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Wie Marktführer im Onlinehandel internationale Märkte erobern

Wie Marktführer im Onlinehandel internationale Märkte erobern

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Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem 70-seitigen Shopify Plus Whitepaper. Lese reale Fallstudien und finde heraus wie Shopify Plus Händler jährlich ihren Umsatz verdoppeln.

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Internationale Chancen gezielt nutzen

Econsultancy hat 500 Entscheidungsträger aus großen Organisationen befragt. 62% von ihnen haben das Gefühl lukrative globale Ecommerce Potentiale zu verpassen.

Diese Angst ist nicht ganz unbegründet, wenn man die globalen Wachstumstrends im Onlinehandel ins Auge fasst.

Interessant ist jedoch was Forbes in einer Studie mit Teilnehmern aus 24 Ländern herausgefunden hat: 57% der Teilnehmer haben Produkte in einem Onlineshop von einem anderen Kontinent erworben. In Deutschland lag die Rate sogar bei 75%.

Diese Zahlen unterstreichen die Chance internationalisierter Onlineshops.

Wie geht man die Erschließung neuer Märkte jedoch konkret an? Kurz gesagt: ausgiebige Analysen und viel Recherche. Folgt man der Empfehlung des Nielsen Reports sollten folgende Punkte bei der Internationalisierung beachtet werden:

  • Lokale Wahrnehmung und Trends
  • Nutzung und Adaption von Technologie
  • Logistische Infrastruktur
  • Währungen und Finanzsysteme
  • Zoll und lokale Regulierung

Das hört sich erstmal aufwendig an und kann es zuweilen auch sein. Sicherlich muss man jedoch nicht das Rad neu erfinden, sondern kann auf etablierte Partner oder gar die eigenen Kunden setzen. Hier könnte man Hilfe zu dem Thema finden:

  • Deutsche Außenhandelskammer
  • Internationisierungsbüros der regionalen Handelskammern
  • Lokale Shopify Experts
  • Beratungs- / Lokalisierungsagenturen
  • Die eigenen Kunden, zum Beispiel ein Fragebogen an existierende Kunden im Zielmarkt versenden und die Beantwortung belohnen

Shopify Plus Händler können für jeden Zielmarkt eine eigene Instanz anlegen. Auf Basis der individuellen Anforderungen werden die passenden Schritte in der Wertschöpfungskette zentralisiert oder getrennt gestaltet.

Korrekte Sprache schafft Vertrauen und ein gutes Ranking

Es reicht nicht aus die automatische Übersetzungsfunktion von Google Translate über den Shop laufen zu lassen. Ob national oder international, im Onlinehandel ist Vertrauen die wichtigste Währung. Offensichtlich schlecht übersetzte Texte vernichten das potentielle Vertrauen innerhalb von Sekunden. Gut geschriebene Texte stellen sicher, dass Besucher bereitwillig mit dem Onlineshop interagieren. Das ist die Grundlage für eine erfolgreiche Markterschließung und eine vernünftige Suchmaschinenstrategie.

Darüber hinaus ist eine korrekte Übersetzung vor allem wichtig, wenn komplexe Produkte verkauft werden. Eine sprachlich korrekte Darstellung der Produktdetails stellt sicher, dass die Besucher auch wirklich verstehen was angeboten wird. Erst dann können sie aus dem Angebot das passende Produkt wählen und eine positive Interaktion mit dem Produkt haben. So werden auch unnötig hohe Retourenquoten vermieden.

Optimum Nutrition hat zum Beispiel mit Capita TI gearbeitet um ihren Onlineshop in Deutschland und Frankreich zu testen. Ein dediziertes Lokalisierungsteam hat durch Interviews jene Übersetzer ausgewählt, die die Komplexität der Produkte und das Markenbild auch wirklich verstanden haben. Diese Qualitätssicherung hat sich gelohnt, denn die 2 neuen Sprachversionen haben die Besucherzahl um 30% erhöht und zu einer Verdopplung des Umsatzes beigetragen.

Währung und Zahlungsmittel sind wichtige Faktoren für die Konversion

Es ist nicht unbedingt damit getan, den Produktpreis in eine lokale Währung umzurechnen und so stehen zu lassen. Umrechnungskurse und Inflationsraten fluktuieren jeden Tag und verursachen ständig wechselnde Preise.

Entsprechend sollten die Preise in der Fremdwährung gezielt gewählt werden. Darüber hinaus sollten sie kontinuierlich überprüft werden damit der Händler nicht selbst von Währungsschwankungen getroffen wird.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Internationalisierung ist die Einbeziehung lokaler Zahlungsdienstleister. 59% der Konsumenten verzichten auf den Kauf, wenn ihre favorisierten Zahlungsmittel nicht angeboten werden.

Es kann mühselig sein mit jedem Zahlungsanbieter einzeln zu verhandeln. Da kann es Sinn machen mit zentralen Zahlungsanbietern wie zum Beispiel Wallee zusammenzuarbeiten.

Inventar und Bestellungen effizient und marktgerecht abwickeln

Je nach Ausgangs- und Zielmarkt kann es entweder Sinn machen, alle Bestellungen intern abzuwickeln oder auf lokale Fulfillment Partner zurückzugreifen. Zwar kann eine interne Abwicklung operativ einfacher umgesetzt werden, dafür könnten dadurch Versandkosten und -Zeiten erhöht werden.

Dabei spielt auch die Überschreitung von Zollgrenzen eine Rolle. Wenn die Ware gebündelt an einen Fulfillment-Partner geschickt wird ist die Zollabwicklung zentralisiert statt gegebenenfalls auf den Endkunden zurückzufallen.

Das Beispiel von Thamesbury illustriert die Chancen und Risiken der Zusammenarbeit mit lokalen Fulfillment Partnern. Mit einem lokalisierten Onlineshop konnten zum Beispiel in Taiwan schnell gute Umsätze erzielt werden.

Das Problem war jedoch, dass die Verkaufszahlen hohen Fluktuationen unterworfen war. So kam der Fulfillment Partner während großer Nachfrage nicht hinterher und bei niedriger Nachfrage hat Thamesbury zu viel für die Leistung gezahlt.

Als Reaktion sind sie zur cloud-basierten Fulfillment Lösung von SingPost gewechselt. Diese technologisch moderne Lösung funktionierte reibungslos und hat die Versandzeiten von Thamesbury in Ostasien um 20% verbessert.

Welcher Dienstleister für die individuelle Marke am besten passt, hängt vom Zielmarkt, Volumen und weiteren Faktoren ab.

Onlinehändler die auch internationale Bestellungen intern abwickeln wollen können auf Dienstleister wie BorderGuru zurückgreifen. Diese Anbieter helfen bei der Zollabwicklung von Einzelsendungen und sorgen so für ein flüssiges Kauferlebnis des Endkunden.

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