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Der Konkurrenz voraus durch Nachhaltigkeit bei Print on Demand

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E-Commerce Checkliste 2020

Bist du bereit fürs neue Jahrzehnt? Überprüfe, ob du mit deinem Shop auch 2020 erfolgreich sein kannst.

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Das Thema Nachhaltigkeit ist längst dem Nischendasein entwachsen und mittlerweile im Mainstream angekommen. Der Bedarf an nachhaltigen Produkten steigt fortlaufend und erstreckt sich auf etliche Consumer-Bereiche, sei es in Form von Bio-Lebensmitteln oder energiesparsamen Elektrogeräten. Auch in der Textilbranche hat das Thema Einzug gehalten.

Nachhaltige Kleidung ist gefragter denn je und wird für viele Verbraucher immer mehr zum Kaufkriterium. Daher liegt es nahe, dass dieser Gesichtspunkt auch im Bereich Print-on-Demand zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Wenn du einen Shopify Shop auf Print-on-Demand-Basis betreibst, unterstützt du ein ressourcenschonendes Produktionsverfahren. Mit der Wahl eines passenden Anbieters bzw. Partners kannst du dein Nachhaltigkeitsangebot ausbauen und dir ein zusätzliches Alleinstellungsmerkmal sowie Wettbewerbsvorteile verschaffen. Denn trotz steigender Nachfrage gibt es nach wie vor eine Vielzahl von Onlineshops ohne entsprechende Leistungen.

Welche Wege dir dabei zur Verfügung stehen und wie du diese gewinnbringend in deinem Shopify Shop einsetzen kannst, erfährst du von unserem Partner Shirtigo in diesem Artikel.

Warum du nachhaltig handeln solltest

Es gibt viele gute Gründe, um als Privatperson oder Unternehmer nachhaltig zu handeln und Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen. Der Verlust ökologischer Vielfalt, der Klimawandel und die Bodendegration sind Umweltprobleme, denen wir mit unserem Konsum- und Produktionsverhalten entgegensteuern können.

Beispielsweise führt die Nutzung ressourcenschonender Verfahren zum Erhalt begrenzter Rohstoffe. Mit einem moderaten und verantwortungsvollen Einsatz von CO2-Erzeugern können wir zudem Emissionen senken und den Treibhauseffekt zügeln.

Demonstrationsplakat - There is no Planet B

Quelle: Unsplash

Schone Ressourcen mit Print-on-Demand

Das Geschäftsmodell Print-on-Demand (POD) bedeutet im Textildruck-Bereich die Bedruckung von Textilien auf Nachfrage. Häufig steht das Modell in enger Verbindung mit dem Dropshipping-Prinzip (Streckengeschäft). Das heißt, ein POD-Partner wie zum Beispiel Shirtigo lagert die zu bedruckenden Textilien für den Shopify-Händler. Sobald eine Bestellung eingeht, produziert der Partner das Textil und verschickt es mitsamt Verpackung direkt an den Endkunden.

Da mittels Print-on-Demand jede Ware ausschließlich auf Bestellung produziert wird, entstehen keine überschüssigen Produktionen. Das Verfahren schont damit Ressourcen im Vergleich zu regulären Textildruck-Geschäftsmodellen, die große Auflagen mit unnötigen Überproduktionen herstellen.

Ein weiterer Vorteil: Das POD-Prinzip zielt auf eine möglichst kurze Lieferkette ab. Da die Ware vom Hersteller direkt zum Endkunden gelangt und nicht erst noch beim Shopbetreiber zwischenlagert, entfallen demnach eine Lieferstrecke und der damit verbundene CO2-Ausstoß.

  • Print-on-Demand schont Ressourcen und senkt CO2-Ausstöße 

Das bedeutet, mit der Wahl des POD-Geschäftsmodells entscheidest du dich ohnehin für ein ressourcenschonendes und CO2-armes Verfahren. Im Shopify App Store stehen dir verschiedene POD-Partner zur Verfügung. Nun gilt es, einen Partner mit zusätzlichem Nachhaltigkeitsangebot zu finden.

Mit Digitaldruckmaschinen verbrauchst du kaum Wasser

Grundlage für Print-on-Demand bildet das digitale Textildruckverfahren (DTG, englisch: Direct-to-Garment). Gegenüber klassischen Druckverfahren verbrauchen digitale Textildruckmaschinen weitaus weniger Wasser. Beispielsweise sind die Digitaldruckmaschinen des renommierten Herstellers Kornit zu nennen, die im Vergleich zu herkömmlichen Färbeverfahren kaum Wasser benötigen und darüber hinaus weniger verschmutztes Wasser produzieren.

DTG-Maschinen des Herstellers Kornit

DTG-Druckmaschinen bei Shirtigo

Quelle: Shirtigo

Hinzu kommt in der Regel der Einsatz von wasserbasierten Drucktinten, die ökologisch abbaubar und damit umweltfreundlich sind. Die NeoPigment-Tinten von Kornit sind zum Beispiel nicht nur biologisch abbaubar, sondern auch frei von Giftstoffen und tierischen Inhaltsstoffen (vegan) sowie sicher für Kleinkinder und Babys. Mit diesen Tinten hält Kornit alle weltweit anerkannten Industriestandards ein, wie etwa OEKO-TEX 100 oder GOTS-3V (Global Organic Textiles).

  • DTG-Maschinen verbrauchen und verschmutzen kaum Wasser
  • DTG-Drucktinten sind biologisch abbaubar (sowie frei von Gift- und tierischen Inhaltsstoffen)

Beachte daher bei deiner Wahl, ob der POD-Partner über seine verwendeten DTG-Maschinen und -Drucktinten informiert und inwiefern diese zum Schutz der Umwelt beitragen.

Wähle Zulieferer mit nachhaltig produzierten Textilien

Ein entscheidender Faktor für nachhaltige Mode ist die Wahl der Textilien bzw. des Textilzulieferers. Zu den namhaftesten Zulieferern im POD-Segment gehören beispielsweise Earthpositive und Stanley/Stella. Letzterer produziert ausschließlich Kleidungsstücke aus Naturfasern, die von nachhaltigen Plantagen stammen. Neben biologischer Baumwolle bietet er Leinen und Tencel auf Eukalyptus-Basis sowie Modal aus Buche an. Daneben handelt es sich bei dem zum Teil verwendeten Polyester um recycelte Materialien.

Nachhaltige Textilien gehen meist mit einer sozial verantwortlichen Produktion einher. Üblicherweise untermauern Zulieferer diesen Umstand nachweislich mit Zertifikaten. Bei der Fair Wear Foundation (FWF) handelt es sich beispielsweise um eine unabhängige Stiftung, die Anforderungen zur Textilherstellung unter fairen Arbeitsbedingungen stellt. Textilzulieferer, die mit der Stiftung zusammenarbeiten, erfüllen diese Anforderungen und verfügen über ein FWF-Zertifikat.

  • Nachhaltige Textilien bestehen aus Naturfasern wie Bio-Baumwolle und werden oftmals unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt

Zertifikate wie FWF, aber auch GOTS, OCS Blended und OEKO-TEX ermöglichen die Nachvollziehbarkeit einer umweltfreundlichen und/oder fairen Textilherstellung. Richte daher dein Augenmerk beim POD-Dienstleister auf entsprechende Zertifikate. Mit diesen können nicht nur du, sondern auch deine Endkunden auf eine nachhaltige bzw. faire Produktion vertrauen.

Ökostrom: Rohstoffe schützen und radioaktive Abfallprodukte vermeiden 

Einige Print-on-Demand-Dienstleister beziehen den Strom für ihre Produktion aus erneuerbaren Energien, um sich vom Strom aus fossilen Energieträgern und Kernenergie abzugrenzen. Hierdurch werden einerseits fossile Ressourcen geschützt, und auch CO2-Ausstöße fallen gegenüber Kohlekraftwerken weitaus geringer aus. Andererseits entstehen keine radioaktiven Abfallprodukte oder etwaigen Unfälle in Atomkraftwerken, die der Umwelt irreparable Schäden hinzufügen können. 

  • Ökostrom schützt fossile Rohstoffe und senkt CO2-Ausstöße
  • Es entstehen keine radioaktiven Abfallprodukte und Unfälle in Atomkraftwerken

Bringe daher in Erfahrung, ob und welchen Ökostrom der POD-Anbieter für seine Produktion verwendet. Zu den erneuerbaren Energiequellen gehören unter anderem Solarenergie, Wind- und Wasserkraft sowie Biomasse.

Verwende plastikfreie Versandverpackungen

Verpackungen bzw. Produkte aus Kunststoff wirken sich belastend auf die Umwelt aus. Jährlich gelangen Abermillionen Tonnen Plastik ins Meer, die das ökologische Gleichgewicht beschädigen und unzähligen Fischen, Meeressäugern und Vögeln die Lebensgrundlage entziehen. Im Textildruckbereich bilden daher plastikfreie Versandverpackungen aus Papier eine sinnvolle Alternative zu den üblichen Versandtaschen aus Kunststoff, zumal Textilien nicht stoßgefährdet sind und keine zusätzlichen Materialien zur Dämpfung benötigen.

Müll am Strand unter Palmen

Quelle: Unsplash

Allerdings ist bei Papierlösungen darauf zu achten, dass diese einen hohen Recyclinganteil und möglichst keine Frischfasern aufweisen. Letztere führen wiederum zu unnötigen Umweltbelastungen. Das Gleiche gilt für gebleichtes Papier, besonders mit chlorhaltigen Bleichmitteln. Auch Verbundmaterialien sind zu meiden, da diese schwer zu recyceln sind. Mit nachhaltigen Verpackungen kannst du dir zusätzlich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, da immer mehr Verbraucher nachhaltige Verpackungslösungen fordern.

  • Plastikfreie Versandverpackungen belasten nicht das Meer

Bietet der POD-Dienstleister plastikfreie Versandverpackungen? Vergewissere dich, dass diese tatsächlich nachhaltig sind – möglichst mit hohem Recyclinganteil sowie ohne Frischfasern, gebleichtem Papier und Verbundmaterialien.

Mit klimaneutralem Versand CO2-Ausstöße ausgleichen

Der tägliche Versand von Millionen Paketen in Deutschland führt zu entsprechenden CO2-Emissionen. Aufgrund dessen bieten einige Versanddienstleister einen klimaneutralen Versand an. Zum Teil erfolgt dieser durch die Umstellung auf Fahrradkuriere, Elektroautos oder schadstoffarme Fahrzeuge. Allerdings lässt sich diese Alternative lediglich innerstädtisch umsetzen. Größerer Beliebtheit unter Versanddienstleistern erfreuen sich Klimaschutzprojekte, die den CO2-Ausstoß ausgleichen.

Ein Beispiel für deutsche Klimaschutzprojekte stellen sogenannte Moorfutures dar. Mit diesen finanzieren Unternehmen die Renaturalisierung von Mooren und vergleichbaren Landschaften, die CO2 binden und hierdurch für einen direkten Ausgleich sorgen. Andere Projekte verfolgen den Ausbau von erneuerbaren Energien, wie etwa durch den Bau von Wasserkraftwerken. Der Paketdienstleister DHL bietet beispielsweise mit seinem Umweltschutzprogramm GoGreen den Ausgleich von Treibhausgasen durch Klimaschutzprojekte an.

  • Mit klimaneutralem Versand senken Dienstleister den CO2-Ausstoß oder sorgen mit Klimaschutzprojekten für einen CO2-Ausgleich

Halte auf der Website des Anbieters Ausschau nach Angaben zum klimaneutralen Versand. Finde heraus, mit welchen Dienstleistern er zusammenarbeitet und welche Form der Neutralität diese anbieten.

Vorteile für deinen Onlineshop

Mit den aufgeführten Möglichkeiten für mehr Nachhaltigkeit trägst du nicht nur zum Schutz unserer Umwelt bei, sondern profitierst auch von vielfältigen Vorteilen für deinen Onlineshop. Nachhaltige Leistungsmerkmale verleihen dir neben Wettbewerbsvorteilen ein positives Image und stärken damit die Kundenbindung. Gleichzeitig brauchst du keine Shitstorms befürchten, die auf umweltschädliche und unfaire Produktionsbedingungen abzielen.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Nachhaltigkeit durch Zertifikate konkret nachweisbar ist, während viele Marketingversprechen schwer greifbar sind und dadurch Glaubwürdigkeit einbüßen. Mit der Wahl eines POD-Partners wie etwa Shirtigo sparst du zudem diverse Kosten, die andernfalls durch zusätzliche Transportwege und Überproduktionen entstehen würden. Umgekehrt entsteht die Handlungsoption, deine Produktpreise anzuheben. Denn viele Endkunden sind bereit, für eine nachhaltige Produktion mehr Geld zu bezahlen.

Vorteile auf einen Blick:
  • Alleinstellungsmerkmal und Wettbewerbsvorteile
  • Positives Image
  • Stärkung der Kundenbindung
  • Keine Shitstorms
  • Nachweisbarkeit (Zertifikate)
  • Kostenersparnis (dank POD)
  • Gerechtfertigte Preiserhöhungen

    Finde den passenden POD-Partner

    Da du nun weißt, welche Nachhaltigkeitswege für deinen Onlineshop bestehen, benötigst du nur noch den passenden POD-Partner, der dir diese liefern kann. Schau dich im Shopify App Store um und besuche die Websites der Anbieter. Achte darauf, ob und wie transparent sie die jeweiligen Informationen offenlegen. Im Idealfall findest du direkt auf der Startseite einen Hinweis zum Thema Nachhaltigkeit und auf einer weiterführenden Landingpage die entsprechenden Leistungen. Handelt es sich dabei um allgemein gehaltene Infos oder gibt er konkrete Auskünfte über beispielsweise den Textilzulieferer? Kann dieser eine nachhaltige und faire Produktion gewährleisten? Welche Zertifikate werden angegeben?

    Stelle im Zweifel eine Anfrage und bitte um eine entsprechende Auskunft. Einige POD-Partner wie Shirtigo bieten zwar noch nicht alle Leistungen, arbeiten aber kontinuierlich daran und liefern dafür weitere Vorteile wie hohe Qualität, Verlässlichkeit und günstige Preise. All diese Faktoren sind im Vorfeld abzuwägen. Hast du eine Wahl getroffen, kannst du die Angaben des Partners und die hier vorliegenden Infos in deinen Shopify-Shop und E-Mail-Newsletter integrieren.

    Auf eine nachhaltige Zukunft!

    Über den Autor:

    Jee-Won Seo blickt auf eine langjährige Erfahrung im Online-Marketing zurück. Mittlerweile ist er als Content-Manager bei der Online-Textildruckerei Shirtigo tätig, dem ersten deutschen Print-on-Demand-Anbieter für Shopify-Anbindungen.


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