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Deine Produktseiten sind ein wesentlicher Teil deines Onlineshops, der die Besucher in Kunden verwandelt. Im Folgenden findest du eine Liste mit 30 praktischen Hinweisen, die dir helfen, das Verkaufspotenzial deiner Produktseiten zu maximieren.

1. Versandpreise

Wenn deine Produkte sperrig oder zerbrechlich sind, ist die Option, einen kostenlosen Versand anzubieten, womöglich keine gute Lösung für dich. Zeige direkt alle Kosten, die auf deine Kunden zukommen würden und integriere sie in die “Gesamtsumme” im Checkout.

2. Versandoptionen

Einen kostenlosen Versandservice anzubieten, kann deinen durchschnittlichen Warenkorbwert erhöhen. Es ist inzwischen eine gängige Praxis für Onlineshops Angebote wie “Ab einem Wert von XX € ist der Versand kostenlos” zu verwenden. Achte darauf, dass das Angebot in deinem Shop auch klar kommuniziert ist.

3. Lieferzeit

Heutzutage gehen die Kunden mit verspäteten Lieferzeiten, die beim onlineshoppen beinahe dazu gehören, kulanter um.

Doch hilft es einer Kundenentscheidung ungemein, wenn du einen Schätzwert für die Lieferzeit angibst. Das gilt insbesondere für Kleidung oder Produkte, die für eine Reise gebraucht werden.

4. Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen für Produktseite - Eshop Guide

Für viele scheinen FAQs eine veraltete Methode zu sein, die nicht mehr in einen modernen Shop gehört. Doch tatsächlich suchen Verbraucher aktiv im Footer nach einer Sektion mit häufig gestellten Fragen oder nach Kontaktinformationen, wenn sie Antworten erwarten.

Verwende also häufig gestellte Fragen, die oft von deinen Kunden gestellt werden, um diese Sektion zu füllen.

5. Live Chat

Mit Chat Apps wie Chatra kannst du auf die Fragen deiner Kunden in Echtzeit antworten und ihnen ihre Kaufentscheidung erleichtern bzw. ihre Bedenken beseitigen. Shopify hat zum Beispiel die Facebook Chat App “Messenger” freigeschaltet, sodass du diese Funktion direkt in deinem Shopify Admin aktivieren kannst.

6. Vertrauenssymbole

Deine Kunden brauchen visuelle Indikatoren, die darauf hinweisen, dass du ein vertrauenswürdiger und verifizierter Verkäufer bist. Daher ist es essentiell, dass du sogenannte Vertrauensbadges von einem namhaften Anbieter erlangst, die deine Kunden wiedererkennen. So zum Beispiel von Trusted Shops oder vom Händlerbund. Integriere diese Badges oben oder unten in deinem Shop.

7. Qualitativ hochwertige Bilder

Mit den sinkenden Kosten von Spiegelreflexkameras und den steigenden Megapixeln von Smartphones, gibt es inzwischen überhaupt keine Rechtfertigung mehr für Bilder in schlechter Qualität. Wenn du das Budget dafür hast, investiere in einen professionellen Fotografen - auf lange Sicht wird sich das bezahlt machen.

8. Kleider und Models

Models deine Produktseite - Eshop Guide

Selbst mit einer 360° Produktansicht kann es für Kunden schwer sein, sich die Kleidung ohne richtige Menschen vorzustellen. Models bleiben also weiterhin sehr wichtig, doch nur mit Angaben der jeweiligen Größen. Gib zusätzlich die Maße und die Größe des Models an, um deinen Kunden ein Gefühl dafür zu geben, wie es an ihnen sitzen könnte.

9. Mehrere Ansichten

Zeige dein Produkt aus allen relevanten Perspektiven. In einem physischen Geschäft würden die Kunden das Produkt aufheben, es in der Hand fühlen, es anprobieren und mit anderen Größen vergleichen.

Füge eine Produkt-Zoom Funktion ein, damit deine Kunden die Details sehen können. So kommen sie der Kauferfahrung in einem physischen Laden ein Stück näher und werden für die fehlende Haptik entschädigt.

10. Bewegung in Videos

ASOS ist ein Vorreiter dieses Features. Sie zeigen unter den Produktbildern eine Videofunktion, die das Model in Bewegung zeigt und den Cat Walk Effekt erzeugt. 

Die Kunden kriegen sofort ein Gespür dafür, wie sich das Produkt bewegt, wie es sitzt und welche Länge es wirklich hat. Ein Video zu produzieren, kostet heutzutage nicht mehr die Welt und das Investment lohnt sich allemal, um das Potenzial deines Produkts auszuschöpfen.

Achtung bei der Theme Auswahl! Wenn du von vornherein weißt, dass du Produktvideos eingebettet haben möchtest, dann solltest du nach Themes schauen, die diese Funktion integrieren. Meistens geschieht dies über ein alternatives Produkttemplate.

Ein alternatives Produkttemplate beinhaltet viele weitere Funktionen, jedoch verfügt nicht  jedes Theme über ein weiteres Template. Unser Shopify-Expertenteam empfiehlt daher die Themes von Out of the Sandbox (OOTS). Die sogenannten product.details Templates von OOTS bieten u.A. folgende Funktionen, die in der Basisaustattung von Shopify nicht enthalten sind:

  • Rich text
  • Image gallery, Image with Text, Image with Text Overlay
  • Contact form
  • Video
  • Page
  • Map
  • u.v.m.

Mit den product.details Templates kannst du kleine Anpassungen an deinen Produktseiten vornehmen. Es ermöglicht dir mit relativ wenig Aufwand deine Seite individuell zu gestalten.

11. Seitengeschwindigkeit

Dein gesamter Onlineshop muss so schnell wie möglich abrufen bzw. laden. Nach vier Sekunden Ladezeit schließen 25% deiner Kunden die Seite. Überprüfe, ob alle Seiten deines Shops das leisten, was sie sollten. Nutze Google PageSpeed Insights und sorge dafür, dass die Ladegeschwindigkeit das Optimum nicht übersteigt und das auf jedem Gerät.

12. Kategorisieren

Ermögliche einfaches Browsen deiner Produkte. Dabei kann es nützlich sein, eine Übersicht der jeweiligen Kategorien zu integrieren, die einen Überblick über die Produkte auf der jeweiligen Seite verschafft.

Idealerweise beinhaltet die Übersicht dazugehörige Bilder, die die Kategorien am besten repräsentieren - das ist eine gute Möglichkeit, Lifestyle Bilder für dich sprechen zu lassen und so potenzielle Kunden einzufangen.

13. Filter

Filter auf deiner Produktseite - Eshop Guide

Baue eine Filter- oder Suchfunktion für deine Produktlisten ein. Die Idee dahinter ist, dass deine Produkte so schnell und einfach wie möglich gefunden werden können. Wenn der Kunde zum Beispiel nach roten Sneakers in Größe 37 sucht, sollte er auch nur die Produkte finden, die in diese Kategorie passen.

14. Filter für Fortgeschrittene

Sorge dafür, dass die Filter beibehalten werden und der Kunde, nachdem er sich eine Produktseite angeschaut hat, wieder zu den gefilterten Produkten zurückkehren kann. Das reduziert das Frustrationslevel beim Shoppen und steigert die Nutzererfahrung.

Auch sollten die Filter genauso leicht wieder rückgängig gemacht werden, damit der Kunde sich schnell umentscheiden kann.

15. Anzahl der Produkte

Für jede Filteroption solltest du, wenn möglich, die Anzahl der Produkte angeben, die die Filterkriterien erfüllen.

So zum Beispiel bezüglich des Materials: Stoff [30], Leder [15], Wildleder [4]. Achte darauf, dass diese Filter eine Multi-Select Option haben, sodass mehrere Optionen auf einmal ausgewählt werden können.

16. Favoritenliste

Statistiken zeigen, dass 96% der Besucher eines Onlineshops nicht sofort bereit sind, zu kaufen. Bietest du ihnen eine Favoriten-Funktion an, so können sich deine Kunden ihre Lieblingsprodukte zwischenspeichern und weiterstöbern. Außerdem kannst du dank dieser Funktion, die Favoriten wiedervermarkten, die nicht mehr auf Lager waren.

17. Lager

Sorge dafür, dass die Verfügbarkeit der Produkte klar und deutlich präsentiert ist, sodass deine Kunden sofort wissen, ob ihr Produkt auf Lager ist oder nicht.

Du kannst außerdem vom Knappheitsprinzip Gebrauch machen und eine Handlung seitens deiner Kunden provozieren, indem du anzeigst, dass das von ihnen angeschaute Produkte nur noch 2 Mal verfügbar ist.

18. Produktbeschreibungen

Halte die Produktbeschreibung so präzise wie möglich und setze daneben einen Link zu “Mehr Informationen”. Kunden müssen Details schnell finden, daher werden lange Ausschweifungen kaum gelesen.

Braucht dein Produkt eine längere Beschreibung, dann greife auf  Product Tabs Apps zurück. Mit diesen kannst du deinen Produktseiten unterschiedlich viele Tabs hinzufügen und die Informationen darin für deine Kunden bereitstellen. So sieht deine Produktseite nicht überladen, sondern schön aufgeräumt aus und fördert die Interaktion der Kunden mit deinem Shop.

19. Technische Produkte

Wenn deine Produkte technischer Natur sind oder viele kleine Facetten haben, die sie einzigartig machen, dann verwende eine Explosionsgrafik, um die technischen Funktionen hervorzuheben. Der Matratzenhersteller Simba Sleep nutzt diese Technik hervorragend, um die unterschiedlichen Schichten seiner Matratzen hervorzuheben.

20. Gesundheit und Lebensmittel

Nährwerte für Produkte auf deiner Produktseite - Eshop Guide

Die wichtigste Information auf deiner Produktseite sind die Nährwerte. Diese sollen hervorstehen und leicht zu verstehen sein. Bilde sie in der Gewichtseinheit ab, die in deinem Zielland gebräuchlich ist.

Wenn Kunden für eine Umrechnung erst die Seite verlassen müssen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie ihren Warenkorb aufgeben.

21. Produktpflege

Edler Schmuck oder auch hochwertige Kleidung bedarf einer gewissen Pflege. So kann es nützlich sein, diese Pflegetipps auf deiner Produktseite mit anzugeben. Georgina Hardinge, eine englische Designerin, macht von dieser Technik Gebrauch und fügt eine extra Pflege-Sektion unter ihre Produkte ein. Großartige Idee!

22. Größentabelle

Gib deinen Kunden mehr als nur eine Größentabelle. Biete ihnen mehrere Hinweise darauf, welche Größen ihnen am besten passen könnten.

Das können die Maße der Models sein oder ein Video. Diese zusätzlichen Infos helfen nicht nur deinen Kunden, sich besser zu entscheiden, sondern reduzieren zudem deine Retouren-Rate.

23. Jetzt kaufen

Deine Kauf-Buttons sollten klar, deutlich sein und schnell zu finden sein. Verpasse ihnen eine auffällige Farbe und eine stattliche Größe.

24. Gesamtsumme

Denk dran, die Gesamtsumme im Warenkorb des Kunden darzustellen, inklusive aller Versandgebühren.

Implementiere außerdem alle Ersparnisse, zum Beispiel beim Erstkauf oder beim Kauf eines Pakets/Bundles. Kunden sehen gerne, welchen Betrag sie ausgeben müssen vor der Finalisierung des Kaufs.

25. Zahlung

Diese Seite folgt nach deiner Produktseite und ist nicht minder wichtig, denn Kunden wünschen sich einen reibungslosen Ablauf bei einem Onlinekauf. Achte also darauf, dass alle Zahlungsoptionen implementiert sind und mit Zahlungssymbolen versehen.

Füge außerdem einen FAQ im unteren Bereich deiner Produktseite ein, sodass keine Kundenfragen offen bleiben.

26. Up-Selling Produkte

Nachdem ein Produkt im Warenkorb gelandet ist, zeige deinen Kunden weitere Produkte, die häufig zusammen gekauft wurden - zum Beispiel Smartphones mit der passenden Hülle; ein Mantel und passende Stiefel.

27. Sale & Angebote

Zeige den ersparten Betrag bei reduzierter Ware so früh im Kaufprozess wie möglich. Das machst du, indem du den ursprünglichen Preis direkt neben dem neuen Preis abbildest.

Schlagzeilen wie “Du sparst 25%” erhöhen die Chance, wahrgenommen zu werden.

28. Mobile Nutzer

Wie sieht es mit den Kunden aus, die über ihre Smartphones deinen Onlineshop ansurfen? Dein Shop muss responsive sein und über jedes Gerät leicht zu bedienen.

Überprüfe alle Buttons - wie ist die Nutzererfahrung? Ist der Text gut komprimiert und die Navigation intuitiv, steigert es deine mobilen Verkäufe.

29. Bewertungen

Online Bewertungen sind für den Entscheidungsprozess beim Kauf essentiell. 72 % der Verbraucher sagen, dass sie durch positive Kundenbewertungen dem jeweiligen Unternehmern eher vertrauen.

Produktbewertungen kannst du ebenfalls einfach über eine App in deinem Shopify Shop einpflegen. Die App ermöglicht es dir deine bestehenden Bewertungen innerhalb weniger Minuten zu importieren und teilt deine unterschiedlichen Rezensionen auf allen deinen sozialen Medien. Suche dafür einfach im Shopify App Store nach Product Reviews und du erhältst eine Vielzahl passender Apps. 

 

30. Soziale Medien

Eine gute Vermarktung deines Produkts kann in Form eines kuratierten Instagram Feeds (oder Pinterest o. Ä.) erfolgen, indem echte Menschen dein Produkt tragen oder nutzen.

Du kannst außerdem im Rahmen von Marketingaktionen die Nutzer dazu auffordern, neue Bilder von deinem Produkt zu posten und somit deine Markenbekanntheit zu steigern. Kunden vertrauen eher echten Menschen und Fotos als gestellten Models und Scheinwerferlicht.

Dies kannst du wiederum in deinem Onlineshop nutzen um dich als starke und beliebte Marke in deiner Zielgruppe zu präsentieren, indem du zum Beispiel deinen Instagram Feed in deinem Shop aufgreifst. 

Mithilfe einer entsprechenden App kannst du relativ einfach eine Instagram Gallery auf deiner Produktseite anzeigen. Je nach App kannst du die Fotos sogar nach Tags filtern. Nach der Installation sagst du der App einfach, wo sie angezeigt werden soll. Ggf. musst du einen kleinen Code-Snippet einfügen - dabei hilft dir jedoch der App Support.

 


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