4 Tipps für besseres E-Mail Marketing für Onlinehändler

4 Tipps für besseres E-Mail Marketing für Onlinehändler

E-Mail Marketing für den eigenen Onlineshop? Noch nie war Werbung machen so günstig! Während der Versand eines Briefes zwischen 36 und 101 Cent kostet, ist ein Newsletter mit 0,0006 bis 0,01 Cent deutlich günstiger. E-Mail Marketing hat viel Positives zu bieten, doch um wirklich erfolgreich zu sein, gilt es einiges zu beachten. Über den Tag verteilt bekommen Interessenten viele Informationen. Da müssen auch Onlineshops mithalten können. Mehr zum Thema E-Mail Marketing im E-Commerce erfahren Sie von Annemarie Lennicke aus Berlin. Sie arbeitet für Newsletter2Go und schreibt über interessante Themen im Bereich E-Mail Marketing.

E-Commerce in Deutschland

53,6 Milliarden Euro - auf diesen Umsatz wird sich laut Statista dieses Jahr der B2C-E-Commerce-Umsatz belaufen. Vor einigen Jahren war dies noch deutlich weniger. Im Jahr 2017 lag der Anteil der Online-Käufer in Deutschland bei 66%

Dies zeigt uns vor allem eins: E-Commerce wird immer beliebter. Inzwischen haben viele Läden einen Onlineshop, über den sie ihre Ware oder ihre Dienstleistung verkaufen können. Um mit einem Onlineshop erfolgreich zu sein, muss Werbung gemacht werden. Dafür bietet sich E-Mail Marketing besonders an. Newsletter helfen dabei, den Interessenten und Kunden alle relevanten und spannenden Informationen auf schnellstem Wege mitzuteilen.

Erfolgreich ins E-Mail Marketing einsteigen

Strategie als Grundgerüst für E-Mail Marketing

Im E-Mail Marketing ist eine gut durchdachte Strategie das A und O. Überlege dir bereits vorher, wie deine Zielgruppe aussieht. Davon machst du dann abhängig, wie oft du deine Newsletter versendest und vor allem zu welcher Uhrzeit. Lieber direkt morgens, wenn die Empfänger das Postfach öffnen und alle E-Mails durchgucken oder vielleicht doch lieber abends, wenn die Empfänger kurz vor dem Feierabend sind? Überlege dir genau, was du mit deiner Strategie erreichen willst und wie genau du dies schaffst. Wichtig ist dabei auch der Kommunikationsstil, für den du dich entscheidest.

Beispiel: Ein Onlineshop, der Bücher verkauft, möchte nun mit einer E-Mail-Marketing-Strategie durchstarten. Der Shop überlegt sich zunächst, dass seine Zielgruppe zwischen 20 und 60 Jahren alt ist. Er entscheidet sich dazu die Newsletter alle zwei Wochen zu senden. Außerdem wird er die Mailings gegen Abend versenden, da die Zielgruppe tagsüber arbeitet und daher Bestellungen erst abends eingehen.

Ein Blick auf die Betreffzeile

Anhand der Betreffzeile wird ein Empfänger entscheiden, ob er das Mailing öffnet. Umso wichtiger ist es, dass der Betreff überzeugend ist. Die optimale Betreffzeile besteht aus 30-50 Zeichen. Setze den wichtigsten Inhalt an den Anfang und mach dem Empfänger direkt klar, worum es geht. Erscheint ihm der Inhalt des Mailings relevant, so wird er es öffnen. Achte hier auch auf die Spam-Regeln. Von den verschiedenen E-Mail Providern werden Mailings mit bestimmten Betreffen gern als Spam eingestuft. Daher solltest du zu werbliche Begriffe oder zu viele Großbuchstaben vermeiden.

Beispiel: Der Bücher-Shop weiß natürlich, dass der Büchermarkt und damit die Konkurrenz sehr groß ist. Umso wichtiger ist es, mit der Betreffzeile aus der Masse herauszustechen. Der Shop versucht nun mit interessanten Betreffzeilen wie beispielsweise “Nur heute! 80% Rabatt auf ausgewählte Bücher!” die Empfänger dazu zu bringen, das Mailing zu öffnen.

Relevanz durch Personalisierung

Beim Newsletter-Versand ist vor allem eines wichtig: Relevanz. Durch Personalisierungen kannst du die Relevanz für jeden einzelnen Empfänger erhöhen. Personalisierung bedeutet, den Inhalt individuell an jeden Empfänger anzupassen. Dabei können verschiedene Elemente des Newsletters personalisiert werden. Du kannst beispielsweise direkt im Betreff den Namen des Empfängers einbauen oder die Inhalte individuell gestalten. Dadurch fühlt er sich persönlich angesprochen. So bekommt jeder Empfänger nur das, was für ihn relevant ist.

Beispiel: Bereits bei der Anmeldung zum Newsletter hat der Onlineshop nach dem Namen des Empfängers gefragt. Dadurch kann das Unternehmen nun eine Personalisierung in den Betreff und Preheader einbauen. So wird jeder Kunde, der seinen Namen bei der Anmeldung angegeben hat, im Mailing direkt angesprochen und fühlt sich weniger als Teil eines Massenmailings. Außerdem hilft der individuelle Inhalt dabei, die Relevanz zu erhöhen. So bekommt Frau Schmidt, basierend auf ihrem bisherigen Kaufverhalten, tolle Romane angezeigt. Herr Bauer hingegen interessiert sich eher für Bücher übers Angeln.

Gutscheincode: Gutschein!

Jeder bekommt gern etwas geschenkt, auch deine Empfänger. Baue deshalb gerne ab und zu einen Gutschein oder Rabattcoupon in deinen Newsletter ein. Dein Empfänger wird sich darüber freuen und gleichzeitig motivierst du ihn, mal wieder deinen Onlineshop aufzusuchen. Nutze beispielsweise diverse Feiertage, um einen passenden Gutschein zu versenden. Außerdem freut sich dein Empfänger über ein besonderes Goodie zu seinem Geburtstag. Ist der Gutschein nur bis zu einem bestimmten Datum gültig, motivierst du den Empfänger dazu, möglichst bald deinen Onlineshop zu besuchen und den Gutschein einzulösen.

Beispiel: Es ist Weihnachten! Deshalb sendet der Bücher-Shop Gutscheine an seine Empfänger: “20% Rabatt auf alle Bücher mit dem Gutscheincode ES WEIHNACHTET”. So können die Empfänger direkt im Onlineshop nach tollen Geschenken für ihre Liebsten suchen.

Fazit

Um Werbung für den eigenen Onlineshop zu machen und Produkte zu verkaufen, ist E-Mail Marketing eine geeignete und günstige Lösung. So können Informationen und Angebote schnell an die Interessenten gebracht werden. Eine gut durchdachte Strategie ist dabei das grundlegende Gerüst. Überzeuge deine Empfänger mit personalisiertem und relevantem Inhalt und überrasche mit Gutscheinen oder Rabattcoupons.

Annemarie Lennicke studiert im Master Medienpsychologie und arbeitet seit 2017 bei Newsletter2Go im Marketing. Sie schreibt vor allem Fachartikel und Blogbeiträge zum Thema E-Mail Marketing.