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Shopify & Umwelt: 5 Nachhaltigkeits-Apps für einen grünen E-Store

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Über den Autor:

Tim Fabiszewski ist Content-Spezialist bei inara schreibt. Einfallsreiche und einzigartige Texte sind sein Fachgebiet, das er mit seiner SEO-Expertise fließend zu verbinden weiß. Sobald es sonnig wird, geht es auf den Basketball-Court, wo der nächste 3-Punkte Wurf nicht lange auf sich warten lässt.

Auch wenn es um das Thema in letzter Zeit ein wenig stiller geworden ist – 2020 kam irgendwas mit einem Virus dazwischen – der Klimawandel ist gefährliche Realität. Die letzten sieben Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen 1850.

Ganz unschuldig ist der Onlinehandel daran wahrscheinlich nicht. Zwar haben jüngste Untersuchungen ergeben, dass mehr Bestellungen nicht unbedingt noch mehr CO2 bedeuten; Retouren allerdings sind eine ziemliche Belastung für unsere Umwelt und auch der pro Kopf produzierte Verpackungsmüll hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

Allerdings geht es auch ganz anders. In diesem Beitrag stellen wir dir fünf Shopify-Apps vor, die aus deinem Onlineshop ein Business machen, dessen Ökobilanz selbst den hartgesottenen Aktivisten begeistern wird.

Going green: Warum überhaupt?

Vielleicht ziehst du gerade skeptisch eine Augenbraue nach oben und denkst dir: „Nachhaltigkeit? Das ist doch bestimmt mit hohen Kosten verbunden. Da gerate ich am Ende womöglich in die roten Zahlen.“

Ganz im Gegenteil! Mit der richtigen Öko-Strategie schreibst du rasant schwarze – oder vielleicht grüne? – Zahlen. Denn:

Ökologie ist ein Megatrend

Die klugen Köpfe des Zukunftsinstitutes Frankfurt haben erforscht, welche Trends den Globus in den nächsten Jahrzehnten bewegen werden. Ganz vorn mit dabei: die Neo-Ökologie.

Die Wissenschaftler schreiben dazu: „Das Nachhaltigkeitsparadigma reprogrammiert die Codes der globalen Gesellschaft, der Kultur und der Politik – und richtet unternehmerisches Handeln sowie das gesamte Wirtschaftssystem fundamental neu aus.“

Wer also heute nicht auf den Ökologie-Zug aufspringt, der mit rasendem Tempo Richtung Zukunft donnert, der kann morgen den Laden dichtmachen. Wenn du dein Business langfristig etablieren möchtest, führt an grünem Handeln kein Weg vorbei.

Verbraucher:innen wollen schon jetzt mehr Nachhaltigkeit

Bereits ein kurzer Blick in die Statistiken belegt: Nachhaltigkeitskriterien sind für die Mehrzahl der Onlinekund:innen ein wichtiges Entscheidungskriterium.

So fand etwa das Marktforschungsinstitut IFH Köln in einer großangelegten Studie heraus, dass 87 Prozent der Verbraucher:innen die Nutzung gebrauchter Versandkartons befürworten, 78,4 Prozent es zu schätzen wissen, wenn überflüssiges Verpackungsmaterial eingespart wird und 60 Prozent auf eine Retoure verzichten, wenn sie mit einer kleinen Gutschrift belohnt werden.

Laut dem Onlineportal SoloBusinessTribe wiederum legen 70 Prozent der Onlineshopper:innen Wert darauf, dass Händler auf Nachhaltigkeit achten; 60 Prozent wären sogar bereit, mehr Geld zu zahlen, wenn sie wissen, dass ein Onlineshop nachhaltig arbeitet.

Grünes Handeln heißt für dich also, einen wichtigen Wunsch deiner Kund:innen zu erfüllen. So bindest du sie an dein Unternehmen und erhältst gleichzeitig einen hervorragenden Leumund. Kommst du diesem Anliegen dagegen nicht nach, verabschiedet sich ein Großteil von ihnen bald zur faireren Konkurrenz.

Es ist einfach richtig

Nur die größten Widerlinge handeln nach dem Motto: „Und nach mir die Sintflut.“ Alle anderen wollen, dass wir Menschen auch in vielen Generationen noch gut und sicher auf unserer kleinen, blauen Kugel leben können.

Möchtest du also eines Tages die virtuellen Schlüssel deines Shops in die Hände deiner Enkelkinder übergeben, sollten wir aus unserem Planeten bis dahin keine Wüste gemacht haben. Wenn wir alle ein wenig bewusster handeln, dann kann das klappen.

Nachhaltigkeit umsetzen: So geht es

Doch, genug der Überzeugungsarbeit. Widmen wir uns lieber der Frage, wie du deinen eigenen Onlineshop mit möglichst geringem Aufwand und ohne große Kosten nachhaltiger gestalten kannst.

Wie so oft, wenn es um zusätzliche Funktionen rund um Shopify geht, lautet die Antwort: Schau mal in den App Store. Denn tatsächlich finden sich dort nicht nur Applikationen rund um Black-Friday-Rabatte, Fulfillment oder die DSGVO, sondern auch echte Nachhaltigkeits-Schaffer. Fünf davon möchten wir dir gerne vorstellen:

Plant Trees with Ecologi

Einer der einfachsten und gleichzeitig effizientesten Wege, für eine positive CO2-Bilanz zu sorgen, ist das Pflanzen neuer Bäume. Für eine einfache Umsetzung sorgt die App Plant Trees with Ecologi. In zertifizierten Schutzgebieten kannst du mit jeder Bestellung bei dir für einen kleinen Selbstkostenbeitrag einen Setzling einbuddeln lassen.

Die Rahmenbedingungen dafür legst du selbst fest: Du kaufst die Bäumchen entweder pro Bestellung, ab einem Mindestumsatz oder sogar pro verkauftem Artikel. Gleichzeitig kannst du eine Obergrenze definieren, damit dir nicht plötzlich der halbe schottische Wald gehört.

Besonders schön dabei: Die Live-Ansicht. Hier werden nicht nur jeder neu gepflanzte Baum und seine Kohlendioxidbilanz in Echtzeit gezählt. Parallel zu den echten Bäumen entsteht außerdem ein virtueller Wald, der deinen Besucher:innen dein Engagement eindrucksvoll vor Augen führt.

Kosten: 0,33 $ pro Baum

EcoCart: Carbon Neutral Orders

Du hältst nicht so viel vom Bäumepflanzen oder möchtest deine Kund:innen mit in die Verantwortung nehmen? Dann ist EcoCart vielleicht genau deine App. Beim Checkout haben deine Besucher:innen die Möglichkeit, ihre Bestellung mit einem kleinen Obolus CO2-neutral zu machen.

Dieser zusätzliche Betrag ist dabei nicht beliebig, sondern wird anhand von Kriterien wie der Lieferstrecke und dem Warengewicht exakt berechnet. Die Gestaltung des Opt-in-Buttons obliegt vollständig dir – du kannst ihn so prominent oder unauffällig designen, wie es zum Konzept deines Shops passt.

Zusätzlich kannst du wählen, wofür der finanzielle Beitrag verwendet werden soll: die Erhaltung von Riffen, den Schutz der Tropenwälder, die Erforschung klimaneutraler Energien und vieles mehr. Auch hier bietet sich dir also die Gelegenheit, ganz im Sinne deiner Corporate Identity Gutes zu tun.

Kosten: für Händler:innen kostenlos

Shopify Planet App

Planet Erde

Auch Shopify selbst setzt sich mit einer eigenen App für den Umweltschutz ein. Dabei geht Planet einen ähnlichen Weg, wie EcoCart: Für jede Bestellung in deinem Shop werden die CO2-Kosten anhand der vorliegenden Daten berechnet und durch eine Spende an Umweltschutzorganisationen kompensiert. Der Hauptunterschied liegt darin, dass der Betrag nicht deinen Kund:innen, sondern dir in Rechnung gestellt wird.

Was auf den ersten Blick nach einem unangenehmen Nachteil aussieht, muss keiner sein. Denn wenn du persönlich in die Verantwortung gehst, kannst du dein Engagement wesentlich stärker für das Image deines Stores nutzen. Du selbst setzt dich für unseren Planeten ein und wälzt diese Bürde nicht auf die Verbraucher:innen ab. Prominent im Shop platziert sind deine guten Taten wesentlich einträglicher als die x-te Werbekampagne.

Hilfreich für die Umsetzung ist dabei das umfangreiche Planet-Dashboard. Dort werden die Gesamtauswirkungen deiner Bemühungen grafisch aufbereitet und lassen sich so anschaulich in deinem Shop oder auf Social Media präsentieren. Dass der anfallende Betrag sich außerdem im kleinen Cent-Bereich bewegt, macht die Planet-App gleich noch attraktiver.

Kosten: 0,035 $ bis 0,15 $

Sustainy – Lieferketten Karte

Du engagierst dich schon längst für die Umwelt und bist vielmehr auf der Suche nach einer App, mit der sich dein Einsatz visualisieren lässt? Dann wirf doch mal einen Blick in Sustainy. Hier dreht sich alles um interaktive Landkarten, mit deren Hilfe du deine gesamten Lieferketten darstellen kannst.

Denn Verbraucher:innen wissen Transparenz nicht nur sehr zu schätzen, vor allem wird ihnen die Frage nach dem Herkunftsland einer Ware oder ihrer Bestandteile mit jedem Tag wichtiger: Immer häufiger stehen gewisse Länder wegen ihrer erschreckend schlechten Arbeitsbedingungen in der Kritik; zahlreiche Menschen haben einfach keine Lust mehr auf Schrott aus Fernost.

Mit Sustainy wird es ganz einfach, deinen Kund:innen zu demonstrieren, welchen Wert du auf nachhaltige Lieferketten, faire Beschäftigung und qualitativ hochwertige Produktionsstandorte legst. Außerdem kannst du dich mithilfe der App ganz einfach deutlich von deinen Marktbegleitern abheben, denn eine Lieferkettenkarte bieten momentan noch die wenigsten Händler:innen.

Kosten: kostenlos mit eingeschränktem Funktionsumfang, 9.95 $/Monat mit allen Funktionen

Shopify Local Delivery

Die letzte App auf unserer Liste ist ein kleiner Spezialist: Local Delivery richtet sich an alle Shopbetreiber:innen, die ihren Kund:innen eine lokale Zustellung in Eigenregie anbieten. Das Programm berechnet die effizienteste Route und berücksichtigt dabei auch das aktuelle Verkehrsaufkommen, Baustellen und gesperrte Straßen. Auf Wunsch besteht außerdem die Möglichkeit, Käufer:innen kurzfristig über das Eintreffen ihrer Ware per SMS zu informieren.

Was das mit Umweltschutz zu tun hat? Jede Menge! Lokale Zustellungen werden meist in den Ballungszentren der Republik angeboten und wer schon einmal an einem Freitagnachmittag in Hamburg unterwegs war, weiß, was dann auf den Straßen los ist. Local Delivery plant deine Routen so, dass deine Fahrer:innen nicht stundenlang im Stau stehen und an jeder roten Ampel überflüssige Treibhausgase in die Luft blasen.

Obendrein werden deine Kund:innen die schnelle und zuverlässige Auslieferung selbstverständlich zu schätzen wissen. Aber das ist angesichts all des CO₂, das du einsparst, vermutlich nur ein kleiner Vorteil.

Kosten: kostenlos

Better be Green

Apps sind natürlich nicht die einzige Möglichkeit, mit der du dein Unternehmen nachhaltiger gestalten kannst: Spare Strom mit Energiesparlampen... Fahre mit dem Rad zur Arbeit... Beziehe deine Energie aus erneuerbaren Quellen… Aber zugegeben: Einfacher als mit nachhaltigen Apps geht es nicht.

Probiere eine der von uns hier vorgestellten am besten gleich aus. Oder stöbere ein wenig in Shopifys App Store. Dort gibt es noch zahlreiche weitere Apps für mehr Nachhaltigkeit zu entdecken. Denn wenn wir uns alle nur ein wenig anstrengen, werden die nächsten sieben Jahre vielleicht nicht ganz so heiß.



Titelbild von Roberto Cortese. Weiteres Bild von NASA.

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