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Logistikkosten für meinen Onlineshop – Worauf muss ich achten?

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E-Commerce Checkliste 2020

Bist du bereit fürs neue Jahrzehnt? Überprüfe, ob du mit deinem Shop auch 2020 erfolgreich sein kannst.

E-Commerce Checkliste 2020
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Deine Kunden wollen ihre gekauften Produkte nicht nur schnell, sondern auch kostengünstig erhalten. Das macht die Auftragsabwicklung (Fulfillment) von Kundenbestellungen zu einer Herausforderung. Egal ob E-Commerce Shop, B2B Unternehmen oder Einzelhandel, jeder Händler steht vor der gleichen Herausforderung: Wie viel darf meine Logistik kosten und worauf muss ich achten?

Wie viel du an Logistikkosten für Warenlagerung, Fulfillment und Versand ausgibst, hängt insbesondere davon ab, ob du über ein eigenes Warenlager verfügst und die Auftragsabwicklung selbst erledigst oder einen professionellen Lagerlogistiker und Fulfillment-Anbieter einsetzt. 

Bei schnell wachsenden Umsätzen und steigenden Kundenbestellungen leidet oft die Abwicklungsschnelligkeit und -qualität, wenn man die Lagerung, das Verpacken, und den Versand selber macht. Um deine Kundenbestellungen innerhalb weniger Stunden abzuwickeln und dadurch u.a. Next-Day Lieferungen für jede Kundenbestellung zu ermöglichen, eignen sich professionelle Third-Party Logistics (3PL) Anbieter oder auf Deutsch: Kontraktlogistiker.

In diesem Artikel erklären wir, wie Logistikkosten und -preise für die verschiedenen Arbeitsschritte während Warenlagerung, Auftragsabwicklung (Fulfillment), Versand und Retouren entstehen und an welchen Durchschnittspreisen du dich orientieren solltest, um so den richtigen 3PL Partner für dein Online-Business zu finden.

Wieso variieren Logistikkosten überhaupt?

Zeit und Volumen sind die Hauptfaktoren, welche die Logistikkosten bestimmen. Je standardisierter und frequentierter die Logistikaufgaben entlang der Lieferkette absolviert werden, desto höhere Effizienz und Skaleneffekte können erzielt werden. Das führt wiederum zu geringerem Zeitaufwand pro erfüllter Kundenbestellung und somit zu niedrigeren Logistikkosten. 

Für Onlinehändler ist es leider oft problematisch, ein vollständiges Verständnis der Logistikkosten zu erlangen, da der Lagerlogistik- und Fulfillment-Markt in Deutschland und Europa sehr intransparent ist. Allein in Deutschland gibt es über 1.000 spezialisierte Kontraktlogistiker für jegliche Produktkategorien. Logistikpreise variieren bei gleichen Fulfillment-Aufträgen und gleichem Service-Level teilweise um bis zu 50%. 

Ein weiterer Grund, wieso es schwankende Preise in der Kostenstelle Logistik gibt, liegt an den betrieblichen Abläufen in den Lagerhäusern der 3PLs. Beispielsweise können Pick- und Packwege variieren, es gibt Unterschiede im Produktfokus und im operativen Know-How des 3PLs, oder Verträge mit Versanddienstleistern wie DHL, GLS und DPD unterscheiden sich. 

Demnach weichen Lagerlogistik-, Fulfillment- und Versandkosten der Anbieter oftmals dramatisch voneinander ab. Bei der Suche nach einem geeigneten Kontraktlogistiker solltest du daher mehrere Logistikangebote von unterschiedlichen Anbietern anfragen und dir über die allgemeinen Preisspannen bewusst sein. 

Typische Kostenstellen für Lagerlogistik, Fulfillment, Versand und Retouren

Unterschiedliche Logistikkosten entstehen durch viele Faktoren. Daher beziehen sich Kosten und Preisspannen in diesem Artikel auf Durchschnittswerte. Die typischen Logistikkosten lassen sich dabei in verschiedene Komponenten aufgliedern, abhängig davon, in welcher Phase sich das Produkt im Logistikprozess aufhält. 

Praxisbeispiel:

Damit du besser nachvollziehen kannst, wie hoch diese Kosten sein können, orientieren wir uns im weiteren Verlauf des Artikels anhand eines fiktiven Beispiels. Bei der Lagerung und dem Verpacken beziehen wir uns auf dein trendiges Produkt: “Oma’s Beste - Vegane Himbeer-Marmelade. Was Altes mal Neu”. Deine Marmeladengläser bestehen aus recyceltem Braunglas, haben ein Fassungsvermögen von 250gr und 500gr und werden sortenrein in 10er Boxen auf Mischpaletten zum Warenhaus angeliefert.

Logistikkosten im Wareneingang entstehen durch die Produktkategorie, SLAs, und SKUs

Gabestaplerfahrer, der Pakete einräumt.

Warenannahme im Lagerhaus.

Die erste Kostenstelle während des Fulfillments entsteht, wenn Produkte zu einem Lager-, Vertriebs- oder Fulfillment-Zentrum geschickt und dort für die Lagerung in Empfang genommen werden. Logistikdienstleister bezeichnen diesen Schritt als Wareneingang. 

Während des Wareneingangs entstehen Kosten aufgrund von drei Punkten:

  • der Umfang von Service Level Agreements (SLAs)
  • die Anzahl der verschiedenen Stock-Keeping-Units (SKUs)
  • die Menge jeder Produktart

Logistikkosten variieren aufgrund der Anzahl der SKUs und der Menge jeder zu lagernden Produktart. Außerdem können sogenannte Service-Level-Agreements (SLAs) für die Warenkontrolle mit dem 3PL definiert werden. Dadurch wird sichergestellt, dass Schäden oder Fehlfunktionen vor der eigentlichen Warenlagerung ausgeschlossen werden. SLAs können von Stichprobenprüfung bis hin zur vollständigen Zählung und Funktionstests der ankommenden Ware reichen. 

Für typische Service-Levels während Wareneingängen, einschließlich Sichtprüfung und Stichprobenzählung, liegen die Kosten zwischen 3,50-6,00€ pro SKU-Palette und zwischen 3,00-4,50€ pro SKU-Paket. Diese Logistikkosten erhöhen sich bei gemischten SKU-Paletten und Paketen. 

Bei der Überprüfung von Logistikangeboten von Kontraktlogistikern solltest du dir daher bewusst sein, welche SLAs du brauchst und ob es sich um Paket- oder Paletten-Warenannahme handelt. 

Letzteres empfiehlt sich, da sich weitere Kostenersparnisse während der Warenlagerung durch optimierte Lagerplatznutzung ergeben. Natürlich gibt es weitere Feinheiten beim Thema Logistikkosten bei Wareneingängen.

Praxisbeispiel:

Im Beispiel deiner Produktlinie “Oma’s Beste” sprechen wir von zwei unterschiedlichen SKUs: die gefüllten Marmeladengläser gibt es als 250gr oder als 500gr Version. Es würde sich dabei empfehlen, bei Wareneingang die Mischpaletten generell auf Sichtprüfung zu untersuchen und einzelne 10er Boxen auf Glasbrüche stichprobenartig zu prüfen.

Kosten während der Warenlagerung sind abhängig von genutzten Stellplatzflächen, der Lagerflächenart und der Temperaturkontrolle

Warenlager, welches kontrolliert wird.

Warenlagerung auf Hochregalsystemen.

Nachdem die Produkte bei ihrer Ankunft kontrolliert wurden, werden sie im Lagerhaus gelagert. Achte bei der Zusammenarbeit mit einem externen 3PL darauf, nur für tatsächlich belegten Palettenstellplatz und Regale zu bezahlen und keine pauschale Platznutzung zu verhandeln. 

Die Lagerkosten können variieren, je nachdem, ob eine Temperaturkontrolle erforderlich ist. Beispielsweise wird Onlinehändlern von Beauty- und Kosmetikprodukten generell empfohlen, die Produkte bei Temperaturen von 15-20° C oder 1-4° C zu lagern, um die Inhaltsstoffe und Wirkungskraft der Kosmetik zu bewahren. Aufgrund des zusätzlichen Aufwands und den Energiekosten kannst du bei temperaturbedingten Lagereinheiten daher mit höheren Lagerkosten rechnen.

Der größte Kostenpunkt während der Lagerung sind die genutzten Palettenstell- und Regalflächen. Die Nutzung von Regalflächen bietet sich beispielsweise bei der Lagerung von kleineren Produktmengen an. Lagerhaltungskosten für Regalflächen liegen je nach Größe der jeweiligen Produkte zwischen 0,80-3,50€ pro Monat

Lagerkosten für Palettenstellplätze unterscheiden sich anhand der Standardmaße von Palettengrößen. Beispielsweise liegt der Durchschnittspreis für eine Standard CCG1 EURO-Palette zwischen 6,00-9,00€ pro Monat. Generell solltest du auf Palettenstellplätzen lagern, da eine höhere Lagerdichte erreicht werden kann und somit der Preis pro gelagertem Produkt sinkt.

Die Logistikkosten bei der Warenlagerung hängen also von der Wahl zwischen Paket- oder Palettenstellplatz, der zu lagernden Produktmenge, und der Art und Weise wie gelagert werden soll ab. Die Kosten für Warenlagerung können sich jedoch durch weitere Faktoren bestimmen.

Praxisbeispiel:

Im Falle deiner Himbeer Marmelade reicht eine Lagerung bei Zimmertemperatur (15-20° C) aus. Da deine SKUs bereits auf Paletten zum Lagerhaus angeliefert wurden, solltest du Palettenstellplätze verwenden. Letzteres eignet sich vor allem, wenn du eine hohe Durchlaufrate hast und alle zwei Wochen eine Aufstockung des Inventars vornimmst, um deine monatliche Lagerdichte hochzuhalten und dadurch die Kosten pro gelagerten Artikel senkst. 

Pick- & Packprozesse – die schwierigste, aber auch wichtigste Kostenstelle

Paket wird mit Paketband zugeklebt.

Auftragsabwicklung und Verpackung von Kundenbestellung

Die Ermittlung der Kosten bei Pick- und Packprozessen während der Auftragsabwicklung von Produkten ist komplex. Fulfillment-Kosten weichen aufgrund der Anzahl der Bestellungen, Anzahl der SKUs, sortenreine vs. mischsorten Lagerung, und vieler weiterer Faktoren voneinander ab. Einen zuverlässigen Maßstab der Logistikkosten für Pick- und Pack-Prozesse zu erhalten, ist die schwierigste, aber auch die wichtigste Aufgabe.  

Für typische E-Commerce Produkte, die weniger als 1kg wiegen, liegt die übliche Preisspanne für die Pick- und Packkosten einer Bestellung mit einem Artikel bei 1,20-1,70€. Die Fulfillment-Kosten für jede zusätzliche Kommissionierung bei Bestellungen mit mehreren Artikeln können zwischen 0,10-0,50€ liegen

Was das Verpackungsmaterial anbelangt, so kann Standardmaterial vom 3PL-Anbieter verwendet werden, welches in der Regel 0,20-0,50€ pro Karton kostet. 

Natürlich gibt es mehrere Gründe und Details, welche die Fulfillment-Kosten während des Pick- & Packprozesses beeinflussen können. Kosten für die Auftragsabwicklung von ganzen Paletten sind eher üblich für B2B- und Einzelhändler und werden daher in diesem Artikel ausgegrenzt.

Praxisbeispiel:

Zurück zum Praxisbeispiel deiner Marke: Oma’s Beste. Aus einem Logistikstandpunkt heraus, würde es sich für deine Produktreihe durchaus rentieren, wenn du nicht nur eine Geschmacksrichtung, sondern mehrere Variationen lagerst und als Kombi-Pack auf deinem Onlineshop verkaufst; sprich du verfügst nicht nur über die Geschmacksrichtung Himbeere, sondern auch Kirsche, Erdbeere und Mandarine. Es rechnet sich vor allem dann für dich, wenn mehr als nur ein Pick pro Bestellung beim Kommissionierungsprozess stattfindet, denn der zweite oder dritte Pick ist umso billiger, was letztlich die durchschnittlichen Kosten pro verkauften Artikel und pro Bestellung senkt.

Versand- und Transportkosten: Wie schnell und auf welche Art muss geliefert werden? Wie oft? Wie groß ist das Paket? Und welchen Vertrag hast du? 

Nachdem die Artikel der Kundenbestellung vorbereitet und verpackt wurden, geht es weiter mit dem Versand der Ware. Dabei kannst du entweder KEP-Dienstleister (Kurier-, Express- und Paketdienste) oder Speditionen einsetzen. Letzteres ist üblich für den Versand von größeren Bestellmengen und schweren Produkten, wie beispielsweise bei B2B- oder Einzelhandel-Bestellungen. Die gängigsten Versandanbieter in Deutschland sind: DHL, DPD, UPS, GLS und Hermes. 

Die Kosten der Versandleistung hängen maßgebend von der Art der Versanddienstleistung, der jährlichen Menge, der Vertragsart und den Standardmaßen der zu verschickenden Pakete ab

Typische Versandkosten für die deutschlandweite Zustellung eines Pakets mit einem Gewicht von weniger als 2kg liegen  zwischen 3,00-3,30€ und für größere Pakete mit einem Gewicht von bis zu 31,5kg zwischen 3,50-4,00€. Internationale Tarife können je nach Land, Gewicht und Versandanbieter weitaus stärker variieren. 

Transportkosten für Palettenversand können nicht pauschal berechnet werden und müssen individuell beim Versanddienstleister angefragt werden. Laufzeiten, Nebengebühren wie Maut und Treibstoffzuschlag und vor allem das tatsächliche Gewicht bzw. das Volumengewicht, beeinflussen dabei die Transportkosten. Das Volumengewicht berechnet sich wie folgt: Länge (M) x Breite (m) x Höhe / Sperrigkeitsvereinbarung (cmb). 

Beispielsweise kann der Versand einer Palette mit 50kg (bzw. 0.48cbm) von Köln nach München und einer Laufzeit von 24h-48h zwischen 45,00-70,00€ pro Sendung variieren. Im Falle von Palettenversand, solltest du also direkt bei einem geeigneten 3PL den Preis pro Sendung anfragen.

Alternativ kannst du auch indikative Preise für Palettenversand bei online Versandplattformen wie

anfragen. Bei Gesprächen mit professionellen 3PLs bzw. Lagerlogistikern wird dir jedoch schnell bewusst, dass 3PLs ein deutlich attraktiveres Preisniveau besitzen. Das liegt vor allem daran, dass professionelle Anbieter spezielle Rahmen- oder Mandantenverträgen mit Versanddienstleistern haben.

Logistikkosten – Was kosten mich Retouren?

Für den Fall, dass Kunden ihre Bestellung erhalten und damit nicht zufrieden sind, haben sie fast immer die Möglichkeit, Produkte zurückzugeben. Je nach Industrie und Produktart variieren die Retourenquoten und damit auch die Relevanz ihrer Kosten stark. 

Bei der Retoure von Produkten fallen im Wesentlichen drei Logistikkosten an:

  • Versandkosten
  • Generelle Kosten
  • Zusatzkosten

Bei Retouren ist es durchaus handelsüblich, dass Händler die Versandkosten für die Lieferung zurück zum Lager übernehmen, da Kunden zunehmend kostenlose Rücksendung erwarten. Innerhalb Deutschlands kann man mit Versandkosten von etwa 4,00€ pro Paket rechnen.  

Beim Eintreffen von einzelnen Retouren entstehen Kosten für die Bearbeitung der Rücksendung im Lagerhaus. Beispielsweise fallen neben dem eigentlichen Aufstockungsprozess häufig Betriebskosten an, wenn Waren nach der Rücksendung auf Beschädigung und Vollständigkeit geprüft werden müssen. Die Bearbeitungskosten belaufen sich in der Regel auf 2,00-4,00€ pro zurückgegebener Bestellung, je nach Produkt  und den zusätzlich benötigten Dienstleistungen. 

Du solltest ebenfalls beachten, dass die Umverpackung von Retouren, das Auffüllen der Lagerbestände und weitere zusätzliche Bearbeitungsschritte für Retouren notwendig sind und dadurch zusätzliche Kosten entstehen können. 

Bei Retouren von Paletten ist, wie im oberen Kapitel, mit höheren Kosten zu rechnen. Retouren von Paletten sind jedoch eher der Einzelfall und entstehende Kosten sollten von Fall zu Fall beim Versanddienstleister bzw. dem 3PL angefragt werden.

Logistikprozess - Phase:

Logistikkosten -Kategorie:

Durchschnittskosten - Paket

Durchschnittskosten  -Palette

Wareneingang

Lagerkosten

3,00-4,50€

3,50-6,00€

Lagerung

Lagerkosten

0.80-3.50€ pro Monat

6.00-9.00€ pro Monat (CCG1 EURO Palette)

Pick & Pack (Kommissionierung)

Fulfillment-Kosten

Ein-Produkt-Bestellung:  1.20-1.70€* 

Zusätzlicher Artikel: 0.10-0.50€*


Verpackungsmaterial: 0.20-0.50€ per cardbox


*für große Händler (mit 10,000+ Bestellungen pro Monat) können niedrigere Kosten verhandelt werden 

Siehe Absatz: Pick & Pack

Versand

Transportkosten

Weniger als 2kg: 3.00-3.30€

Bis zu 31.5kg: 3.50-4.00€

Siehe Absatz: Versand
 

Retoure

Transportkosten

2.00-4.00€

Siehe Absatz: Retouren

Durchschnittliche Kosten bei Logistikprozessen: Lagerung, Fulfillment, Versand und Retouren.

Mit welchen versteckten Kosten muss ich sonst noch rechnen? 

Stell dir folgendes Szenario vor: Wenn deine Kunden Bestellungen in deinem Onlineshop aufgeben, müssen die Informationen auf irgendeine Art und Weise an das Lagerverwaltungssystems (WMS) des Kontraktlogistikers übermittelt werden. Denn erst wenn der 3PL-Anbieter die Auftragsinformationen von dir oder deinem Operations-Team erhalten hat, kann er mit der Auftragsabwicklung der Bestellungen beginnen. 

Ab diesem Zeitpunkt kann dir dein Kontraktlogistiker wichtige Logistikdaten übermitteln, wie beispielsweise KPIs zur Auftragserfüllung, zum Fulfillment-Status des Auftrags oder der Lagerbestände deiner verschiedenen Produkte. Wenn dein Onlineshop über Shopify, Magento oder diverser anderer Händlersysteme aufgesetzt ist, muss dir klar sein, dass täglicher Datenaustausch das A und O für dein Tagesgeschäft ist. 

Damit du operative Transparenz erlebst und nicht mit einer „Black-Box“ arbeitest, muss dieser Datenaustausch überhaupt erst stattfinden. Wenn dieser Datenaustausch per E-Mail, Excel-Listen oder sonstigen manuellen Arbeitsschritten stattfindet, können dementsprechend weitere indirekte Kosten bei dir im Unternehmen und beim Kontraktlogistiker anfallen. 

Laptop und PC mit einem Logistik-Dashboard.

Datengetriebene Automatisierung zwischen Shopify und WMS durch Tech-Lösung

Es gibt natürlich auch Wege, die diese indirekten Kosten vermeiden, indem die Auftragsabwicklung zwischen deinem Onlineshop-System und dem Lagerverwaltungssystem des 3PLs automatisiert wird. Dazu zählen beispielsweise daten-getriebene Software und Logistics-as-a-Service Plattformen, die nicht nur dieses Problem von Grund auf lösen, sondern ebenfalls deine gesamten Logistikprozesse optimieren. 

Fazit: Beachte direkte und indirekte Logistikkosten

Wenn du auf der Suche nach einem professionellen 3PL-Anbieter bist, ist es wichtig, dass der Kontraktlogistiker deinen betrieblichen Bedürfnissen und deinem Produktschwerpunkt entspricht. Die Suche nach dem richtigen 3PL, der Vergleich von Logistikangeboten und die operative Abstimmung ist schwierig und sehr zeitaufwendig. Wir empfehlen dir daher dich mit einem Logistik- und Tech-Experten zusammenzuschließen, der mit einem europaweiten Netzwerk an unabhängigen 3PLs zusammenarbeitet und dadurch genau weiß, wer der richtige Logistiker ist und zu dir passt.

Die Tabelle von oben wird dir helfen, dich an bestehenden Durchschnittspreisen zu orientieren. Vor allem ist es wichtig, nicht nur ein Angebot von einem Logistiker, sondern gleich mehrere Angebote von verschiedenen Logistikern anzufragen. Beachte dabei, dass sich die Logistikpreise nicht aus Standardpreisen zusammensetzen, sondern spezifisch für deinen Business-Case zusammengestellt wurden.

Abgesehen davon, solltest du dich mit dem Thema manuelle Datenübertragung vs. daten-getriebene Automatisierung bei eingehenden Kundenbestellungen vertraut machen, um manuellen Datenaustausch per E-Mail oder Excel-Dateien, administrativen Aufwand und langsame Prozesse zu vermeiden. Arbeite vor allem mit einem Kontraktlogistiker zusammen, dessen WMS mit einer daten-getriebenen Software und Logistik-Plattform angeschlossen ist, um die voll-automatisierte Logistikprozesse zwischen deinem Onlineshop-System und dem WMS des Logistikers zu ermöglichen. Damit vermeidest du die indirekten Kosten bei Logistikprozessen und ermöglichst eine schnelle Auftragsabwicklung mit konstanter Qualität für jede Bestellung.

Denn am Ende des Tages wollen deine Kunden ihre Bestellungen schnell, und kostengünstig und in einer professionellen Art und Weise geliefert bekommen. Es liegt an dir, ob du dieses Versprechen deinen Kunden für jede Bestellung gewährleisten kannst.

Max arbeitet als Marketing Manager bei everstox und kümmert sich um alle Marketing-, Kommunikations- und inhaltsrelevanten Themen. Er hat einen Hintergrund als erfahrener B2B-Markeeter im Fintech- und Logistikbereich und ist in der Szene bekannt als Content Writer zu Industriethemen wie API-Technologie, intelligenten SaaS-Plattformen und Logistikprozessen.


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