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Den eigenen Onlineshop bekannt machen - was muss nach dem Go-live passieren? 

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Erst die Idee, die Produkte, der Marken- und Shopname gefolgt von ersten Entwürfen des Onlineshops bis hin zu seiner Fertigstellung, es fließen so viele Tränen, Schweiß und Herzblut, bis ein Onlineshop endlich steht. Das Go-Live-Datum ist der langersehnte Tag, ab dem die Umsätze fließen und Shop-Betreiber endlich nach all den Mühen der vergangenen Wochen und Monate auch etwas zurückbekommen können. Doch die Ernüchterung folgt in vielen Fällen unerwartet, denn die Bestellungen bleiben aus und plötzlich stehst du im E-Commerce vor der Frage: Wie kann ich meinen Onlineshop bekannt machen? 


Oliver als Gründer, Max als Projektmanagement-Experte und Juliane als Projektmanagerin im Optimierungsteam haben definitiv Erfahrung mit dieser Situation, denn sie begleiten Shopify-Kund:innen auch durch diese Phase hindurch. Sie geben uns in einem Interview einen Einblick in die Herausforderungen, vor denen Onlineshop-Betreiber direkt nach dem Go-live stehen. Als Experten haben sie aber natürlich auch einige Tipps mitgebracht, die dir verraten, worauf du in dieser heißen Phase unbedingt achten solltest.

Go-Live mit dem neuen Shop: Was nun? 

Der neue Onlineshop ist fertig und bereit, um auf die Kunden losgelassen zu werden. Die erste Phase nach dem Go-live ist nicht weniger essenziell wie die Erstellung des Shops selbst. Grundsätzlich gilt es durchaus zu unterscheiden, ob der Shop komplett neu auf den Markt kommt, oder ob es sich um eine Migration von einem alten zu einem neuen Onlineshop handelt. In beiden Fällen sind aber ähnliche Metriken im Auge zu behalten, verrät uns Oliver:


“Bei einer Migration muss das SEO-Ranking unbedingt beobachtet werden”


Nach jeder Migration kann es zu Schwankungen im Google Ranking - also der Position, auf der dein Shop zu gewissen Suchbegriffen auf Google gefunden wird - kommen, das ist ganz natürlich. Wichtig ist allerdings, dass dieses sich nach einem ersten, zu erwartenden Rückgang wieder erholt.

Dazu müssen alte URLs korrekt weitergeleitet werden, sodass es keinesfalls zu 404 Fehlern kommt, wenn jemand eine alte URL aufruft. Auch SEO-Basics wie Indexierbarkeit, passende Pagetitle und auf die jeweilige Seite angepasste Meta Descriptions sind essenziell. Dies wurde im Idealfall bereits im Vorfeld berücksichtigt, sodass Google die neuen Seiten möglichst rasch identifizieren und ranken kann. Nur so können dich neue Kunden über Google erreichen. 

Das Google-Ranking sollte auch für komplett neue Onlineshops unbedingt verfolgt werden, wobei hier die Entwicklung eher schleichend über mehrere Monate erfolgt. Auch wird es ohne gelegentliche Optimierung nicht ganz gehen. 

Diese heiße Phase, in der noch mit verhaltenem Bestellaufkommen zu rechnen ist, ist ein Mitgrund, wieso initiales Marketing eine zentrale Rolle einnimmt, wie Max uns mitgibt: 

“Onlineshop-Betreiber sollten sich nach dem Go-live ganz klar auf eines konzentrieren, und zwar Werbung, Werbung und Werbung!”

Im Marketing unterscheiden sich die Vorgehensweisen dann zwischen migrierten Onlineshops und gerade erst gelaunchten aber doch. Während erfahrene Shop-Betreiber im Regelfall ihre Kunden bereits gut kennen, müssen “Neulinge” ihre erst so richtig kennenlernen. Das Stichwort hier lautet Zielgruppen-Recherche. 

Auf diese ausgerichtet sollte insbesondere in der Zeit bis sich dein Google-Ranking aufgebaut hat vermehrt auf andere Werbekanäle gesetzt werden, um an Kunden zu kommen. Social Media und Google Adwords sind hier die Klassiker, bei denen sich Zielgruppen für Werbekampagnen hervorragend definieren lassen und Investitionen sich rasch bemerkbar machen. 

Wie kann ich meinen Onlineshop erfolgreich machen?

Drei Personen vor Laptop

Wer seine Zielgruppe im Auge hat und die Werbetrommel rührt, kann nun zusehen, wie gut sich der Shop schlägt, wenn er mit echten Kunden konfrontiert wird. Es gibt einige Metriken, die einen ersten Eindruck vermitteln, wie erfolgreich ein Onlineshop ist. Dazu zählen:

  • Absprungrate: 

  • Sie verrät, wie viel Prozent der Onlineshop-Besucher diesen wieder verlassen, ohne weitere Aktionen (Klicks) auf der Seite zu tätigen. Stark ansteigende Absprungraten können oft ein Hinweis auf nicht funktionierende Elemente einer Seite sein.

  • Conversion Rate

  • Sie zeigt das Verhältnis der Zahl deiner Website-Besucher zu den tatsächlichen Käufern. Je nach Branche lassen sich hier grob Werte definieren, die als Benchmark herangezogen werden können. Kaufen unverhältnismäßig wenige Besucher in deinem Shop, kann das ein Hinweis auf eventuell “abschreckende” Elemente, zu wenig Kundeninformationen oder technische Probleme im Kaufprozess sein. 

    Auch Verweildauer auf deiner Website, die Zahl der “returning Visitors” oder der durchschnittliche Warenkorb-Wert eines Käufers sind klassische Kennzahlen, die Aufschluss über das Nutzer- und Käuferverhalten geben können. Vieles hängt letztlich von der Nutzererfahrung ab, weshalb du dich bei der Optimierung nach Go-live unbedingt auch mit User-Experience befassen solltest. UX und UI umfassen Elemente in den Prozessen und im Design, durch die ein Onlineshop-Besucher sich bewegt. 

    Klassische Fragen sind hier: 

    Ist die Navigation durch die Seite einfach gehalten und verständlich? Findet der Nutzer gewünschte Informationen auf kürzestem Wege, oder lassen sich hier noch Verbesserungen umsetzen? Sitzt der “zum Warenkorb hinzufügen” Button (ATC-Button) an der richtigen Position? 

    All diese vermeintlichen Kleinigkeiten können Prozentpunkte bei der Conversion Rate kosten, oder umgekehrt mehr Bestellungen bedeuten. Grund genug, das nicht nur intern zu testen. Speziell nach dem Go-Live mit einer gänzlich neuen Website kann User-Testing sehr viel Aufschluss geben. 

    Dabei soll eine gewisse Anzahl an “fremden” Personen unter Beobachtung gewisse Prozesse in deinem Onlineshop durchlaufen, meist erfolgt das gegen Bezahlung oder Gutscheine - und kann gerne auch vorm Cafe um die Ecke per Ansprache von Passanten erfolgen. Hier lässt sich erfahrungsgemäß sehr viel über deinen Onlineshop, aber auch über das Verhalten von Shop-Besuchern lernen.

    Messen, lernen, optimieren - Schrittweise zum Erfolg

    Um deinen Onlineshop erfolgreich betreiben zu können, ist laufende Optimierung und die Beobachtung von Mitbewerbern unumgänglich. Monitoring und Reporting dürfen daher nicht fehlen, denn man kann nur optimieren, was man auch messen kann. Die Frage ist nicht, ob du Monitoring und Reporting implementieren sollst, sondern, ab wann - und hier solltest du bereits früh beginnen, denn mit jedem Kunden, der deinen Shop verlässt, ohne dass du eventuelle Gründe dafür kennst, hast du einen potenziellen Kunden verloren.

    Wir fassen zusammen: 

    • Definiere ein Set an Kennzahlen, die du laufend im Auge behalten möchtest und setze vor allem immer wieder realistische Ziele, um diese zu verbessern. 
    • Kompensiere die Phase, in der Kunden dich noch nicht über Google finden können, mit anderen Werbekanälen. Beachte jedoch, dass ein Mix aus mehreren Akquisekanälen dir langfristig mehr Ausfallsicherheit gibt. 

    Wir können dir nur nochmals mit auf den Weg geben; Lege dir eine  Strategie für die Phase nach dem Go-live zurecht, der eine Schleife aus “messen, lernen und optimieren” bildet, die du ab dann immer wieder durchlaufen wirst - schließlich möchtest du deinen Onlineshop erfolgreichen betreiben.

    Wir bedanken uns auch nochmals bei Oliver und Max, die Sales- und PM Experten von Eshop Guide, für die wertvollen Einblicke in die vermeintlich heißeste Phase eines Onlineshops. 

    Titelbild von Mike Petrucci. Weiteres Bild von John Schnobrich.

    Über den Autor:

    Tim Fabiszewski ist Content-Spezialist bei inara schreibt. Einfallsreiche und einzigartige Texte sind sein Fachgebiet, das er mit seiner SEO-Expertise fließend zu verbinden weiß. Sobald es sonnig wird, geht es auf den Basketball-Court, wo der nächste 3-Punkte Wurf nicht lange auf sich warten lässt.

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