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Shopify SEO: So geht mehr Performance

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Über den Autor:

Tim Fabiszewski ist Content-Spezialist bei inara schreibt. Einfallsreiche und einzigartige Texte sind sein Fachgebiet, das er mit seiner SEO-Expertise fließend zu verbinden weiß. Sobald es sonnig wird, geht es auf den Basketball-Court, wo der nächste 3-Punkte Wurf nicht lange auf sich warten lässt.

Auch im Jahr 2023 wird eine starke Online-Präsenz für Unternehmen von entscheidender Bedeutung sein. So war und ist es auch schon in den letzten Jahren gewesen; where’s the news, magst du dich fragen. Aber: Der Boom des E-Commerce ist seit 2019 stärker denn je und Expert:innen prognostizieren, dass der weltweite Umsatz im E-Commerce bis Ende 2022 ungefähr 5,5 Billionen Euro erreicht hat. Um von diesem Wachstum zu profitieren und deine digitalen Präsenzen auszubauen, gibt es mehrere Faktoren zu berücksichtigen. Eine der wichtigsten, vor allem im Shopify-Game: Suchmaschinenoptimierung aka SEO.

Wie du im Jahr 2023 deinen Shop und deine Seite aus technischer Sicht optimierst und welche Rolle dabei das große Google Content Update spielt, erfährst du in diesem Beitrag.

Googles Platz 1 - eine Utopie?

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg deines Onlineshops, insbesondere für Shopify-Shops, darüber gibt es mittlerweile keine Zweifel mehr. Mit den richtigen Techniken, Tools und Strategien kannst du dein Ranking in den Suchmaschinenergebnissen verbessern und für mehr Traffic, Leads und letztendlich Umsatz sorgen. 

Allerdings gehen die Gespräche beim Thema SEO häufig schnell in eine Richtung, bei der mehr generelle Behauptungen auf den Tisch kommen als bei einem Stammtisch. Sätze wie “Du kannst dies und jenes tun und eigentlich ist das alles ganz einfach umzusetzen” sind weitverbreitet. “Und wie das geht? Ach, da musst du lediglich ein wenig googeln und du findest die passenden Tipps und Tools.”

Um dem entgegenzuwirken, haben wir dir aus unserem Team heraus konkrete Handlungsempfehlungen zusammengestellt, die dir dabei helfen, das Thema SEO aus technischer Sicht effizient und effektiv anzugehen. 

Technisches SEO: Was ist das noch gleich?

Ein wichtiger Bestandteil des SEOs für Shopify-Shops ist das technische SEO. Dazu gehören Dinge wie die Optimierung der Website-Struktur, die Verwendung von sicheren Protokollen (HTTPS), die Verwendung von Schema-Markups und die Optimierung der Ladezeiten, die vor allem bei der Nutzung von Medien, sei es Bild oder Video, große Beachtung findet.

Expertentipp: Beim Thema Pagespeed lohnt sich von Grund auf ein Blick auf die verwendeten Bilddateien und ihre Größe. Je kleiner die genutzten Dateien, desto schneller die Seite durch weniger Ladezeiten.

Warum ist eine gut strukturierte Website wichtig

Eine gut strukturierte Website erleichtert es den Suchmaschinen, deine Inhalte zu verstehen und zu indexieren. Vielleicht hast du schon mal bemerkt, dass eine Indexierung von einer deiner Seiten recht lang dauert, sprich: Eine deiner Seiten wird auch nach Wochen nicht auf Google angezeigt und ist nicht aufzufinden. Das ist ein erstes Indiz dafür, dass die Struktur deines Shops noch nicht optimal ist.

Expertentipp: In der Regel sollte eine Indexierung nicht länger als 7 Tage dauern. Verfolge den Stand der Dinge über deine Google Search Console, dort kannst du ganz einfach per URL-Check herausfinden, ob eine neue Seite bereits indexiert ist, oder sie andernfalls manuell indexieren lassen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Struktur deines Onlineshops ist die Erstellung von hochwertigem Content zu jeder einzelnen Seite; dieser Bereich hat zwar wenig mit technischen SEO zu tun, aber gehört zwangsläufig mit dazu, denn: Der Content auf deinem Onlineshop ist das Sprachrohr zu deinen Kund:innen.

Hier solltest du sicherstellen, dass deine Produktbeschreibungen und Produktbilder aussagekräftig und informativ sind und dass dein Shop über zusätzliche Inhalte wie Blog-Beiträge, FAQs und Kundenbewertungen verfügt. In Kombination werten sie deinen Onlineshop massiv auf. Dies hilft dir nicht nur, deine Sichtbarkeit in den Suchergebnissen zu verbessern, sondern auch, das Vertrauen deiner Kund:innen zu gewinnen.
Expertentipp: Das Tool sistrix hilft dir beispielsweise dabei, die passenden Keywords für deine Zielgruppe herauszufinden.

Soviel zu den Basics, doch wie sorgst du nun für eine gute Struktur, von der du profitieren kannst?

Deine URL-Struktur

Es gibt einige spezifische Aspekte von Shopify, die Auswirkungen auf deinen SEO-Score haben und die du kennen solltest. Die URL-Struktur von Shopify-Websites ist standardisiert, wobei jede Seite in einem bestimmten Unterverzeichnis liegt. 

Obwohl du die URL-Handles steuern kannst, muss jede Seite innerhalb eines der folgenden Verzeichnisse liegen: 

  • /Kollektionen/
  • /Produkte/ 
  • /Seiten/ 
  • /Blogs/

Diese Einschränkung kann die Flexibilität bei der Strukturierung deiner URLs beeinflussen, aber es ist absolut möglich, durch eine organisierte Informationsarchitektur und effektive interne Verlinkung, Google dazu zu bringen, die Struktur des Shops zu verstehen. 

Für deine Kund:innen andererseits kannst du außerdem sogenannte Tag-Seiten erstellen, um die Suche deiner Kund:innen zu filtern.

Kollektionen und Unter-Kollektionen in Shopify sind verschachtelte Sammlungen innerhalb einer Produktgruppe und verwenden exakte URLs, bei denen der Name der Untersammlung an das Ende der URL angehängt wird. 

Beispiel:

Kollektion = domain.com/sammlungen/schuhe

Unter-Kollektion = domain.de/kollektionen/schuhe/rote-schuhe

Shopify-Unterkollektionen tragen prinzipiell den primären Inhalt ihrer übergeordneten Kollektion. Dies kann den Titel, die Beschreibung und die Meta-Tags beeinflussen.
Expertentipp: Es ist wichtig, sicherzustellen, dass jede Unter-Kollektion einen einzigartigen und relevanten Titel, Beschreibung und Meta-Tags hat, um eine effektivere SEO zu gewährleisten.

Klar, zu einer guten Website-Struktur und ihrer Analyse gehören auch eher als bekannter geltende Bereiche wie die interne Verlinkungsstrategie und regelmäßige Einblicke in die Performance per Google Search Console und Analytics. Darüber hinaus sparen wir uns an dieser Stelle das Übliche; wie zum Beispiel das Entfernen von überflüssigen Shopify-Apps, die deine Pagespeed negativ beeinträchtigen.

Hier dennoch einige weitere Tipps für effektives SEO in deinem Onlineshop:

  • Verwende die richtige URL-Struktur. Verwende kurze, lesbare URLs - sogenannte Clean URLs - die die Namen deiner Produkte enthalten.
  • Erstelle Backlinks von relevanten und vertrauenswürdigen Websites. Dies hilft dir, die Autorität deiner Domain zu erhöhen, indem Google bemerkt, dass andere bekannte Seiten mit deiner verlinkt sind.
  • Verwende Tools wie Sistrix, Google Analytics und die Search Console, um die technische Seite deiner Onlineshops zu überwachen und zu optimieren. Diese Tools ermöglichen es dir, Informationen über deinen Website-Traffic, deine Suchbegriffe (Keywords) und dein Ranking zu erhalten. So findest du hier Antworten darauf, über welche Suchbegriffe dein Onlineshop bspw. am häufigsten gefunden wird.

Die Struktur eines Onlineshops betrifft nicht nur das große Ganze, sondern auch einzelnen Seiten.

So zum Beispiel auch deine Startseite. Einige ältere Shopify-Themes generieren automatisch ein h1-Tag für das Logo auf der Startseite. Das ist nicht ideal für deinen SEO-Score, da das h1-Tag eine tatsächliche schriftliche Überschrift sein sollte, die mit den relevanten Keywords zusammenhängt. Dieses Problem kann durch Optimierung des Theme-Codes behoben werden. Aber Vorsicht, tue dies nur, wenn du dich hier gut auskennst oder ein:e Expert:in zur Seite hast.

Keywords und Meta-Daten

Ein weiteres wichtiges Element der Suchmaschinenoptimierung für Shopify-Shops ist die richtige Wahl von Keywords. Hier solltest du sicherstellen, dass deine Produkt- und Kategorie-Seiten über relevante und gut gewählte Keywords verfügen, die von deiner Zielgruppe verwendet werden und die ihrer Suchintention gleichen.

Doch Achtung: Betreibe keine Keyword-Stuffing, indem du schlicht Suchbegriffe unnötig in deinen Content integrierst. Taucht in einem Satz allein mehrfach ein bestimmter Suchbegriff auf und wird auf diese Art und Weise die Lesbarkeit beeinträchtigt, straft Google dich dafür ab. Stichwort Google Content Update.

Du solltest auch gewährleisten können, dass deine Meta-Titel und -Beschreibungen diese Keywords enthalten und dass diese auch in ihren Produktbeschreibungen und anderen Website-Inhalten vorkommen.

Expertentipp: Jede Seite und Unterseite deines Shops braucht möglicherweise ein unterschiedliches Keyword-Set.

Google Content Update und was es für deine SEO bedeutet

Google auf Bildschirm

Das neueste Google Content Update, auch bekannt als Google Page Experience Update, legt einen Schwerpunkt auf die Benutzererfahrung (UX) und die technischen Aspekte einer Website. Es bewertet Faktoren wie Ladezeit, Reaktionsfähigkeit, sicheres HTTPS und all die Punkte, die wir bereits genannt haben.

Kurz gesagt: Diese Faktoren sind wichtig für die Suchmaschinenoptimierung, da sie die Nutzererfahrung deiner Besucher:innen beeinflussen und dazu beitragen, dass eine Website von Google als relevant und vertrauenswürdig eingestuft wird.

Um das neueste Google Content Update in Bezug auf deinen Onlineshop zu beachten, solltest du sicherstellen, dass die technischen Aspekte deiner Website den aktuellsten Standards entsprechen. 

Dazu gehört die Optimierung der Ladezeit durch die Verwendung von schnellen Hosting-Services oder Reduzierung von unnötig großen Dateien, aber auch die Minimierung von unnötigen Ressourcen, wie bspw. nicht mehr genutzten Shopify Apps. Und natürlich spielt auch die Optimierung für verschiedene Geräte eine Rolle wie unter anderem Tablets oder Smartphones.

Insgesamt solltest du darauf achten, dass sowohl die technischen als auch die inhaltlichen Aspekte deines Shopify-Shops den Anforderungen des neuesten Google Content Updates entsprechen, um eine gute Benutzererfahrung zu gewährleisten - das führt zwangsläufig zu einem besseren Ranking bei Google.

SEO ist unendlich

Im Allgemeinen ist SEO ein kontinuierlicher Prozess, der regelmäßige Anpassungen und Optimierungen erfordert. Indem du die oben genannten Tipps und Best Practices befolgst, kannst du sicherstellen, dass dein Shopify-Shop von Suchmaschinen und Kund:innen leicht(er) gefunden wird.

In einer Zeit, in der der Online-Markt immer wettbewerbsintensiver wird, ist es wichtig, effektive Methoden zu finden, um deinen Shopify-Shop vor deiner Konkurrenz zu platzieren. Auf diese Weise kannst du deine Produkte einem breiteren Publikum präsentieren, indem sie regelmäßiger und an prominenter Stelle in den organischen Suchergebnissen auftauchen. 

Egal, ob kleine:r Händler:in oder großes Unternehmen - eine SEO-Strategie ermöglicht deiner Brand, ihren Umsatz zu steigern, die Kundenbindung zu erhöhen und ihre digitale Präsenz insgesamt auszubauen. Und das ohne eine exorbitant hohes Marketing-Budget.


Titelbild von Nisonco PR. Weiteres Bild von Christian Wiediger.

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