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Nachhaltig wirtschaften: so geht Nachhaltigkeit im E-Commerce

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E-Commerce Checkliste 2021

Bist du bereit fürs neue Jahrzehnt? Überprüfe, ob du mit deinem Shop auch 2021 erfolgreich sein kannst.

E-Commerce Checkliste 2021
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Mit der richtigen Technik können wir Gemüse endlos nachwachsen lassen. In der Wirtschaft funktioniert dieses grenzenlose Wachstum jedoch nicht. Ressourcenverschwendung, Konsumwahn und Wegwerfgesellschaft gehen auf Kosten des Planeten. Vor allem die Bequemlichkeit und Vielfalt des E-Commerce trägt negativ zum Klimawandel bei. Das Positive daran: Wir wissen, dass es auch nachhaltiger geht. Du bist vermutlich hier, um zu erfahren, wie. 

Wir zeigen dir sechs Möglichkeiten, wie du mit deinem Onlinebusiness nachhaltiger wirtschaftest.

Was bedeutet nachhaltig wirtschaften?

Der Begriff „nachhaltig wirtschaften“ im Zusammenhang mit dem E-Commerce wird im Allgemeinen definiert als:

„Onlinehandel wird sozial und ökologisch verantwortlich als auch wirtschaftlich erfolgreich betrieben. Produkte und Dienstleistungen sollen zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen und mehr soziale Gerechtigkeit zwischen Industrienationen und Dritte Welt, sowie Schwellenländern erzeugen. Nachhaltigkeit bedeutet im Kontext der Unternehmensführung auch, faire Arbeitsbedingungen und Löhne für die eigenen Mitarbeiter und die der Zulieferer überall auf der Welt zu schaffen. Onlinehändler, die nachhaltig wirtschaften, nutzen natürliche Ressourcen effizient durch nachhaltige Kreislaufwirtschaft und vermeiden umwelt- oder gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe.“

Auch du kannst Energie sparen und dein Unternehmen nachhaltig oder sogar klimaneutral gestalten kannst.

6 Möglichkeiten für mehr Nachhaltigkeit im E-Commerce

Uns ist bewusst, dass nachhaltig wirtschaften nicht von heute auf morgen umsetzbar ist. Es ist ein langwieriger Prozess, der viele kleine Schritte benötigt, doch der Weg lohnt sich. Nicht nur die Natur kann etwas durchatmen, durch dein nachhaltiges Angebot sorgst du dafür, dass auch Verbraucher zunehmend bewusster kaufen und Unternehmen unterstützen, die ökologisch handeln. 

Wir zeigen dir, wie der Einstieg in einen nachhaltigeren Onlinehandel gelingt.

1. Nachhaltige Verpackungsmaterialien

Shops, die mit gutem Beispiel vorangehen, sind zum Beispiel The Good Run oder Eco You. Ihre Unternehmen stehen im “Licht” des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit und versuchen, diese Message nach außen zu transportieren, um mehr Menschen zu einem nachhaltigen Lebensstil zu inspirieren.   Auch wenn du dein Unternehmen nicht von Anfang an mit dem Blick auf Nachhaltigkeit und ökologisches Handeln ausgerichtet hast, ist es nicht zu spät. Jeder kann etwas verändern und jeder kleine Schritt zählt.

In der Pandemie hat nicht nur der E-Commerce profitiert, sondern auch die Verpackungsindustrie. Vermutlich haben wir alle noch nie so viel Papiermüll weggeschmissen, wie in den letzten zwei Jahren. Außer vielleicht, du bist Influencer. Das Problem hierbei: die meisten Verpackungsmaterialien sind nicht recyclebar und somit alles andere als ressourcenschonend.

Anbieter, wie Originalrepack oder Biobiene bieten Verpackungen unter anderem aus Graspapier und nachwachsenden Rohstoffen an. Landpack beispielsweise hat das Recyclingprinzip perfektioniert und bietet ein Pfandmodell für Verpackungen an. 

2. Umweltfreundliches Sortiment

Jede Phase im Lebenszyklus eines Produkts geht mit spezifischen Auswirkungen auf die Umwelt einher. Das Produkt wird hergestellt, gelangt zu Konsumenten und wird in den meisten Fällen entsorgt. Jeder dieser Schritte verbraucht in der klassischen Wirtschaft eine Menge Ressourcen. Als Händler trägst du die Verantwortung dafür, dass du Produkte für dein Unternehmen wählst oder herstellst, die nachhaltig hergestellt werden, langlebig sind, gut recycelt werden können und somit insgesamt weniger Ressourcen verbrauchen. 

Zero Waste Germany ist eine NGO für Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Transformation, die dir bei der Auswahl oder Herstellung deiner Produkte beratend zur Seite steht. Bei Global-Standard hast du beispielsweise Zugriff auf eine detaillierte Lieferanten-Datenbank, um umweltfreundliche und faire Textil-Produzenten zu finden.

3. Wind- und Wasserenergie

Solarzellen

Die Stromerzeugung ist einer der größten Verursacher klimaschädlicher Treibhausgase. Um Verpackungsmaterialien und Produkte herzustellen und diese irgendwann wieder zu entsorgen, wird natürlich Energie benötigt. Dass Energie so umweltschädlich ist, liegt vor allem daran, dass immer noch Strom aus Kohle- und Atomkraftwerken gewonnen wird. Eine nachhaltigere Alternative, zu der immer mehr Menschen und Unternehmen umsteigen, sind Wind- und Wasserenergie.

Unsere Shopify und Nachhaltigkeitsexpertin Melanie hat in einem Guide  Informationen und Links zu Ökostromanbietern sowie Öko-Webhosting-Plattformen zusammengetragen, auf denen du deinen Onlineshop klimaneutral hosten kannst. 

4. Klimafreundliche Logistik

Was Menschen am E-Commerce begeistert ist vor allem die große Produktvielfalt und die Möglichkeit, Waren direkt nach Hause geschickt zu bekommen. Durch die Paketzustellung wird jedoch eine Menge CO₂ verbraucht. Bei der einmaligen Zustellung bleibt es außerdem meistens nicht. Im Fashion-Segment wird mindestens jedes zweite Paket wieder zurückgesendet. Das bedeutet: Ein Paket wird von A nach B und wieder zurückgeschickt und verbraucht auf dem Transportweg unheimlich viel Energie und schädigt die Umwelt durch den Ausstoß von CO₂.

Mit den richtigen Dienstleistern kannst du deine Logistik nachhaltiger gestalten. Utopia.de ist zum Beispiel eine Vergleichsplattform, auf der du dir einen Überblick über die verschiedenen Ökodienstleister verschaffen kannst.

5. Co2-Kompensation durch Klimaschutzprojekte

Eine weitere Möglichkeit dein Onlinebusiness ein Stück nachhaltiger zu gestalten ist die CO₂-Kompensation. Das Prinzip funktioniert so: Als Onlinehändler kaufst du CO₂-Zertifikate aus Klimaschutzprojekten. Mit jedem Kauf, der dann in deinem Shop getätigt wird, unterstützt du nachhaltige Projekte, wie z.B. den Ausbau von Solarstrom. 

Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten: Du kannst direkt ein Klimaschutz-PlugIn installieren oder die Share the Love App nutzen und eine Organisation deiner Wahl auswählen, an die du mit jedem Kauf in deinem Shop einen kleinen Betrag spenden möchtest. 

6. Unternehmen neu definieren

Tafelbild Purpose Economy

Du findest all diese Maßnahmen ganz sinnvoll, die fehlt aber der Blick auf das große Ganze? Die Purpose Economy ist eine Non-Profit-Organisation, die Unternehmen bei der Umsetzung von Verantwortungseigentum hilft. Gemeinsam mit der Organisation definierst du Maßnahmen, mit denen dein Unternehmen dauerhaft verantwortungsbewusst und sinnorientiert bleibt

Bekannte Unternehmen wie Ecosia oder Sharetribe haben bereits mit Purpose Economy zusammen gearbeitet und so ihre Werte definiert, nach denen sie tagtäglich handeln. 

In unserem Guide „Nachhaltigkeit im E-Commerce“ findest du neben Links zu weiteren Dienstleistern, Informationsquellen und Best Practices für dein umweltfreundliches E-Commerce-Business. Wir geben dir Tipps, wie du:

  • Das Retourenaufkommen reduzierst
  • Den Alltag im Büro nachhaltiger gestaltest
  • Mit einem Kundenbewertungssystem etwas Gutes für die Umwelt tust

Nachhaltig wirtschaften geht in vielen kleinen Schritten

Shops, die mit gutem Beispiel vorangehen, sind zum Beispiel The Good Run oder Eco You. Ihre Unternehmen stehen im “Licht” des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit und versuchen, diese Message nach außen zu transportieren, um mehr Menschen zu einem nachhaltigen Lebensstil zu inspirieren. 

Auch wenn du dein Unternehmen nicht von Anfang an mit dem Blick auf Nachhaltigkeit und ökologisches Handeln ausgerichtet hast, ist es nicht zu spät. Jeder kann etwas verändern und jeder kleine Schritt zählt.

Über die Autorin:

Inés Fabienne Gand ist Teil des Marketing-Teams von Eshop Guide. Texte, Social Media und Content Management sind ihre Spezialitäten. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihrem Sohn, Freunden & Yoga.

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