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Conversion Rate Optimierung - Setze diese 6 Shopify Zahlungsmethoden ein

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Du hast es sicher selbst schon mal erlebt. Du gehst in ein Geschäft, stehst mit deinen Teilen an der Kasse, zückst dein Bargeld und es stellt sich heraus, dass du nur mit Karte zahlen kannst. Du lässt also deine potentielle Ware zurück und verlässt das Geschäft. Wahrscheinlich kaufst du deine Ware dann im nächstgelegenen Geschäft, dass Bargeld annimmt. In der Onlinewelt sieht es nicht anders aus - wer nicht die richtigen Zahlungsmethoden anbietet, verliert seine Kunden im letzten Moment.


Wie du das verhindern kannst, welche Zahlungsmethoden für deinen Shop relevant sind und welche weiteren Faktoren deine Conversion Rate beeinflussen, erfährst du im Artikel. 

Die Wahl deiner Zahlungsmethoden hat einen direkten Einfluss auf deine Conversion Rate 

Einlfuss Zahlungsmethoden auf Conversion Rate

Quelle: ECC-Payment-Studie Vol. 22, Köln, 2018


Deine Conversion Rate ist ein Effizienzmaß. Sie zeigt an, wie viele Besucher der Website am Ende zum Käufer werden. Sprich, je höher die Conversion Rate, umso besser. Circa 15%, also umgerechnet jeder siebte Kunde, springt im letzten Moment an der Kasse ab. 


Woran liegt das? Die angebotenen Zahlungsmethoden wirken sich beachtlich auf die Conversion Rate aus, dies hat eine Studie im Jahr 2013 ergeben. Das Fehlen einer bestimmten Zahlungsmethode kann also dazu führen, dass der Kunde im letzten Moment abspringt und direkt zur Konkurrenz verschwindet. Die Integration der richtigen Zahlungsmethoden trägt also essentiell zum Erfolg deines Onlineshops bei und steigert deine Umsätze langfristig. Die Devise lautet nicht, möglichst viele Zahlungsmethoden in deinem Onlineshop einzubauen, sondern die richtigen für deine Zielgruppe und deinen Markt. 

Diese Zahlungsmethoden solltest du nutzen, um deine Conversion Rate zu steigern

Beliebtesten Zahlungsmethoden in Deutschland

Quelle: ECC-Payment-Studie Vol. 22, Köln, 2018

Shopify Kauf auf Rechnung

Beim Kauf auf Rechnung erhält der Kunde seine Ware und hat dann circa 14 Tage Zeit diese zu bezahlen. Er muss also nicht in Vorleistung treten, weswegen diese Zahlungsmethode die Beliebteste in Deutschland ist (nach ibi research führt sie mit 43 Prozent).


Kauf auf Rechnung ist die beliebteste Zahlungsmethode in Deutschland, aber warum? Wir Deutschen (der Großteil) gehen lieber auf Nummer sicher, wollen keine sensiblen Bankdaten angeben und sind generell vorsichtiger. Zu den “vorsichtigen” Käufern zählt vor Allem die Altersgruppe ab 45 Jahren. Als Händler mit einer Zielgruppe ab 45 Jahren solltest du diese Zahlungsmethode also definitiv anbieten um zu verhindern, dass ein potentieller Käufer nicht im letzten Moment abspringt. 

Vorteile Kauf auf Rechnung

  • Die Kaufabbruchquote sinkt um fast 80% (Quelle: Novatel AG)
  • Kostengünstige Zahlungsart

Nachteile Kauf auf Rechnung

  • Hohes Betrugspotential, da viele Kunden benutzte Ware zurücksenden.
  • Zahlungsausfälle und Zahlungsverzögerungen durch illiquide Kunden oder vergessene Rechnungen

PayPal mit Shopify

PayPal ist eine einfache aber praktische Zahlungsmethode und an Platz Nr. 2 der beliebtesten Bezahlmethoden. Du als Händler bekommst den Rechnungsbetrag von PayPal sofort überwiesen. Per Lastschriftverfahren bucht PayPal wenige Tage später den Betrag vom Bankkonto des Käufers ab. 


PayPal bietet den sogenannten Käuferschutz – erhält der Kunde seine Ware nicht, zahlt PayPal eine vollständige Entschädigung. Dieses Angebot macht PayPal in jeder Altersgruppe zu einer sehr beliebten Zahlungsart. Wenn du international expandieren möchtest, dann solltest du Paypal auf jeden Fall anbieten, denn diese Zahlungsmethode zählt auch innerhalb Europas zu den beliebtesten. 

Vorteile von PayPal

  • Sehr beliebte Zahlungsmethode, die deine Kaufabbruchquote reduziert
  • PayPal lässt sich schnell und einfach in deinen Shopify Shop integrieren

Hier findest du eine Anleitung wie du PayPal kinderleicht in Shopify anbinden kannst.

Nachteile von PayPal

  • PayPal ist relativ kostspielig mit Gebühren zwischen 1,49 und 2,49 Prozent des Kaufbetrags
  • Undurchsichtige Nutzungsbedingungen und damit einhergehende temporäre Kontosperrungen, die sich negativ auf die Performance deines Online Shops auswirken könnten
  • Zweifelhafte Datenschutzbestimmungen die gegen das europäische Datenschutzrecht verstoßen

Klarna mit Shopify

So funktioniert’s: Der Payment Dienst Klarna bietet verschiedene Zahlungsmethoden an, am bekanntesten ist der Kauf auf Rechnung. Beim klassischen Kauf auf Rechnung muss der Käufer sich selbst um die Überweisung kümmern. Klarna hingegen, wickelt den Kauf zwischen Kunde und Händler selbst ab. 


Wie schon unter “Kauf auf Rechnung” erläutert, wird diese Zahlungsart ebenfalls von vorsichtigen Käufern präferiert. Klarna adressiert mit ihren Kampagnen jedoch besonders die jüngere Zielgruppe zwischen 20-40 Jahren.

Vorteile von Klarna Shopify

  • Sehr leichte Integration in deinen Shopify Shop, denn seit 2019 kann Klarna direkt mit einem Shopify Payments Konto verwendet werden
  • Höhere Conversion Rate, da jede Zielgruppe mit Klarna angesprochen wird

Nachteile von Klarna mit Shopify

  • hohe Transaktionskosten

Eine Übersicht aller Kosten der verschiedenen Zahlungsmethoden findest du im weiteren Verlauf des Artikels.

Ausführliche Informationen zu Klarna und wie du Klarna in deinen Shop integrierst, findest du auf unserem Blog.

SEPA Lastschrift mit Shopify

Beim SEPA-Basis-Lastschriftverfahren wird das Geld von dir als Zahlungsempfänger direkt vom Konto des Käufers eingezogen. Der Kunde muss sich damit um nichts mehr kümmern, weshalb diese Zahlungsoption bei den Deutschen ebenfalls beliebt ist.

Vorteile Shopify Lastschrift

  • Seltener Zahlungsrückstände oder -ausfälle, da das Geld sofort vom Kunden eingezogen wird (sofern das Konto gedeckt ist)
  • Niedrige Transaktionskosten

Nachteile Shopify Lastschrift

  • Hohe Gebühren für Rücklastschriften, die erstmal der Händler tragen muss, bevor sie dem Käufer in Rechnung gestellt werden können
  • Kunde kann sich innerhalb von 6 Wochen das Geld zurücküberweisen lassen und muss sich erst danach dafür rechtfertigen

Kreditkarte mit Shopify

Wie funktioniert die Kreditkarte? Der Kreditkartenbesitzer stimmt einer Zahlung zu. Mit dieser Zustimmung nimmt er einen Kredit bei dem Anbieter der Kreditkarte auf. Dieser überweist das Geld dann direkt an das ausgewiesene Konto. Zeitlich verzögert erstattet der Kreditnehmer das Geld dann dem Kreditgeber. 


In Deutschland steht die Kreditkartenzahlung zwar immer noch hinten an, bei mittlerweile 30 Millionen Kreditkartenbesitzern ist diese Zahlungsmethode aber ebenfalls relevant. Die Kreditkarte ist für berufstätige Onlineshopper ab 30 Jahren besonders attraktiv. 


Im internationalen Ranking liegt die Zahlung mit Kreditkarte sogar auf Platz 1. Beschränkt sich dein Onlineshop also nicht nur auf den deutschen Raum, solltest du Zahlung mit Kreditkarte auf jeden Fall anbieten.

Vorteile Zahlung mit Kreditkarte

  • Kein Risiko des Zahlungsausfalls
  • Der Kunde kann keine Rückbuchung veranlassen
  • Niedrige Gebühren

Nachteile Zahlung mit Kreditkarte

  • eher ein international angesehenes Zahlungsmittel

Sofortüberweisung mit Shopify

Die letzte Zahlungsmethode für Onlineshops, die wir heute vorstellen, ist die Sofortüberweisung. Diese zählt ebenfalls zu den beliebtesten der Deutschen. Fälschlicherweise geht man bei dem Online-Zahlungssystem der Sofort GmbH davon aus, dass das Geld sofort an den Händler geht. 


Das Verfahren ist jedoch eher ein Pseudo-Vorkassesystem, da der Händler nicht direkt die Zahlung, sondern eine Zahlungsbestätigung erhält. Dadurch agieren die meisten Händler wie bei Vorkasse und geben Waren direkt frei, bevor sie die Zahlung erhalten haben.


Da Sofortüberweisung nur mit bestehendem Onlinebanking möglich ist, spricht diese Zahlungsmethode das jüngere Publikum zwischen 18-45 Jahren an. Außerdem wird Sofortüberweisung vorrangig im Bereich digitale Güter und Dienstleistungen genutzt.

Vorteile Sofortüberweisung

  • hohe Akzeptanz der Kunden
  • sehr einfache Einbindung bei Shopify

Nachteile Sofortüberweisung

  • zusätzliche Gebühren der eigenen Bank für jede Transaktion
  • keine Rückzahlung der Transaktionsgebühren bei Erstattungen

Wie du die unterschiedlichen Zahlungsmethoden in Shopify integrierst und richtig Rechnungen schreibst, kannst du in einem ausführlichen Artikel von uns nachlesen.

Kosten der verschiedenen Shopify Zahlungsmethoden für dich als Händler

Kauf auf Rechnung

Vorfinanzierung der Lieferung, Zinsen, eventuell Aufwendungen für die Nachverfolgung von ausstehenden Zahlungen, Mahnungen und Inkassomaßnahmen

Paypal

1,49% - 2,49% Transaktionsgebühr, Festgebühr, Grenzüberschreitungsgebühr. Die genauen Gebühren findest du hier

Klarna

1,99% Transaktionsgebühr + 0,35€

SEPA Lastschrift

3,9% (bis 500 Transaktionen), Monatliche Grundgebühr 1,99 - 4,99€

Kreditkarte

0,3% Transaktionsgebühr

Sofortüberweisung

0,9% Transaktionsgebühr + 0,25€, Monatliche Grundgebühr 4,90€, Einrichtungsgebühr 59,90€


Mit Shopify Payments kannst du alle Zahlungsmethoden ganz einfach integrieren

Die All-in-one Lösung um alle Zahlungsmethoden einfach zu integrieren ist Shopify Payments. Es ermöglicht dir alle Zahlungsangelegenheiten an einem Ort zu verwalten. Hast du Shopify Payments aktiviert, musst du nicht über Drittanbieter Zahlungsmöglichkeiten anschließen und hast somit wesentlich weniger Aufwand. 


Shopify Payments unterstützt die Zahlung mit Kreditkarte (Visa, Mastercard und American Express), Sofortüberweisung und Rechnungskauf mit Klarna.

Für PayPal bieten sie eine Alternative namens Shopify Pay. Wenn du PayPal dennoch gerne in deinen Shop integrieren möchtest, haben wir dir hier ein paar PayPal Tipps & Tricks für dich zusammengestellt.


Möchtest du mehr zu Shopify Payments erfahren, empfehlen wir dir unseren ausführlichen Artikel.

Shopify Payments

Weitere Faktoren zur Optimierung deiner Conversion Rate

Neben der Auswahl der richtigen Zahlungsmethoden für deinen Onlineshop gibt es viele weitere Faktoren, die deine Conversion Rate beeinflussen:

  • Technische Mängel
  • Ladezeit
  • Design Benutzerfreundlichkeit 
  • Richtige Zielgruppe
  • Bestellprozess
  • Marketinginstrumente

Falls dich die technische Optimierung deiner Conversion Rate interessiert, solltest du dir diesen Artikel mal anschauen. Dort gehen wir auf alle Punkte im Detail ein. 

Fazit

Zur Steigerung deiner Conversion Rate und somit Reduzierung der Kaufabbrüche, ist es wichtig, dass du Bezahlsysteme anbietest, die sich mit den Wünschen deiner Zielgruppe decken. Nutzer wünschen sich allgemein eine sichere Bezahlmethode, die schneller ist als die herkömmliche Überweisung, aber es gibt Unterschiede innerhalb der Zielgruppen. 


Du solltest also nicht möglichst viele verschiedene Zahlungsmethoden anbieten, sondern den richtigen Payment Mix. Dieser besteht aus den beliebtesten Bezahlsystemen, die wir in diesem Artikel vorgestellt haben. 


Allgemein kann man sagen, dass Paypal in jeder Zielgruppe sehr beliebt ist. Der Kauf auf Rechnung spricht vor allem die ältere Generation an, Klarna richtet sich auf ein jüngeres Publikum, genauso wie Sofortüberweisung. Zahlungen mit Kreditkarte bieten sich besonders an, wenn dein Geschäft international ist. 

Über die Autorin:

Inés Fabienne Gand arbeitet als Praktikantin bei Eshop Guide im Bereich Marketing. Texte, Social Media und Content Management sind ihre Spezialitäten. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihrem Sohn, Freunden & Yoga.


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