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4 E-Commerce Trends 2022 – Social Commerce, AR & Co.

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E-Commerce Checkliste 2021

Bist du bereit fürs neue Jahrzehnt? Überprüfe, ob du mit deinem Shop auch 2021 erfolgreich sein kannst.

E-Commerce Checkliste 2021
Bist du bereit fürs neue Jahrzehnt? Überprüfe, ob du mit deinem Shop auch 2021 erfolgreich sein kannst.

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Dank der wachsenden Konkurrenz ist es für Onlinehändler wichtiger denn je, eine herausragende Customer Experience zu schaffen, um den stetig wachsenden Erwartungen der Verbraucher gerecht zu werden. E-Commerce-Anbieter müssen ständig neue Wege finden, um die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen. Denn die Wettbewerber schlafen nicht, im Gegenteil: Immer mehr Unternehmen vermarkten ihre Produkte über digitale Plattformen. Das zeigt sich auch in den steigenden Anzeigenpreisen bei Google und Facebook. 

Wer E-Commerce verstehen möchte, muss Social Media beherrschen. Durch ein tiefgehendes Verständnis für Mechanismen und Chancen, die die sozialen Medien bieten, kannst du den steigenden Werbekosten begegnen und die eigene Bilanz verbessern. In der sich schnell verändernden Social-Media-Welt ist eines besonders wichtig: muss man immer auf dem neusten Stand bleiben, um nicht abgehängt zu werden. 

Werfen wir also nun einen Blick auf vier aktuelle Trends, die das Jahr 2022 prägen werden.

Social Commerce schafft Nähe zur Zielgruppe 

Social Commerce meint den Erwerb und Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen direkt über Social-Media-Plattformen. Mit dem konstanten Wachstum der Influencer-Branche ist der nächste Schritt, dass Plattformen Influencern und Unternehmen dabei helfen, an Verbraucher zu verkaufen. Einfache Marken- und Shoppingerlebnisse sorgen dafür, dass Nutzer länger auf der Plattform verweilen und alle angebotenen Features nutzen – dadurch werden auch die Plattformen relevanter.

Viele Verbraucher nutzen bereits heute vorwiegend die sozialen Medien, um sich über Produkte und Marken zu informieren. Von hier ist es nur ein kleiner Schritt, den Einkauf ebenfalls direkt über Social Media abzuschließen. Ein weiterer Vorteil dieser Art des Shoppings: Der Bestell-Aufwand für Kunden ist geringer, gleichzeitig gibt es einige niedrigere Retourenquote. Warum? Das Produkt wurde auf den Social Media Kanälen schon ausgiebig getestet und so bekommt der Kunde vorab ein realistisches Bild von dem, was er bestellt. Facebook, Instagram, Pinterest und WeChat bieten Social Commerce bereits an. YouTube, TikTok und Twitter haben die Einführung angekündigt. 

Learning

Um selbst Produkte via Social Commerce zu verkaufen, solltest du als Onlinehändler als Erstes ermitteln, welche Plattformen deine Zielgruppen am häufigsten nutzen und welche davon am meisten Engagement aufweist. Das bietet die perfekte Basis für eine Social Commerce Strategie. 

Im nächsten Schritt solltest du die Ergebnisse von Reichweite, Traffic und Conversions regelmäßig überprüfen - in den Analytics-Bereichen der sozialen Netzwerke verbergen sich wertvolle Insights über die Customer Journey der Kunden.

Augmented Reality (AR) erweitert den Umkreis der Kunden

Die Einführung von AR in den sozialen Medien geht auf Snapchat zurück. Großen Zulauf erhielt die Technologie erstmals im Jahr 2020 im Zuge der Corona-Pandemie. Für 2022 wird nun prognostiziert, dass AR von 101,6 Millionen Verbrauchern mindestens einmal im Monat genutzt werden wird. Dass mit Meta auch der weltweit größte Social Media Konzern auf das Metaverse wettet, wird die Investitionen in AR-Commerce in den nächsten Jahren weiter ankurbeln.

ar

AR im E-Commerce basiert auf 3D-Mapping und unterstützt Kunden dabei, Produkte anzuprobieren und mit diesen Erfahrungen zu sammeln, bevor sie einen Kauf tätigen. Mithilfe von AR-Commerce können Brillen virtuell anprobiert, Makeup-Töne ausgetestet und Möbel in einem Raum miteinander arrangiert werden. 

Learning

Durch die Verwendung von AR erreichen Marken vor allem jene Kunden, die zu beschäftigt sind, um in das nächste Geschäft zu gehen, zu weit von der nächsten Filiale weg wohnen oder schlichtweg keine Lust haben im realen Leben einzukaufen. Dadurch kann AR den stationären Handel hervorragend ergänzen und reinen E-Commerce-Unternehmen neue Zielgruppen eröffnen.

Für die Erstellung von AR-Inhalt bietet sich als Tool etwa Spark AR Studio an, das auch ohne Programmierkenntnisse genutzt werden kann. Von einfachen Gesichtsfiltern bis zum komplexen Weltfilter bietet Spark eine Lösung für Entwickler sowie eine No-Code-Lösung für Kreative an. 

Livestream-Einkauf sorgt für Interaktivität mit potenziellen Kunden

Livestream-Shopping ist eine Mischung aus Social Commerce und Livestreaming. Influencer und Marken nutzen ihr Reichweite, um Produkte und Dienstleistungen per Livestream vorzustellen. Während der Übertragung können die Verbraucher über eine Chatbox miteinander sowie mit der Marke interagieren und die vorgestellten Produkte kaufen. Das Erlebnis ist vergleichbar mit dem Einkaufen in einem Geschäft, bei dem die Mitarbeiter Fragen zum Produkt beantworten, nur dass die Verbraucher diesen Service bequem von zu Hause aus nutzen können.

livestream shopping

Ähnlich wie AR bietet Livestream-Shopping den Verbrauchern eine zeitsparende und räumlich unabhängige Lösung für ein nahezu reales Einkaufserlebnis. Die Chat-Komponente ermöglicht es ihnen nicht nur, den Influencern oder Marken Fragen zu stellen, sondern auch mit anderen, potenziellen Käufern zu interagieren.

Learning

Manchmal kann sich ein Livestream ein wenig geskriptet anfühlen. Wenn du Instagram & Co. für Social Commerce anbietest, gehe direkt auf die Reaktionen der Nutzer ein und lege den Fokus auf ein intimes und authentisches Einkaufserlebnis.

Conversational Commerce schafft persönlichen Kontakt

Unter Conversational Commerce versteht man Shopping über eine Chat- oder Messaging-Plattform. Unternehmen können mithilfe des Customer-Supports Kunden optimal beraten und aufkommende Fragen direkt beantworten. Das erleichtert den Kaufprozess für Verbraucher, denn sie müssen die Chat-Plattform so nicht verlassen. Im Gegensatz zu Livestream-Shopping geschieht Conversational Commerce im Eins-zu-Eins-Gespräch und ist damit sehr viel persönlicher und interaktiver. 

live chat

Laut einer Studie bevorzugen 41 % der Verbraucher den Live-Chat als Support-Kanal und 52 % bleiben eher einem Unternehmen treu, das solch einen Service anbietet. Dabei muss der Live-Chat nicht mal von echten Mitarbeitern durchgeführt werden: 40 % der Kunden ist es egal, ob der Chat von einem Menschen oder einem Bot geführt wird, solange ihre Fragen richtig beantwortet werden. 

Neben dem textbasierten Conversational Commerce gibt es noch eine weitere Form: das Voice Shopping, etwa wenn ein natürliches Gespräch mit deinem Amazon Echo oder Google Home im Anschluss zu einem Kauf auf Amazon oder Google Shopping führen.

Learning

Eine Live-Chat-App auf Shopify kannst du ganz einfach einbinden, etwa über die Erweiterungen von LiveChat oder Hubspot. Conversational Commerce hilft deiner Marke, immer erreichbar zu sein und schafft gleichzeitig ein personalisiertes Einkaufserlebnis – beides führt zu einer stärkeren Kundenbindung.

Fazit: Personalisiertes Einkaufen ist die Zukunft des E-Commerce

Um nicht den Anschluss an den Markt zu verlieren, solltest du die genannten E-Commerce-Lösungen nicht aus den Augen verlieren. Für eine einfachere Anwendung werden ständig neue Technologien entwickelt, die eine reibungslose Customer Journey und ein besseres Markenerlebnis gewährleisten. Social Commerce, AR, Livestream-Shopping und Conversational Commerce sind allesamt E-Commerce-Trends, von denen sowohl der Kunde als auch das Unternehmen profitieren.

Der Trend muss natürlich zu deinem Unternehmen, deinen Produkten und deiner Zielgruppe passen. Dennoch lohnt es sich, einen Blick auf die neuen E-Commerce-Trends zu werfen und dir zu überlegen, wie du mehr in persönlichen Kontakt mit deinen Kunden treten kannst. 

Simon Beyer ist Partner und CSO bei Ingager, Europas größter unabhängiger Agentur für Facebook-Marketing. Simon gilt als einer der renommiertesten Experten in der schwedischen Marketing- und Werbebranche und war bereits für Tesla, die NATO und BMW als Speaker aktiv. Vor einem Jahr hat Simon sein erstes Buch zum Thema Digitalisierung veröffentlicht.

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