblicken ließen, dass sie mit Eshop Guide als Partner beste Erfahrungen gemacht hätten, kam ein erster Kontakt zustande.
„Den Kontakt zu Eshop Guide haben wir aufgrund von persönlichen Empfehlungen seitens GIESSWEIN und der CURA Cosmetics Group aufgenommen. Diese Entscheidung haben wir nie bereut.“

– Claudio Blassnig, Head of Marketing bei gloryfy
Ein ausführliches Erstgespräch, ein persönlicher Besuch in Schlitters und eine Machbarkeitsstudie später war die Partnerschaft dann fix: gloryfy und Eshop Guide würden den Store gemeinsam zu Shopify migrieren.

Warum Shopify?

Vor allem, weil wir eine Shopify-Agentur sind – aber auch, weil das System nicht nur die besten B2C-Stores im Web möglich macht, sondern auch sein B2B-Portfolio immer weiter ausbaut. Für unsere Profis stand fest: Auch der komplexe gloryfy-B2B-Shop ist mit Shopify umsetzbar.

Lesetipp: Was kann Shopify im B2B-Alltag leisten – und was nicht? Wir zeigen anhand typischer Use Cases, worauf du beim Setup achten solltest, und wie auch ohne Plus ein performanter B2B-Shop entsteht. Zum Blogartikel

Umzug mit Hindernissen: Die größten Herausforderungen und ihre Lösungen bei der B2B-Migration von gloryfy zu Shopify

Aufgrund des Custom Builds war die B2B-Migration von gloryfy zu Shopify alles andere als ein Standardprojekt. Team Eshop Guide sah sich insbesondere konfrontiert mit:

Anbindung von ERP, Warenwirtschaft und anderen Datenquellen

Durch die verworrenen Strukturen des alten Systems kamen Daten aus verschiedensten Quellen und wurden mehrfach angelegt, um überhaupt mit ihnen arbeiten zu können: Ein neues Produkt musste separat sowohl in der Warenwirtschaft als auch im CMS des D2C/B2B-Stores erstellt werden und funkte anschließend Informationen parallel aus zwei Kanälen an externe Module.

Dieses Chaos konnten wir bereinigen und die Datenströme über eigens entwickelte APIs vereinheitlichen. Das direkt an den Store angeschlossene ERP ist jetzt die Single Source of Truth, was auf Nicht-Nerdisch in etwa so viel bedeutet wie: Was das ERP sagt, stimmt – egal ob Lagerbestand, Preis, Versandstatus oder andere Daten.

Der B2B-Store

Der B2B-Store ist seit jeher eine Schlüsselkomponente von gloryfy. Über 3.500 Fachgeschäfte (hauptsächlich Optik, aber auch Sport) im DACH-Raum, in Benelux, der Tschechischen Republik, Schweden oder Finnland ordern dort Brillen für ihre Kundschaft; weit über 50 Prozent seines Umsatzes generiert gloryfy bisher über diesen Kanal.

Der alte Custom-B2B-Store war in der Lage, Brillen mit Sehstärke in all ihren Facetten darzustellen. Der neue Shopify Shop sollte es natürlich können – mindestens genauso gut und über ein schlichtes Formular. Denn wenn ein Optiker eine Kundin im Laden stehen hat, soll die Dame nicht warten müssen, bis er sich durch zehn Shop-Seiten geklickt hat.
„Eshop Guide hat es geschafft, unseren hochkomplizierten B2B-Produktkonfigurator für Brillen und Sonnenbrillen mit Sehstärke eins zu eins in Shopify nachzubauen und entscheidende Details zu optimieren. Sowohl wir als auch unsere anspruchsvollen Kund:innen sind mit dem Ergebnis absolut zufrieden.“

- Claudio Blassing, Head of Marketing gloryfy
Dies eins zu eins in Shopify umzusetzen, war keine Kleinigkeit. Denn so gut das Shopsystem auch ist, in Sachen komplexer B2B-Produktkonfiguratoren steckt es noch in den Kinderschuhen. Dennoch können wir stolz den erfolgreichen Vollzug melden: Der neue B2B-Store sieht aus und funktioniert wie der alte, ist allerdings deutlich performanter und in vielen Details auch wesentlich nutzerfreundlicher.

Ready for Internationalisierung

Nach zwei echten Kloppern folgt zum Schluss eine Herausforderung, die wir mit einem Lächeln bewältigen konnten, die Team gloryfy in der Vergangenheit allerdings manch Kopfzerbrechen bereitet hat: die Aufstellung auf dem internationalen Markt.

Als österreichisches Unternehmen ist gloryfy nicht nur in seiner Heimat, sondern auch in Deutschland, der Schweiz und den Benelux-Staaten aktiv und sieht gerade im Ausland noch viel Marktpotenzial. Und obwohl die Pläne für internationale Expansion langfristig angelegt sind, stand fest: Der Shop muss sich, wenn es dann so weit ist, leicht internationalisieren lassen. Egal, ob D2C oder B2B.

Kein Problem, denn Internationalisierung beherrschen wir aus dem Effeff. Fremdwährungen und neue Bezahlsysteme lassen sich mit Shopify Payments in kürzester Zeit in die Shopstruktur einbinden, für den internationalen Auftritt sorgt Shopify Markets: Multi-Language, Multi-Currency, Multi-Domains – alles geht. Es sollte dich also nicht überraschen, wenn du demnächst auch am anderen Ende der Welt die unzerbrechlichen Brillen aus dem Zillertal findest.

gloryfy B2C & B2B bei Shopify: Was hat es gebracht?

Aus Datenchaos und einem 15 Jahre alten Custom Shop wurde ein performanter Shopify Store auf dem neuesten Stand der Technologie. Die komplette Verwaltung des Unternehmens läuft über das ERP, der B2B-Store hat nichts an seiner Funktionalität eingebüßt, der D2C-Store ist schöner und performanter. Neue Produkte müssen nicht mehr mehrfach angelegt werden, sondern nur einmal für alle regionalen B2B- und B2C-Stores.
„Durch den Relaunch auf Shopify ist unser Marketing viel agiler. Neue Ideen können wir schnell, zielgerichtet und ohne Unterstützung durch Developer umsetzen.“

– Claudio Blassing, Head of Marketing bei gloryfy
Weiterhin ist es für die Marketingabteilung inzwischen problemlos möglich, KPIs auszulesen und ihre Landingpages auf einem gesunden Datenfundament aufzubauen. Mindestens genauso wichtig ist außerdem die Geschwindigkeit, mit der die Werber:innen neue Ideen realisieren können: Wo vorher ein Wordpress-Plugin vor sich hinschnaufte wie eine alte Dampflok, düst nun der Shopify-Content-TGV. Oder, um es mit Claudios Worten zu sagen:

„In der Marketingabteilung können mein Kollege und ich jetzt zielgerichtet und schnell Kampagnen, Landingpages oder PDP-Adaptionen umsetzen, ohne auf Developer angewiesen zu sein. Unser altes System war dafür zu starr. Selbst kleine Änderungen haben sich oft zu kleinen Projekten ausgewachsen. Inzwischen sind wir deutlich agiler.“

Die Ergebnisse lassen sich direkt am Umsatz ablesen: Der Relaunch erfolgte im Mai 2025; das Jahr konnte gloryfy mit einem Wachstum von 20 % abschließen. Allein das ist schon bemerkenswert, aber kein Vergleich zu dem, was momentan passiert: In Q1 2026 betrug die Year-on-Year-Steigerung nämlich noch einmal 50 % – retourenbereinigt.[1] 

[2] Die wichtigsten Umsatzzahlen zur Migration von gloryfy

Ein echter Gamechanger: gloryfy nutzt Klaviyo

Außerdem wechselte gloryfy von Mailchimp zu Klaviyo. Das bekannte Tool für E-Mail-Marketing arbeitet jetzt Hand in Hand mit dem Shopify-Store. Die Erfolge sind dabei so beachtlich, dass wir ihnen ein paar Zeilen widmen sollten.
„Die Integration von Klaviyo in unseren Shopify Store ist marketingtechnisch ein absoluter Game Changer.“

– Claudio Blassing, Head of Marketing bei gloryfy
Über Shopify Flow hat gloryfy sechs Automatisierungen programmiert, die zusätzlich zum regulären Newsletter immer dann feuern, wenn ein Event eintritt. Diese Events sind:
  • Newsletter Welcome
  • Warenkorbabbruch
  • After Purchase – 30 Tage nach Kauf
  • Geburtstagsglückwünsche
  • Browse Abandoned (in den letzten 30 Tagen mindestens einmal auf der Website, aber kein Kauf)
  • Last viewed (Produkt angesehen, nicht gekauft)
So viel Personalisierung macht sich schwer bezahlt: Die Open Rate der Mails beträgt starke 50 % (im Vergleich zu 35 % für den regulären Newsletter). Die Click-Through-Rate liegt bei 12 % (CTR, 2,66 % regulär). Um diese Zahlen in einen weiteren Kontext zu setzen: Branchenübergreifend liegt die Open Rate für Newsletter bei 20–30 %; die CTR bewegt sich zwischen 2-5 %.

Die wichtigsten Newsletter-Zahlen von gloryfy x Klaviyo x Shopify

Zum Abschluss: Welche Stolpersteine gab es bei der gloryfy-Migration zu Shopify?

Das Projekt von gloryfy gehört sicherlich zu den kompliziertesten in unserem Portfolio. Dennoch kam es zu keinerlei schwerwiegenden Problemen. Lediglich zwei Punkte sorgten und sorgen für Missmut bei Großkund:innen und Usern.

Anfänglicher Ärger über neuen Login

Großkund:innen meldeten sich im alten gloryfy-B2B-Store über Nutzername und Passwort an. Beides konnten wir nicht einfach zu Shopify migrieren, denn dort funktioniert der geschützte Zugang komplett anders. In der Praxis hieß das: Alle angeschlossenen Optiker bekamen neue Zugangsdaten zugeschickt.

Das sorgte zunächst für ein wenig Unmut. Schließlich ist der Mensch ein Gewohnheitstier und niemand mag Verwaltungsarbeit (außer Verwaltungsbeamte, vielleicht). Als die Damen und Herren aus der Sport- und Optik-Branche aber die Vorteile des Einmalpasswort-Systems von Shopify verstanden hatten, schlug der Frust schnell in Begeisterung um. Denn nerviger als Verwaltungskram ist nur ein Post-it mit noch einem Passwort am Monitor.

Übersetzungsprobleme bei der Internationalisierung

Shopify Markets verspricht für neue Märkte eine automatisierte Übersetzung per KI. Das klappt an sich schon ziemlich gut, allerdings nicht immer ganz reibungslos. In der Praxis existieren zwei Probleme:

Zunächst wären da die Metafelder. Gerade in Stores, in denen viel custom gecodet wurde, um Ergebnisse zu erzielen, die sich vom Einheitsbrei der Themes abheben, gibt es davon jede Menge.

Leider erwischt die Künstliche Intelligenz sie nicht immer alle zuverlässig. Der Code der KI „sieht“ die Felder einfach nicht, lässt sie also unübersetzt. Hier helfen momentan nur penible Kontrolle und Handarbeit.

Und dann ist da natürlich noch das Problem jeder generativen Übersetzung: Du solltest ihr nie blind vertrauen. Deutsch ↔ Englisch klappt zwar meistens sehr gut, aber selbst hier kommt der Algorithmus bei Nuancen, Wortspielen und Neologismen ins Schleudern. Wie sieht es dann erst bei Sprachen aus, die international weniger oft Anwendung finden? Tschechisch zum Beispiel.

Irgendjemand, möglichst eine Person mit muttersprachlichen Kenntnissen, sollte die Texte also immer kontrollieren. Sonst kommt es schnell zu Peinlichkeiten wie dem berüchtigten „Nothing sucks like an Electrolux“.

Allerdings: Shopify investiert immer noch gewaltige Summen in seine Internationalisierungs-Tools. Zumindest die Sache mit den Metafeldern sollte sich in absehbarer Zeit also quasi von selbst regeln. Ob eine Qualitätsmarke sich jemals ohne Profiübersetzer:innen aufs internationale Parkett wagen sollte, steht allerdings auf einem ganz anderen Blatt.

B2B x Shopify x D2C: Geht auch für dein Business

Was bleibt? Zunächst eine letzte Zahl: Im neuen Store bewegt sich die Wiederkaufsrate für gloryfy inzwischen bei 30 %. Das ist für eine Fashion Brand bereits verdammt gut. Wenn dein gesamter Katalog aber nahezu ausschließlich aus Brillen besteht – also einem Produkt, das Kund:innen eher unregelmäßig kaufen und nur selten wechseln –, dann spricht das für eine Markentreue, die sich mehr als nur sehen lassen kann.

Die Quintessenz kann daher nur lauten: Dass auch komplexe B2B-Shops wie der gloryfy-Store sich mit Shopify umsetzen lassen, dürfte inzwischen niemanden mehr überraschen. Dass mit der richtigen Shopify-Plus-Agentur dabei ein Store entstehen kann, der die Menschen begeistert, ist dagegen schon eine Erwähnung wert.

Kontaktiere uns also gerne für dein Replatforming-Projekt. Wie mit gloryfy starten wir auch bei dir mit einem ausführlichen Erstgespräch und einer Machbarkeitsanalyse. Bevor unsere Profis kein grünes Licht geben, entstehen dir keinerlei Kosten.

Liegt dein Store dagegen schon bei Shopify, müssen wir natürlich nichts migrieren. Aber alles besser machen können wir trotzdem. Dein Ansprechpartner ist unser Team für den Relaunch. Ganz egal, ob B2C, B2B oder beides in Kombination.

Wenngleich dein Store so ausgefallen ist wie die Brillen von Elton John (oder der Shop von gloryfy), am Ende steht ein Ergebnis, mit dem du mehr als nur zufrieden bist. Garantiert.

gloryfy x Shopify FAQ: Häufig gestellte Fragen