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The Good Run - erfolgreich, nachhaltig Laufen

The Good Run - erfolgreich, nachhaltig Laufen

Wir haben mit Kathi gesprochen – einer der Gründer:innen und gleichzeitig Geschäftsführerin von The Good Run. Sie selbst bezeichnet sich eher als Teammanagerin, denn Laufen ist für sie ein Teamsport. Hinter ihrem neu gegründeten Unternehmen steckt ein Geschäft, ein Onlineshop, der aus einem Hobby, einer Aufgabe, viel Fleiß und den richtigen Partner entstanden ist. 

Wir haben uns gefragt, wie die Idee, einen Shopify Shop für nachhaltige Laufbekleidung zu eröffnen, entstand, wie es zu der Zusammenarbeit mit Eshop Guide kam und was soziales Unternehmertum im E-Commerce bedeutet. 

Was ist The Good Run?

The Good Run ist ein Onlineshop für Laufbekleidung. Doch warum Good? Gute Laufbekleidung ist nicht nur konventionell “gut”, sondern gut aus Überzeugung  – das Unternehmen lebt Nachhaltigkeit und Diversität. Sie unterstützen zum Beispiel andere Firmen, die von Frauen oder People of Colour geführt werden und solche, die Produkte nachhaltig, plastikfrei oder vegan herstellen.

Dabei sind sie transparent und zeigen, wo die Produkte herkommen und wer daran wie viel verdient. Neben der Nachhaltigkeit steht auch der Mensch an sich im Fokus. Denn in puncto Menschenrechte gibt es in der Bekleidungsindustrie immer noch eine Menge zu tun. 

Wie kam es zu der Idee?

Laufbekleidung The Good Run

Die Reise von Kathi beginnt bei ihrer Liebe zum Laufen und für Textilien: Sie läuft schon jahrelang, ist studierte Ingenieurin für Textil- und Bekleidungstechnik und war einige Zeit in der (Fast) Fashion Industrie tätig.

„Ich wollte damals kein Teil mehr davon sein und habe irgendwie den Weg rausgesucht.“

Nach diesem Entschluss gründete sie mit Freunden eine Running Crew namens Run Pack Berlin. Laufen hat sich zu der Zeit an immer mehr Beliebtheit erfreut und so liefen sie regelmäßig gemeinsam abends durch Berlin-Mitte. Aus einer Laufgruppe wurde dann eine Art Business. Immer mehr Brands kamen auf sie zu und wollten mit ihr zusammen arbeiten. Kathi erkannte, dass sich eine Chance ergab, ihr Hobby zum Beruf zu machen. 

„Zwei oder drei Jahre später war ich wirklich hauptberuflich Läuferin, dann habe ich ein Angebot von adidas bekommen und deren Running Communitys gemanagt.“ Nach einiger Zeit wurde ihr klar, dass die Konzernwelt nicht ihre ist, also arbeitete sie weiter als Freelancerin und fasste schon bald den Entschluss The Good Run zu gründen.

Von der Idee zum Konzept

Die endgültige Idee für das Konzept des Onlineshops für nachhaltige Laufbekleidung entwickelte sich aus einer Beobachtung. „Ich sah, dass die ersten Googleergebnisse für “Sustainable Sportswear” oder “Nachhaltige Laufsachen”, zehn unterschiedliche Blogs sind. Prägnante, einfache Ergebnisse waren hier Fehlanzeige.” 

Abgesehen davon fand Kathi, dass viele kleine Brands mehr Aufmerksamkeit verdienen und eine Plattform bräuchten, auf der sie zusammenkommen und gemeinsam mehr Reichweite erlangen, denn mit dem Angebot an großen Händlern war sie überhaupt nicht zufrieden.

„Es gibt super Fachhändler mit einer super Beratung, da fällt aber der Style hinten runter. Und es gibt mittlerweile auch viele Online-Händler.” Das Konzept für The Good Run war geboren.  

Mehr Möglichkeiten durch E-Commerce

„Vor fünf Jahren habe ich gedacht, dass ich vielleicht einen Store aufmache. Zum Starten würde ich jedem empfehlen erstmal den Onlinemarkt zu bespielen. Man kommt besser rein, kann einfacher wachsen - und wer weiß was noch passiert? Ein Onlineshop schließt ein Ladengeschäft nicht aus.“ Zusätzlich erleichterte die Pandemie diese Entscheidung. Unabhängig von Öffnungszeiten und äußeren Umständen zu verkaufen ist ein großes Plus in der heutigen Zeit.  

Der Weg zu Shopify und Eshop Guide

Shopify Shop The Good Run

„Meine Mitgründerin und gleichzeitig unsere Kreativdirektorin ist Katrin. Sie ist UX/UI Designerin und kannte Eshop Guide aus einem anderen Projekt, wodurch ihr die Agentur empfohlen wurde. Für mich war Shopify sehr präsent, da das Baukastensystem und die User-freundliche Handhabung auch für E-Commerce-Neulinge sehr ansprechend ist. Gerade in einer Gründungsphase hat man viel um die Ohren - da klingt die Idee einfach mal mit einem Shop zu starten ohne viel eigenes IT- Know How sehr verlockend.” 

Aber auch in einem User-freundlichen Baukastensystem kommt man irgendwann an seine Grenzen, wenn die Erfahrung in diesem Bereich fehlt. Und woher soll diese auch kommen? Dazu fehlt die Zeit: Jeder kann sich vorstellen, dass neben dem Aufbau eines Business, einer Familie und der Leidenschaft Laufen keine Zeit mehr bleibt sich auch noch in die Tiefen der E-Commerce-Welt einzulesen. Mit diesem Berg an Aufgaben ist Kathi nicht alleine: Das ganze Team an Mitgründer:innen stand vor einem Berg an Aufgaben.

Intern fiel schnell die Entscheidung auf Shopify. Das Shopsystem steht. Jetzt fehlt der passende Partner: Eshop Guide! 

„Das Wichtigste ist sich erstmal klarzumachen, was man für den Start braucht. Nach interner Absprache und dem Definieren bestimmter Zielen haben wir uns ein personalisiertes Angebot von Eshop Guide geben lassen. Klar ist auch, dass man sich in der Branche umgucken muss. Auch wenn ich Laufschuhe kaufe, probiere ich in der Regel nicht nur ein Paar an. Warum sollte das bei der Suche der passenden Agentur anders sein? Meistens bleibt es nicht bei einem Sprint, hier geht es um den passenden Partner für den Startschuss des Business. Daher haben wir uns von unterschiedlichen Shopify Agenturen Angebote schreiben lassen. Überzeugt hat uns am Ende Eshop Guide vor allem durch Professionalität und den sehr guten persönlichen Kontakt, sodass die endgültige Entscheidung schnell getroffen war.” Und dann? 

Über Crowdfunding zum Shopify Shop 

Auf die Plätze, fertig, los! Die Anforderungen an den Shop stehen, das Konzept wurde erarbeitet und los ging es. Eshop Guide definierte im Angebot eine Summe, für die der Shop in gewünschter Form gebaut werden kann. Eine gute Lösung, um als Startup Geld zu verdienen ist eine Crowdfunding Kampagne bei Startnext. 

Das Ziel war, den definierten Betrag zusammenzubekommen. „Also haben wir Hoodies, T-Shirts und Laufshirts gemacht, die wir gegen Spenden abgegeben haben. Der Gewinn war am Ende genau die Summe, die Eshop Guide genannt hat.“ – das Projekt konnte also losgehen.

Spenden-Checkout und individuelle Filtermöglichkeiten

The Good Run waren zwei Dinge in ihrem Shop besonders wichtig: zum einen wollten sie einen Spendenmechanismus anbinden, sodass beim Checkout automatisch an eine Organisation gespendet wird. Das ist der sogenannten “The Good Checkout”. Zum andern wollten sie Filtermöglichkeiten haben, die nicht nur Größen und Farben beinhalten, sondern die Nachhaltigkeitskriterien abbilden können, die sie selbst definiert haben, z.B.  „Verantwortungsbewusst hergestellt“ oder „Aus recycelten Materialien“. 

Eshop Guides Projektmanagerin Lisa konnte dabei unterstützen, dass der Nachhaltigkeitsgedanke nicht nur in Form von Worten, sondern auch Funktionen im Shop gut umgesetzt wurden. 

Deutsche Übersetzungen mit Langify – Liebe auf den zweiten Blick

Was das Team außerdem nach dem Launch des Shops gemerkt hat: Es muss eine deutsche Übersetzung her. Das Konzept von The Good Run war, direkt eine internationale Kundschaft anzusprechen - Englisch wurde als Sprache für den Shop ausgewählt. Das hatte zur Folge, dass die Bounce Rate im Shop hoch war. 

Das “Problem” wurde schnell identifiziert und durch eine Übersetzung ins Deutsche mit Langify behoben. Jetzt stimmte alles: Tolle, nachhaltige Produkte, ein gutes Konzept, ein professioneller Onlineshop und die richtige Sprache für die ersten Kunden. 

Jogger im Sonnenuntergang

Soziales Unternehmertum im E-Commerce

“Es ist gar nicht so schwierig mit den richtigen Produkten Geld im Internet zu verdienen. Schon schwieriger wird es, wenn man dabei unbedingt seinen Prinzipien treu bleiben will. Und wenn diese Prinzipien dann auch noch eine große soziale Komponente haben, spielt man das E-Commerce-Game fast auf der höchsten Schwierigkeitsstufe. Zu sagen, wir stellen alles unter das Ziel Nachhaltigkeit, auch jede wirtschaftliche Entscheidung, ist gar nicht so einfach. Doch genau das ist es, was wir wollen: Wir lieben laufen, wir lieben die Natur und wir lieben Menschen. All das wollen wir verbinden und Kunden, die die gleichen Werte vertreten, den Shop bieten, der sie in jeder Hinsicht glücklich macht”, verrät die stolze Gründerin Kathi. 

Erfolgsfazit kurz nach dem Start von The Good Run

“Du kannst im Leben nicht alles planen. Wir sind ein junges Team, ohne klassische Berater und Erfahrungen im Aufbau eines Unternehmens. Wir haben die Idee und die Umsetzung aus unseren Antrieben aus dem Boden gestampft. Klar kommen da immer Punkte auf einen zu, an die man vielleicht nicht gedacht hat, oder die man nicht mit eingeplant hat. Aber das ist völlig normal und wird die meisten Menschen, die so mutig sind ein Unternehmen zu gründen erwarten. Aber genau das ist auch schön und bietet Chancen! 

Es geht dabei wirklich nicht um einen Sprint und wer den besten Antritt hat. Wir wollen uns über Jahre etablieren und nachhaltig etwas schaffen. Das funktioniert einfach nicht in den ersten zwei Monaten. Unsere erste richtige Instagram-Kampagne hat einen großen Teil dazu beigetragen uns auf die Karte zu setzen. Erst ab einem bestimmten Traffic kann man neue Herausforderungen identifizieren, an den man arbeiten muss. Wir haben schnell gemerkt, dass die Bounce Rate immer noch nicht unseren Vorstellung entsprach.” 

Durch Analyse und Feedback zu höheren Umsätzen

Von ihrer Projektmanagerin Lisa haben Kathi und ihr Team unter anderem Tools wie Hotjar empfohlen bekommen, mit denen sie schauen konnten, wo in ihrem Shopify Shop die Leute klicken und wo sie abspringen. Schnell wurde dem Team von The Good Run klar, dass eins der Probleme im Header der Seite lag. Zu viel Text! 

Dazu kam weiteres Feedback, welches im Shop integriert wurde. Nun wächst der Shop. Er wird größer, Kinderkrankheiten werden beseitigt und der Traffic im Shop ist gut. “Es macht so Spaß unseren Shop wachsen und gedeihen zu sehen! Niemand startet perfekt und wir natürlich auch nicht. Besonders wichtig ist einfach das stetige Wachstum und in der Phase befinden wir uns jetzt. Unser nächster Step ist den Traffic auch in Conversions zu verwandeln. Aber das kommt mit Arbeit und Zeit. Bis jetzt haben wir einen sehr guten Lauf”, verrät uns Kathi.

Die Zukunftspläne von The Good Run

Durch erste Erfolge mit ihrem Shop konnte das Team einen Shop Manager einstellen, der sich in Vollzeit um alles rund um den Shop kümmert. Das war ihnen besonders wichtig, da sie alle keine E-Commerce-Erfahrung haben. Im nächsten Schritt wollen sie dahin kommen, dass der Shop in sich mit Strukturen funktioniert. Aber die Zukunft sieht noch mehr für The Good Run vor, da sind sie sich sicher. Schon in der Startphase haben sie viele Menschen begeistert, sodass Anfragen für Design, Kommunikation, Events, Kollaborationen auf der (Lauf-)Strecke geblieben sind. Durch die Erweiterung des Teams und dadurch, dass alles in geregelten Bahnen läuft, kann Kathi und ihr Team sich neuen Aufgaben widmen - Wachsen: In sich, mit Partner und allen Menschen, die sich für Nachhaltigkeit und Laufen interessieren.

Über die Autorin:

Inés Fabienne Gand ist Teil des Marketing-Teams von Eshop Guide. Texte, Social Media und Content Management sind ihre Spezialitäten. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihrem Sohn, Freunden & Yoga.

Patrick Rosenblatt Mitgründer

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