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5 Tipps, wie du durch Social Proof deine Verkäufe steigerst

5 Tipps, wie du durch Social Proof deine Verkäufe steigerst

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E-Commerce Checkliste 2020

Bist du bereit fürs neue Jahrzehnt? Überprüfe, ob du mit deinem Shop auch 2020 erfolgreich sein kannst.

E-Commerce Checkliste 2020
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Zum Start der Corona-Krise haben wir Erstaunliches beobachtet: Aus Angst vor einer strengen Ausgangssperre haben mehr und mehr Deutsche einen Vorrat an Produkten wie Toilettenpapier eingekauft. Es kam so weit, dass in vielen Supermärkten die Regale des Hygieneartikels leer standen! 

Diese Hamsterkäufe sind auf ein starkes Handlungsmotiv zurückzuführen, das gerne auch in der Verkaufspsychologie eingesetzt wird: Der Bestseller-Effekt. Was viele tun, muss richtig sein: Wenn in den Medien berichtet wird, dass viele Menschen Toilettenpapier horten, fühlen wir den Drang, es der „Herde“ gleichzutun. Ohne zu überlegen imitieren wir das Verhalten anderer – die Gruppe muss nur groß genug sein. In der Psychologie ist dieser Effekt auch als „Social Proof“ (Sozialer Beweis) bekannt. Der Mehrheit zu folgen ist ein starkes Handlungsmotiv, denn als Einzelkämpfer macht man sich in der freien Wildbahn angreifbar: Dieses Gefühl haben wir auch als weit entwickelte Wesen immer noch tief in uns verankert. 

Der Social Proof ist also ein starkes, emotionales Argument – auch im Verkauf! Setze den Bestseller-Effekt gewinnbringend für deinen Shopify-Store ein, um mehr Verkäufe oder Abonnenten zu erreichen. Sabine Kowalski von CleverReach® verrät dir in 5 Tipps, wie du den Social Proof praktisch einsetzen kannst: 

Tipp 1: Lass Zahlen für sich sprechen!

Wie viele Abonnenten befinden sich in deiner Newsletter-Empfängerliste? Hast du bereits eine beachtliche Anzahl an Lesern für deine E-Mails, kannst du diese Zahl als Argument in deinem Anmeldeformular sichtbar machen:

Newsletter Shopify 

Shopify selbst macht es vor! Das Anmeldeformular für den Newsletter wirbt mit über 400.000 Abonnenten, die bereits angemeldet sind.

Setze in deinem Newsletter-Formular und in deinem Shop auf die ansteckende Wirkung der Popularität. Hohe Abo- und Kundenzahlen gelten für viele als Indikator für Qualität. Mit Aussagen wie „Mehr als 100.000 zufriedene Kunden“ oder „Alle 3 Minuten meldet sich ein neuer User an“ schaffst du Vertrauen bei Interessenten und Neukunden und löst gleichzeitig ein kleines bisschen FOMO aus: „Wenn so viele Leute bereits hier einkaufen /angemeldet sind, habe ich ja vielleicht etwas Spannendes verpasst?“

Tipp 2: Mit Bewertungen zum Bestseller!

Kundenrezensionen auf Amazon

Wer auf Amazon einkauft, kann sich von den Kundenrezensionen beraten lassen. Über die Hälfte aller Kunden gibt an, ein Produkt mit weniger als 4 Sternen gar nicht erst in Erwägung zu ziehen!

Man kann nicht leugnen, dass Kunden-Rezensionen und Kommentare eine hohe Glaubwürdigkeit für potenzielle Neukunden haben. 88 % der Konsumenten geben an, dass sie Reviews in einem Online-Shop genauso vertrauen wie einer persönlichen Empfehlung durch Freunde oder Familie. Sicher kennst du dieses Verhalten auch von dir selbst; Ein Produkt, das eine niedrige Bewertung hat, würdest du vermutlich nicht so gerne kaufen wie eines mit 5 Sternen!

Auch hier kommt der Herdentrieb durch: Wenn das angegebene Produkt viele gute Bewertungen hat, kann es nicht schlecht sein. Damit wird die Angst vor Fehlkäufen reduziert, und deine Kunden übernehmen die Beratungsleistung quasi für dich. Versandriese Amazon setzt schon seit Jahren auf diesen Social Proof.

Setze also unbedingt deinen Newsletter ein, um bei deinen Abonnenten nach ihrem Kauf um positive Kunden-Bewertungen zu bitten! Mit einer E-Mail Automation kann dieser Newsletter vollautomatisch an Kunden verschickt werden, sobald sie einen Kauf getätigt haben. Über das Shopify Plugin von CleverReach ist es ganz einfach möglich, deine Kaufdaten für diesen Zweck automatisch an das E-Mail Marketing Tool zu übertragen und für den Newsletter Versand zu nutzen. 

Email Marketing Automation mit Cleverreach

In CleverReach kannst du mit THEA, der E-Mail Marketing Automation, deine Kunden automatisch nach Ihrem Kauf mit einer Bewertungs-Mail anschreiben.

Beachte dabei, dass du für den Versand einer Bewertungs-Mail das ausdrückliche Einverständnis der Kunden brauchst. Sende diese Benachrichtigung also nur an Newsletter-Abonnenten, von denen du das Double-Opt-In (DOI) eingeholt hast. 

Tipp 3: Setze deine Top-Produkte ins Rampenlicht

Teile deinen Shop-Besuchern oder Newsletter-Empfängern mit, welche Produkte bei deinen Kunden derzeit besonders beliebt sind! Setze beispielsweise einen eigenen Reiter in deinem Store ein, der „Bestseller“ oder „Most Wanted“ heißt. Hier können Kunden sich von den meistgekauften Produkten inspirieren lassen. Auch ein Filter, der die Sortierung nach „am beliebtesten“ ermöglicht, kann deinen Interessenten die Suche nach den gefragtesten Produkten erleichtern.

Bestseller von MAC

Im Online-Shop von MAC Cosmetics finden Kunden unter dem Menüpunkt „Bestseller“ ebendiese übersichtlich zum Nachkaufen vor.

Auf deiner Website und auch im Newsletter ist es ebenfalls eine gute Idee zu zeigen, wie viele Kunden bereits dein Produkt gekauft haben. Im Tourismus wird dieser Trick besonders gerne verwendet, um ein Gefühl von Dringlichkeit zu erzeugen und um die Beliebtheit eines Angebots zu verdeutlichen. Aussagen wie „Schon 240 Mal gebucht“ oder „Liegt in 254 Warenkörben“ machen sichtbar, dass der Kunde besser schnell zugreifen sollte – sonst entgeht ihm etwas! 

Buchungszahlen steigern Verkäufe bei SecretEscapes

Reiseanbieter SecretEscapes wirbt mit der Beliebtheit eines Angebots, indem Buchungszahlen mit angegeben werden.

Tipp 4: Bestseller dank Kunden-Content

Wellington gewinnt Käufer durch Social Proof auf Instagram

Instagram-Accounts wie der von Daniel Wellington reposten Fotos von Kunden gerne – Die Träger auf den Bildern wirken somit wie Testimonials für das eigene Produkt.

User Generated Content (UGC) kann Großes für dein Produkt bewirken! 81 % der befragten Nutzer auf Instagram geben zum Beispiel an, dass ihre Kaufentscheidung dadurch beeinflusst wird, dass andere Nutzer das Produkt auf ihren Accounts zeigen. Und die Engagement-Rate auf der eigenen Website kann um sage und schreibe 690 % zunehmen, nachdem man UGC auf ihr platziert.

Verlinke darum Bilder deiner Follower in deinem Shop oder im Newsletter und mache diese Kunden zu Botschaftern für deine Produkte! Mache es Kunden einfach, dein Unternehmen in den sozialen Medien zu markieren. Deine Handles für Instagram, Facebook, Twitter und Co sollten gut sichtbar auf deiner Homepage und im Newsletter integriert sein, damit dich deine Follower einfach finden und verlinken können.

Tipp 5: Lasse Influencer ihre Meinung kundtun 

Bleiben wir im Social Web: Influencer sind Meinungsführer. Was heute die Influencer auf YouTube, Instagram und TikTok sind, waren früher vor allem Celebrities. Durch den Segen dieser reichweitenstarken Menschen auf YouTube und Social Media Kanälen ist schon so manches Produkt ausverkauft gewesen. Mit ihren großen Fan-Gemeinden erreichen diese wenigen Meinungsführer eine riesige Menge an Menschen – darunter könnten sich sogar potenzielle Kunden von dir verbergen!

Insbesondere in der Fashion-, Fitness- und Beauty Industrie ist Influencer Marketing ein starker Kanal, der voll auf den Social Proof als Verkaufsargument setzt. Denn laut einer Umfrage von brightlocal.com vertrauen 76 % der Konsumenten auf die Meinung eines Influencers mindestens genauso wie auf die eines guten Freundes.

Dabei muss eine Influencer Kooperation gar nicht so teuer sein. Denn gerade Mikro- und Nano Influencer (also alle unter 50.000 Follower) haben eine besonders große Nähe zu ihren Followern und meist auch eine sehr spezifische Zielgruppe. Hier lohnt es sich, passend zum eigenen Shop zu recherchieren, welche Influencer und deren Werte thematisch gut zum eigenen Produkt passen. Schlage diesen ausgewählten Influencern eine Kooperation vor, oder versende ein paar Goodie-Boxen, die die Influencer zuhause in Ruhe testen können. Dabei springt häufig mindestens eine Instagram-Story oder ein Post heraus, der dir Reichweite und womöglich neue Kunden beschert!

Übrigens: Nicht nur Influencer können Meinungsbildner sein. Auch autoritäre Figuren wie Ärzte oder Professoren können durch Zitate oder Ratschläge für dein Produkt einstehen – vorausgesetzt, es passt zu deinem Produkt.

Mit diesen 5 Tipps werden deine Produkte zum Bestseller!

Lasse deine Kunden für dein Produkt einstehen: Der Social Proof lenkt die Meinung von Interessenten und Neukunden und kann sich positiv auf deinen Umsatz auswirken. Egal, ob du ausgewählten Kunden oder Influencern das Wort erteilst, oder ob du die beliebtesten Produkte ins Scheinwerferlicht stellst – Setze die Meinung deiner Kunden als verkaufsstarkes Argument für deine Produkte ein!

 

Titelbild von Priscilla Du Preez.

Über die Autorin:

Sabine Kowalski arbeitet beim E-Mail Marketing Anbieter CleverReach® im Kommunikations-Team als Texterin, Konzeptioner und kluger Kopf für den Social Media Auftritt. In Ihrer Freizeit bloggt sie auf letters & beads über Mode, Beauty und Do It Yourself Ideen.


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