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Hoppenworth & Ploch - von der Gastronomie zum Shopify Shop

Hoppenworth & Ploch - von der Gastronomie zum Shopify Shop

Joris Kohnen arbeitet seit mehr als 3 Jahren bei Hoppenworth & Ploch, einer Spezialitätenkaffee-Rösterei in Frankfurt am Main, mit drei Cafés in Frankfurt und einer eigenen Rösterei in Sachsenhausen. Das Unternehmen hat mittlerweile 65 Mitarbeiter und ist nicht nur mit seinen Cafés sehr erfolgreich, sondern auch mit seinem Onlineshop. Dort gibt es selbstverständlich selbst geröstete Kaffeebohnen zu kaufen, aber auch allerhand Zubehör für echte Kaffeeliebhaber sowie handgemachte Keramik.  

Wir haben uns gefragt, wie das Ganze zustande kam: vom kleinen Café zum Kaffee-Onlinebusiness. Joris erzählt uns, wie die Zusammenarbeit mit Eshop Guide als Shopify Agentur verlief, welche Anforderungen sie an ihren optimierten Shopify Shop hatten und welche Tipps er für Gastronomen in Krisenzeiten hat.

Die persönliche Geschichte hinter „Hoppenworth & Ploch“

Hoppenworth & Ploch - das sind zwei Gründer, Matthias und Julian, die mitten im Studium, noch etwas grün hinter den Ohren, die gemeinsame Liebe für Kaffee entdeckten. Zu der Zeit wohnten die beiden in den simplen Studentenwohnheimen der Goethe-Universität Frankfurt und kochten sich gerne gegenseitig leckere Espressi. 

Wie es das Schicksal so wollte, wurde der Uni Campus im Jahr 2008 erweitert und es sollte ein neues Café eröffnet werden. Diese Chance ergriffen Matthias und Julian, die bis dato noch wenig Gastronomieerfahrung hatten und waren alsbald mutige und stolze Besitzer eines kleinen Cafés auf dem Campus.

 

Joris beim Kaffeekochen. Credit by Lea Lüdemann

Joris bei seiner Lieblingsbeschäftigung – Kaffee zubereiten 

Doch hier ist die Firmengeschichte noch nicht zu Ende. Einige Zeit später fingen sie an ihre Kaffeebohnen selbst zu rösten, um ihnen einen einzigartigen Geschmack zu geben. Dann folgte 2014 ein weiteres Café im Nordend, einem anderen Viertel in Frankfurt. 2019 sind sie mit ihrer Röstmaschine nach Sachsenhausen umgezogen. Dort betreiben sie nun ihre eigene Rösterei. „Dahinter verbirgt sich der Wille, aus einem einfachen Produkt ganz viel rauszuholen und zu zeigen, das Kaffee sehr vielfältig sein kann.“ 

Die Business-Idee ist also eigentlich ganz einfach: Hoppenworth & Ploch kaufen gute Kaffeebohnen ein, die nachhaltig produziert sind und rösten diese dann selbst. 

Dem Trend folgen mit Kaffeebohnen aus nachhaltigem Anbau 

Hoppenworth & Ploch arbeitet mit verschiedenen, meist relativ kleinen Firmen zusammen. Sie versuchen außerdem die Lieferwege so kurz wie möglich zu halten. Die Bohnen stammen größtenteils aus Rainforest- und UTZ-zertifiziertem Anbau – durch und durch eine nachhaltige Produktion.

Apropos fair produzierte Spezialitätenkaffees, Joris erzählte uns dazu Folgendes: „Wir haben einen niederländischen Importeur. Dieser Kaffee kommt ursprünglich aus Myanmar und das ist eine ganz spannende Geschichte, denn es waren vorher Opium Bauern, die gemerkt haben, dass man auch mit Spezialitätenkaffee ein sicheres Einkommen generieren kann.“ 

Wie wir sehen, ist die Produktion von nachhaltigem Anbau also eine Win-Win-Situation auf allen Seiten.

Die unternehmerischen Highlights von Hoppenworth & Ploch

In jungen Unternehmen passiert immer etwas Aufregendes. Besonders spannend fand Joris den Weg zur eigenen Rösterei, denn im Laden konnte zuvor nur mit einem kleinen Röster einmal pro Woche geröstet werden. Nun haben sie mehr Platz, einen größeren Röster und können jeden Tag rösten, was für ganz neue Wachstumschancen gesorgt hat. Durch den Umzug kann außerdem die Qualität der Bohnen gewährleistet und das Zusammenspiel der Abläufe optimiert werden.

Kontrollierte Abläufe, bessere Qualität, höhere Produktion. Diese Faktoren sind vermutlich maßgeblich für den Erfolg des Gastronomiebetriebs im E-Commerce. 

Vom Uni-Café zum Kaffee Shopify Shop

Dass der Weg mal zur Onlineshop-Plattform Shopify führen wird, war für das Unternehmen gar nicht von Beginn an klar. So wie vieles in der Selbständigkeit hat es sich mit der Zeit ergeben. „Angefangen hat alles mit einer einfachen WordPress Seite und dann einem Jimdo Onlineshop, um eine digitale Visitenkarte zu haben“, sagt Joris. „Die Grundidee war schon einen Shop zu betreiben, aber wir haben dann gemerkt, das ist gar nicht so easy, weil man zum Beispiel einen Versandpartner haben muss, mit dem das gut klappt und noch Vieles mehr.“ 

Die WordPress-Seite wurde dann also erstmal zu praktischen Zwecken genutzt, wie Terminbuchung für Events. Eigentlich war die Idee aber, „Leuten den Genuss möglich zu machen, die eben nicht um die Ecke wohnen und sich überregional zu präsentieren.“

Die Grundidee war schon einen Shop zu betreiben, aber sie haben dann gemerkt, das ist gar nicht so easy, weil man zum Beispiel einen Versandpartner haben muss, mit dem das gut klappt.

Der Weg von WordPress zu Shopify

Die Hauptvorteile einer Migration haben sie in der einfachen Bedienbarkeit von Shopify gesehen und auch von der Kundenseite aus, waren sie überzeugt. Denn Shopify Themes sind gut aufgebaut und verständlich für den Kunden.

„Wir haben natürlich ein bisschen verglichen. Was gibt es so? Was würde unsere Bedürfnisse erfüllen? Wofür braucht man nicht unbedingt ein Informatikstudium, um den Shop zu betreiben? Da haben wir bei Shopify einfach viele Vorteile gesehen, die wir nutzen können, weil das System recht intuitiv ist.“

 

Shopify Shop von Hoppenworth & Ploch

Der Shopify Shop von Hoppenworth & Ploch.

„Im Endeffekt ist es dann Learning by Doing. Wir haben relativ viel rumprobiert, gerade im ersten Lockdown im März 2020. Da haben wir gemerkt, dass es bei manchen Sachen wichtig ist, die an einer anderen Stelle zu haben oder auch Lerneffekte mitgenommen.“ So erzählt er uns, dass er ziemlich froh war, dass der Shopify Shop nicht zusammengebrochen ist, als im März und April wesentlich mehr Bestellungen reinkamen als zuvor. 

Ein Vorteil von Shopify war für das Unternehmen mit mehreren Standorten außerdem, das einfache Aufsetzen eines internen Shops. Nun können die einzelnen Cafés, die zu Hoppenworth & Ploch gehören, einfach ihren Kaffee darüber bestellen, erhalten sofort ihren Lieferschein und das Ganze ist viel unkomplizierter als auf dem klassischen Weg.

Wir haben uns gefragt, weshalb das Unternehmen dennoch einen Shopify Experten hinzugezogen hat, obwohl der Shop schon gut lief.

Optimierung mit den Shopify Experten

Der Onlineshop über Shopify funktionierte und die Kunden konnten fleißig Kaffee bestellen. Mit der Zeit haben Joris und das Team jedoch gemerkt, dass einige Sachen noch nicht so sind, wie sie sein sollten. Also haben sie angefangen eine Liste zusammenzustellen, mit Dingen die sie im Shop stören.

Das waren zum Beispiel Probleme beim Kaffee Abo, da hinter dem Produkt der Standardtext “Versand in 3-5 Tagen” stand und sie ein anderes Abo-Modell versenden und kommunizieren wollten. Das Template, welches sie bis dahin genutzt haben, war außerdem in den Funktionen limitiert und die Produktseiten sahen zusammen geschustert aus.  Mit einem gemeinsamen Freund von Julian und Matthias haben sie dann nochmal über die Seite geschaut und Verbesserungspotenziale aufgedeckt. 

„Wir haben gemerkt, es gibt da einige Sachen in denen sind wir doch recht limitiert, gerade wenn man komplexere Sachen wie Abos dazu nimmt. Die Idee einen B2B-Onlineshop zu machen war dann auch noch da, Inventare miteinander zu verknüpfen oder Brutto- und Nettopreise unterschiedlich darzustellen. Da kamen viele Fragen auf und wir brauchten einfach Unterstützung.“

Die Anfrage erfolgte dann über die Shopify Support Seite und schnell war der Kontakt zu Eshop Guide hergestellt. 

Klare Kommunikation macht den Projektablauf mit Eshop Guide aus

Zum Projektablauf erzählt uns Joris: „Ich habe meine Anforderungen und Ziele Eshop Guide mitgeteilt. Es gab am Anfang ein Telefonat, wo grob abgeklärt wurde, was priorisiert werden sollte und dann haben wir losgelegt. Wir hatten eine sehr gute Betreuung von Lisa. Ich fand super, dass wir vorab abgeklärt haben, wo es nötig ist, dass wir Hilfe bekommen und was wir selbst umsetzen können. Das wurde sehr klar kommuniziert.“

Es gab einen Prozess, indem sich Projektmanagerin Lisa gemeinsam mit Joris das Potenzial der einzelnen Veränderungen angeschaut hat, was Joris ziemlich hilfreich fand, wie er uns erzählt. Um die Kommunikation effizient zu gestalten und schnell mit dem Projekt voranzukommen, hat er bei Fragen und Problemen mit Lisa einen Termin ausgemacht, in dem alle gesammelten Punkte besprochen wurden. Durch diese überlegte Kommunikation verlief die gesamte Zusammenarbeit sehr harmonisch.

Auf die Frage, wie sich Gastronomie und E-Commerce verträgt, sagt er: „Die Gastro ist der Weg, wie die Leute uns kennenlernen, die Weiterbetreuung kann dann über einen Onlineshop erfolgen, wenn die Leute nicht in Frankfurt sind oder nicht raus möchten. Gerade E-Commerce und Röstproduktion passen einfach sehr gut zusammen.“

Welche Pläne hat Joris für 2021?

Hoppenworth & Ploch Café in der Frankfurter Altstadt. Credit by Lea Lüdemann

Das Café in der Frankfurter Altstadt.

Pläne haben Hoppenworth & Ploch einige, zum einen haben sie einen Konditormeister eingestellt, der bald alle Cafés mit den besten Kuchen und Torten versorgt. Zum anderen wollen sie den B2B-Shop dieses Jahr einrichten, damit andere Cafés schnell und unkompliziert bei ihnen einkaufen können.

Das von unserer Projektmanagerin Lisa durchgeführte Audit bietet weiterhin eine gute Grundlage für zukünftige Shop Optimierungen von Joris und seinem Team.

Abschließend wollten wir von Joris  wissen, welchen Rat er Gastronomen in diesem beschwerlichen Jahr geben möchte. 

Dein Rat für Gastronomen im Krisenjahr

Joris ist sich sicher, Einfallsreichtum ist in diesen Zeiten unabdingbar. Er ist außerdem beeindruckt, mit wie viel Verantwortungsbewusstsein die Gastronomen durch die Pandemie gehen: Kontaktverfolgung, Abstandsregelungen, neue Technologien und Ideen. All das musste neben den vielen anderen Aufgaben, die ein Gastronom zu erledigen hat umgesetzt werden. 

„Kreativität ist der Schlüssel zum Erfolg, auch in Krisenzeiten.“ 

Als Beispiel für Kreativität nennt uns Joris den Adventskalender, den sie in ihrem Café in der Altstadt organisiert hatte. „Dort haben wir Raw Cakes unserer Gastrokunden angeboten, handgemachte Keramik vorgestellt und es waren verschiedene Designagenturen da. So hatten die Menschen die Möglichkeit lokal einzukaufen, ohne wirklich in einen Laden rein zu müssen.“ Das alles hat wohl nur im entferntesten Sinne etwas mit Kaffee zu tun, aber es zeigt, durch Kreativität und neue Ansätze lässt sich jede Krise bewältigen. 

Was außerdem essenziell ist in solchen Zeichen: Gastfreundschaft, starke Kundenbindungen und ein positiver Blick in die Zukunft. Jetzt startet Hoppenworth & Ploch aber erstmal in ein weiteres erfolgreiches E-Commerce-Jahr mit einem super optimierten Shopify Shop.

 

Fotos von Lea Lüdemann.

Patrick Rosenblatt Mitgründer

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